Nächster neuer Trump-"Fan" steht bereit:
Nvidia-CEO Jensen Huang

Nvidia-CEO Jensen Huang zeigt sich offen für ein Treffen mit dem de­sig­nier­ten US-Präsidenten Donald Trump. Der Chef des Chip-Giganten muss sich aber hinten anstellen, denn andere Tech-Bosse haben bereits ihre Aufwartung gemacht.
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WinFuture/KI-generiert

Willkommener Gast im Hause Trump?

Jensen Huang, CEO des Chip-Herstellers Nvidia, hat sich bereit erklärt, den designierten US-Präsidenten Donald Trump in dessen Anwesen Mar-a-Lago zu treffen. "Ich wäre erfreut, ihn zu besuchen, ihm zu gratulieren und alles zu tun, was wir können, um dieser Regierung zum Erfolg zu verhelfen", sagte Huang. Allerdings räumte der Nvidia-Chef ein, dass er bislang noch keine Einladung erhalten habe.

Die Bereitschaft Huangs, sich mit Trump zu treffen, reiht sich in eine wachsende Liste von Tech-Führungskräften ein, die dem künftigen Präsidenten ihre Aufwartung machen. Bereits kurz nach Trumps Wahlsieg im November besuchten unter anderem Meta-CEO Mark Zuckerberg und Amazon-Gründer Jeff Bezos das Anwesen in Palm Beach. Auch Apple-Chef Tim Cook und Google-CEO Sundar Pichai sollen Treffen mit Trump geplant haben.

Nvidias Rolle in der KI-Entwicklung

In einem Interview mit Bloomberg Television betonte Huang die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der neuen Regierung, insbesondere angesichts Nvidias Rolle im Bereich der künstlichen Intelligenz. "Wir sind bereit, unsere Expertise einzubringen und die technologische Führungsrolle der USA zu unterstützen", so der CEO.

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Von Trump-Gegnern zu Unterstützern

Die Annäherungsversuche der Tech-Giganten an Trump stehen in starkem Kontrast zu ihrer Haltung während seiner ersten Amtszeit. Damals kam es zu zahlreichen Konflikten, die in der Sperrung von Trumps Social-Media-Accounts nach den Ereignissen vom 6. Januar 2021 gipfelten. Nun scheinen viele Unternehmen einen Neuanfang zu suchen - möglicherweise auch aus Sorge vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen des künftigen Präsidenten.

Für Nvidia könnte ein Treffen mit Trump besonders brisant sein. Das Unternehmen steht an der Spitze der KI-Chip-Entwicklung und sieht sich zunehmend im Spannungsfeld zwischen den USA und China. Trumps angekündigte Erhöhung der Importzölle auf chinesische Waren um weitere 10 Prozent könnte Nvidias Geschäft empfindlich treffen. Immerhin machte der chinesische Markt im vergangenen Geschäftsjahr rund 17 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus.

Spenden als Türöffner

Beobachter vermuten, dass Huangs fehlende Einladung nach Mar-a-Lago möglicherweise damit zusammenhängt, dass Nvidia - im Gegensatz zu anderen Tech-Giganten - bisher keine nennenswerten Spenden für Trumps Amtseinführungsfonds geleistet hat.

Zusammenfassung
  • Nvidia-CEO Jensen Huang zeigt sich offen für Treffen mit Trump
  • Andere Tech-Bosse wie Zuckerberg und Bezos trafen Trump bereits
  • Huang betont Nvidias Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Regierung
  • Annäherung steht im Kontrast zur Haltung während Trumps erster Amtszeit
  • Treffen könnte für Nvidia wegen Spannungen zwischen USA und China brisant sein
  • Trumps geplante Zollerhöhungen könnten Nvidias China-Geschäft treffen
  • Fehlende Einladung möglicherweise wegen ausbleibender Spenden an Trump

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