Microsoft startet kontroverses Windows Recall jetzt aber wirklich
Microsoft bringt die umstrittene KI-Funktion Recall näher an den öffentlichen Release. Das Feature für Copilot+-PCs, das Bildschirmaktivitäten erfasst und durchsuchbar macht, ist jetzt im Release Preview Channel verfügbar und soll bald offiziell starten.
Die Funktion wurde ursprünglich zusammen mit den ersten Copilot+ PCs für Juni 2024 angekündigt, dann aber aufgrund von Sicherheitsbedenken mehrfach verschoben. Nach einer Testphase im Dev Channel wird Recall nun an Insider im Release Preview Channel ausgerollt - ein deutliches Zeichen, dass der offizielle Start nun näher rückt und auch, dass die Redmonder alle erforderlichen Änderungen umgesetzt haben.
Wie Microsoft in einem offiziellen Blogbeitrag betont, müssen Nutzer die Funktion aktiv aktivieren und sich mit Windows Hello authentifizieren, um auf ihre Snapshots zuzugreifen. Microsoft unterstreicht, dass Nutzer jederzeit die Kontrolle behalten und das Erstellen von Snapshots pausieren können.
Die Snapshots werden ausschließlich lokal auf dem Gerät gespeichert und nicht in die Cloud hochgeladen. Zudem hat Microsoft eine Reihe von Ausnahmen implementiert - sensible Anwendungen wie Passwort-Manager werden standardmäßig nicht erfasst. Nutzer können auch bestimmte Anwendungen oder Websites von der Erfassung ausschließen.
Microsoft schreibt, dass Recall ab "Anfang 2025" in den meisten Märkten verfügbar sei, während der Europäische Wirtschaftsraum später im Jahr folgen soll. Die Funktion wird zunächst für sechs Sprachen optimiert: Englisch, vereinfachtes Chinesisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Spanisch.
Was haltet ihr von Recall? Würdet ihr euren PC durchgehend Bildschirmfotos machen lassen, um später leichter Inhalte wiederzufinden, oder überwiegen für euch die Datenschutzbedenken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Windows Recall erreicht Release Preview Channel
Microsoft hat gestern Abend die KI-Funktion "Recall" für Windows 11 im Release Preview Channel veröffentlicht. Mit dem optionalen Build 26100.3902 (KB5055627) bringt der Konzern die viel diskutierte Funktion einen wichtigen Schritt näher an den öffentlichen Release. Recall ist eine der Schlüsselfunktionen für Copilot+ PCs und ermöglicht es Nutzern, vergangene Aktivitäten auf ihrem Computer mithilfe einer KI-gestützten Suche wiederzufinden.Die Funktion wurde ursprünglich zusammen mit den ersten Copilot+ PCs für Juni 2024 angekündigt, dann aber aufgrund von Sicherheitsbedenken mehrfach verschoben. Nach einer Testphase im Dev Channel wird Recall nun an Insider im Release Preview Channel ausgerollt - ein deutliches Zeichen, dass der offizielle Start nun näher rückt und auch, dass die Redmonder alle erforderlichen Änderungen umgesetzt haben.
Windows 11 Recall ausprobiert: das neue 'Killer-Feature' im Hands-On
So funktioniert Recall
Recall erstellt automatisch "Snapshots" - Bildschirmaufnahmen der Nutzeraktivitäten - und macht diese über die Microsoft-KI durchsuchbar. Statt sich zu erinnern, in welchem Dokument oder auf welcher Webseite man etwas gesehen hat, können Nutzer einfach den Inhalt beschreiben. Die KI findet dann die entsprechenden Snapshots. Zusätzlich erlaubt die "Click to Do"-Funktion, direkt Aktionen auf Texten oder Bildern in diesen Snapshots auszuführen.Wie Microsoft in einem offiziellen Blogbeitrag betont, müssen Nutzer die Funktion aktiv aktivieren und sich mit Windows Hello authentifizieren, um auf ihre Snapshots zuzugreifen. Microsoft unterstreicht, dass Nutzer jederzeit die Kontrolle behalten und das Erstellen von Snapshots pausieren können.
Datenschutz und Verfügbarkeit
Die Verzögerungen bei der Einführung von Recall waren hauptsächlich auf Fragen und Kritik zum Datenschutz zurückzuführen. Sicherheitsexperten hatten Bedenken geäußert, dass die kontinuierliche Aufzeichnung der Bildschirmaktivitäten ein erhebliches Risiko darstellen könnte. Microsoft hat daraufhin Anpassungen vorgenommen, um die Funktion sicherer zu gestalten und vollständig entfernbar zu machen.Die Snapshots werden ausschließlich lokal auf dem Gerät gespeichert und nicht in die Cloud hochgeladen. Zudem hat Microsoft eine Reihe von Ausnahmen implementiert - sensible Anwendungen wie Passwort-Manager werden standardmäßig nicht erfasst. Nutzer können auch bestimmte Anwendungen oder Websites von der Erfassung ausschließen.
Microsoft schreibt, dass Recall ab "Anfang 2025" in den meisten Märkten verfügbar sei, während der Europäische Wirtschaftsraum später im Jahr folgen soll. Die Funktion wird zunächst für sechs Sprachen optimiert: Englisch, vereinfachtes Chinesisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Spanisch.
Was haltet ihr von Recall? Würdet ihr euren PC durchgehend Bildschirmfotos machen lassen, um später leichter Inhalte wiederzufinden, oder überwiegen für euch die Datenschutzbedenken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft veröffentlicht KI-Funktion 'Recall' im Release Preview Channel
- Recall erstellt durchsuchbare Snapshots von Bildschirmaktivitäten
- Funktion war ursprünglich für Juni 2024 geplant, wurde aber verschoben
- Nutzer müssen Recall aktiv aktivieren und sich mit Windows Hello anmelden
- Snapshots werden lokal gespeichert, nicht in die Cloud hochgeladen
- Sensible Anwendungen werden standardmäßig nicht erfasst
Siehe auch:
- Windows Recall zeichnet Kreditkartendaten trotz Filter weiter auf
- Windows 11: Umstrittene Neuerung Recall jetzt auch für AMD & Intel
- Windows 11: Recall kehrt zurück - erste neue Preview für Insider ist da
- Microsoft verschiebt kontroverse Recall-Funktion für Windows 11 erneut
- Das Entfernen von Windows Recall beschädigt den Datei-Explorer
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