Nur noch wenige Tage bis zur Wahl:
Der Wahl-o-Mat ist jetzt online
Wenige Wochen vor der vorgezogenen Bundestagswahl haben nun alle antretenden Parteien ihre Wahlprogramme fertig. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat Kernpunkte daraus jetzt wie gewohnt in ihrem Wahl-O-Mat zusammengefasst. Dieser ist ab heute verfügbar.
Im Anschluss kann man auswählen, mit welchen Parteien man die eigenen Ansichten abgleichen will. Hier wäre es unter anderem denkbar, alle antretenden Parteien einzubeziehen, nur jene, die überhaupt Chancen haben, die 5-Prozent-Hürde zu überspringen, oder aber mehrere, die man ohnehin sympathisch findet.
Anschließend berechnet der Wahl-O-Mat eine Liste, in der angezeigt wird, zu wie viel Prozent die eigenen Vorstellungen sich mit den Wahlprogrammen der ausgewählten Parteien decken. Weiterhin ist es möglich, sich noch weitergehende Informationen zu den einzelnen Themen einzuholen - inklusive der ausführlicheren Aussagen der Parteien dazu.
Neben dem inzwischen weit bekannten Wahl-O-Mat gibt es noch verschiedene vergleichbare Tools. Der Real-O-Mat ermöglicht es beispielsweise, eigene Positionen nicht mit den Wahlprogrammen, sondern dem echten Abstimmungsverhalten im Parlament abzugleichen. Das hat allerdings das Problem, dass Parteien in einer Koalition oft anders abstimmen, als sie es eigenständig tun würden. Im Kandidierendencheck werden die Positionsvergleiche auf die Direktkandidaten im jeweiligen Wahlkreis heruntergebrochen, was für die Erststimme relevant ist.
Zum Wahl-O-Mat Offizielles Informationsangebot der BpB
Siehe auch:
Hilfe für Unentschlossene
Das Tool soll dabei helfen, sich bis zum Wahltag für eine der Parteien zu entscheiden. Dafür werden diverse Positionen zu unterschiedlichsten Themen angezeigt und der Nutzer kann sich entscheiden, ob er diesen zustimmt, nicht zustimmt oder sich neutral positioniert. Anschließend ist es möglich, dass man Themen, die man persönlich für besonders wichtig hält, stärker gewichtet.Im Anschluss kann man auswählen, mit welchen Parteien man die eigenen Ansichten abgleichen will. Hier wäre es unter anderem denkbar, alle antretenden Parteien einzubeziehen, nur jene, die überhaupt Chancen haben, die 5-Prozent-Hürde zu überspringen, oder aber mehrere, die man ohnehin sympathisch findet.
Anschließend berechnet der Wahl-O-Mat eine Liste, in der angezeigt wird, zu wie viel Prozent die eigenen Vorstellungen sich mit den Wahlprogrammen der ausgewählten Parteien decken. Weiterhin ist es möglich, sich noch weitergehende Informationen zu den einzelnen Themen einzuholen - inklusive der ausführlicheren Aussagen der Parteien dazu.
Es gibt Alternativen
Allerdings kann der Wahl-O-Mat natürlich nur ein grobes Bild zeigen, das zumindest gänzlich unentschlossenen Wählern einen Anhaltspunkt für die eigene Wahlentscheidung geben kann, ohne dass man sich erst mehrere der oft recht umfangreichen Wahlprogramme durchlesen muss. Einige Positionen, die in der öffentlichen Diskussion durchaus eine Rolle spielen, finden sich in der Themenauswahl gar nicht wieder - so etwa die Frage der Wiedereinführung einer Vermögenssteuer.Neben dem inzwischen weit bekannten Wahl-O-Mat gibt es noch verschiedene vergleichbare Tools. Der Real-O-Mat ermöglicht es beispielsweise, eigene Positionen nicht mit den Wahlprogrammen, sondern dem echten Abstimmungsverhalten im Parlament abzugleichen. Das hat allerdings das Problem, dass Parteien in einer Koalition oft anders abstimmen, als sie es eigenständig tun würden. Im Kandidierendencheck werden die Positionsvergleiche auf die Direktkandidaten im jeweiligen Wahlkreis heruntergebrochen, was für die Erststimme relevant ist.
Zum Wahl-O-Mat Offizielles Informationsangebot der BpB
Zusammenfassung
- Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ist online
- Tool vergleicht eigene Positionen mit Wahlprogrammen der Parteien
- Nutzer können Themen gewichten und relevante Parteien auswählen
- Prozentuale Übereinstimmung mit Parteien wird berechnet
- Wahl-O-Mat bietet grobe Orientierung für unentschlossene Wähler
- Alternativen: Real-O-Mat vergleicht mit Abstimmungsverhalten
- Kandidierendencheck fokussiert auf Direktkandidaten im Wahlkreis
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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