Microsoft verschiebt kontroverse Recall-Funktion für Windows 11 erneut
Microsoft hat die Einführung der kontroversen neuen Funktion Windows Recall erneut verschoben. Die KI-gestützte Suchfunktion sollte eigentlich im Oktober erstmals in überarbeiteter Form für Tester verfügbar gemacht werden. Daraus wird aber nichts.
Nach mehreren Monaten, in denen Microsoft sich praktisch gar nicht zu dem Thema geäußert hatte, sollte eigentlich im Oktober eine neue Testversion von Recall für Insider-Tester bereitgestellt werden. Jetzt hat Microsoft aber klargestellt, dass man mehr Zeit braucht, um die Funktion einsatzbereit zu bekommen.
Man habe sich vorgenommen, ein "sicheres und vertrauenswürdiges Erlebnis" rund um Recall zu bieten, erklärte Brandon LeBlanc, der als Senior Product Manager für Windows bei Microsoft tätig ist, gegenüber dem US-Magazin The Verge. Um die nötigen Verbesserungen vorzunehmen, brauche man aktuell einfach mehr Zeit.
Nachdem die Verfügbarkeit ursprünglich für Oktober geplant gewesen sei, solle die Preview für Windows-Insider jetzt ab Dezember bereitgestellt werden, so LeBlanc weiter. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die Tester einen sogenannten Copilot-Plus-PC besitzen, also ein System mit einer ausreichend leistungsfähigen Neural Processing Unit (NPU) für die Erledigung von KI-Aufgaben.
Recall wurde eigentlich als Flaggschiff-Feature für die neuen ARM-PCs mit Windows 11 auf Basis der Snapdragon-X-Serie von Qualcomm angekündigt. Es zeigte sich jedoch rasch, dass begründete Bedenken rund um Sicherheit und Privatsphäre bestanden, weshalb Microsoft zunächst ankündigte, die Einführung um einige Wochen zu verschieben. Wenig später hieß es, man wolle ab Oktober eine Vorschau anbieten.
In den letzten Monaten wurde nun versucht, dafür zu sorgen, dass alle von Recall erfassten Inhalte verschlüsselt abgelegt werden und nur zugänglich sind, wenn sich der Nutzer zuvor per Windows Hello sicher angemeldet hat. In den im Lauf des Sommers veröffentlichten Aktualisierungen von Windows 11 fehlte Recall schlicht komplett, wobei sich dadurch wiederum diverse Spekulationen ergaben.
Siehe auch:
Die unendliche Geschichte um Recall geht weiter
Recall für Windows 11 soll eigentlich dafür sorgen, dass alle Aktivitäten auf einem PC mithilfe einer mittels Texterkennung und Bildanalyse gefüllten Datenbank per KI-Suche zu durchforsten sind. Nachdem man den im Juni angesetzten Start schon versemmelt hatte, wurde eine grundlegende Überarbeitung in Angriff genommen.Nach mehreren Monaten, in denen Microsoft sich praktisch gar nicht zu dem Thema geäußert hatte, sollte eigentlich im Oktober eine neue Testversion von Recall für Insider-Tester bereitgestellt werden. Jetzt hat Microsoft aber klargestellt, dass man mehr Zeit braucht, um die Funktion einsatzbereit zu bekommen.
Windows 11 Recall ausprobiert: das neue 'Killer-Feature' im Hands-On
Man habe sich vorgenommen, ein "sicheres und vertrauenswürdiges Erlebnis" rund um Recall zu bieten, erklärte Brandon LeBlanc, der als Senior Product Manager für Windows bei Microsoft tätig ist, gegenüber dem US-Magazin The Verge. Um die nötigen Verbesserungen vorzunehmen, brauche man aktuell einfach mehr Zeit.
Nachdem die Verfügbarkeit ursprünglich für Oktober geplant gewesen sei, solle die Preview für Windows-Insider jetzt ab Dezember bereitgestellt werden, so LeBlanc weiter. Voraussetzung ist nach wie vor, dass die Tester einen sogenannten Copilot-Plus-PC besitzen, also ein System mit einer ausreichend leistungsfähigen Neural Processing Unit (NPU) für die Erledigung von KI-Aufgaben.
Recall wurde eigentlich als Flaggschiff-Feature für die neuen ARM-PCs mit Windows 11 auf Basis der Snapdragon-X-Serie von Qualcomm angekündigt. Es zeigte sich jedoch rasch, dass begründete Bedenken rund um Sicherheit und Privatsphäre bestanden, weshalb Microsoft zunächst ankündigte, die Einführung um einige Wochen zu verschieben. Wenig später hieß es, man wolle ab Oktober eine Vorschau anbieten.
In den letzten Monaten wurde nun versucht, dafür zu sorgen, dass alle von Recall erfassten Inhalte verschlüsselt abgelegt werden und nur zugänglich sind, wenn sich der Nutzer zuvor per Windows Hello sicher angemeldet hat. In den im Lauf des Sommers veröffentlichten Aktualisierungen von Windows 11 fehlte Recall schlicht komplett, wobei sich dadurch wiederum diverse Spekulationen ergaben.
Zusammenfassung
- Microsoft verschiebt Recall-Funktion für Windows 11 erneut
- KI-gestützte Suchfunktion sollte im Oktober für Tester verfügbar sein
- Recall soll alle PC-Aktivitäten per KI-Suche durchforsten können
- Neuer Zeitplan: Preview für Windows-Insider ab Dezember geplant
- Copilot-Plus-PC mit leistungsfähiger NPU ist Voraussetzung für Recall
- Bedenken bezüglich Sicherheit und Privatsphäre führten zu Verzögerungen
- Verschlüsselung und sichere Anmeldung sollen Datenschutz gewährleisten
Siehe auch:
- Das Entfernen von Windows Recall beschädigt den Datei-Explorer
- Microsofts überarbeitetes Recall-Tool bietet mehr Kontrolle
- Windows Recall: umstrittene Funktion doch nicht deinstallierbar
- Windows Recall: Kontroverse Funktion lässt sich jetzt deinstallieren
- Windows 11: Kontroverse KI-Funktion Recall startet im Oktober neu
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