Trump will Behörden und Militär den Kauf von Elektroautos untersagen
Das Team von Donald Trump arbeitet an einer grundlegenden Neuausrichtung der Autopolitik. Die Pläne sehen vor, Subventionen für Elektrofahrzeuge zu streichen und Umweltauflagen zu lockern. Regierungsbehörden und Militärs sollen außerdem keine Stromer mehr kaufen.
Das Konzept verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Einerseits sollen die Verbrauchersubventionen für E-Autos wegfallen, andererseits plant man die Stärkung der heimischen Batterieproduktion. Dafür sind globale Importzölle auf Batterien, Rohstoffe und Ladekomponenten vorgesehen. Nach Informationen von Reuters sollen einzelne Länder später die Möglichkeit erhalten, Ausnahmeregelungen auszuhandeln.
Die Pläne sehen auch eine deutliche Reduzierung der Umweltauflagen vor. Die Emissionsstandards sollen auf das Niveau von 2019 zurückgesetzt werden, was etwa 25 Prozent höhere Fahrzeugemissionen erlauben würde. Zudem will man Kalifornien die Möglichkeit nehmen, eigene, strengere Abgasvorschriften zu erlassen - ein Recht, das der Bundesstaat seit 1970 besitzt und das bisher von 18 weiteren Bundesstaaten übernommen wurde. Kalifornien zeigt sich aber seit dem Wahlsieg Trumps kämpferisch und möchte die Pläne des künftigen Präsidenten anfechten und bekämpfen, wo man nur kann.
Wie erwähnt sollen Bundesbehörden und militärische Einrichtungen zudem das von Biden in die Wege geleitete Programm zum Ersetzen von Verbrennern stoppen. Denn derzeit müssen Regierungseinrichtungen beim Neukauf von Autos mehr Elektrofahrzeuge kaufen, alle (leichten) Fahrzeuge sollen ab 2027 vollständig elektrisch sein. Unter Trump soll diese Vorgabe fallen.
Siehe auch:
Radikaler Kurswechsel in der US-Autopolitik
Donald Trumps Übergangsteam bereitet weitreichende Änderungen für die US-Automobilindustrie vor. Der Plan sieht vor, die von der aktuellen Regierung von Joe Biden eingeführten Förderungen für Elektrofahrzeuge zu beschneiden. Zentrale Elemente sind die Streichung der Steuergutschrift von 7500 Dollar für E-Auto-Käufer und die Rücknahme von Geldern für den Ausbau der Ladeinfrastruktur.Das Konzept verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Einerseits sollen die Verbrauchersubventionen für E-Autos wegfallen, andererseits plant man die Stärkung der heimischen Batterieproduktion. Dafür sind globale Importzölle auf Batterien, Rohstoffe und Ladekomponenten vorgesehen. Nach Informationen von Reuters sollen einzelne Länder später die Möglichkeit erhalten, Ausnahmeregelungen auszuhandeln.
Die Pläne sehen auch eine deutliche Reduzierung der Umweltauflagen vor. Die Emissionsstandards sollen auf das Niveau von 2019 zurückgesetzt werden, was etwa 25 Prozent höhere Fahrzeugemissionen erlauben würde. Zudem will man Kalifornien die Möglichkeit nehmen, eigene, strengere Abgasvorschriften zu erlassen - ein Recht, das der Bundesstaat seit 1970 besitzt und das bisher von 18 weiteren Bundesstaaten übernommen wurde. Kalifornien zeigt sich aber seit dem Wahlsieg Trumps kämpferisch und möchte die Pläne des künftigen Präsidenten anfechten und bekämpfen, wo man nur kann.
Folgen für die Industrie
Die geplanten Maßnahmen könnten weitreichende Konsequenzen für die US-Automobilindustrie haben. Traditionelle Autohersteller wie General Motors und Hyundai, die derzeit ihre E-Auto-Palette erweitern, müssten ihre Strategien überdenken. Auch Tesla könnte betroffen sein, obwohl CEO Elon Musk, der als Berater Trumps fungiert, erklärt hat, dass der Wegfall von Subventionen seine Konkurrenten härter treffen würde. Es ist aber fraglich, ob der Tesla-Chef mit diesem Teil der Politik Trumps tatsächlich glücklich sein wird.Wie erwähnt sollen Bundesbehörden und militärische Einrichtungen zudem das von Biden in die Wege geleitete Programm zum Ersetzen von Verbrennern stoppen. Denn derzeit müssen Regierungseinrichtungen beim Neukauf von Autos mehr Elektrofahrzeuge kaufen, alle (leichten) Fahrzeuge sollen ab 2027 vollständig elektrisch sein. Unter Trump soll diese Vorgabe fallen.
Zusammenfassung
- Trumps Team plant Streichung der E-Auto-Subventionen und Lockerung der Auflagen
- Steuergutschrift von 7500 Dollar für E-Auto-Käufer soll komplett gestrichen werden
- Nationale Batterieproduktion soll durch höhere Importzölle gestärkt werden
- Emissionsstandards sollen auf das Niveau von 2019 zurückgesetzt werden
- Kaliforniens Sonderrechte bei Abgasvorschriften sollen aufgehoben werden
- Bundesbehörden und Militär sollen keine E-Fahrzeuge mehr beschaffen müssen
- US-Autohersteller müssten ihre Elektrifizierungsstrategien neu überdenken
Siehe auch:
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