Durchgreifen bei DSGVO: Microsoft-Tochter mit hoher Geldstrafe belegt
Microsoft wird wohl erneut einen ordentlichen Beitrag leisten müssen, um die öffentlichen Kassen in Europa zu füllen. Einmal mehr handelte sich der US-Konzern eine Geldstrafe in dreistelliger Millionen-Höhe ein.
In ihrer Stellungnahme erklärte die irische Datenschutzkommission, dass LinkedIn zudem angewiesen wurde, seine Datenverarbeitungspraktiken an die DSGVO anzupassen. Der stellvertretende Datenschutzbeauftragte Graham Doyle betonte, dass das Unternehmen durch die Verarbeitung von Nutzerdaten ohne eine geeignete rechtliche Grundlage "das Grundrecht auf Datenschutz der betroffenen Personen klar und schwerwiegend verletzt" habe.
Dies ist nicht das erste Mal, dass große Technologieunternehmen wegen Verstößen gegen die DSGVO sanktioniert werden. In den letzten Jahren hat die irische Datenschutzbehörde zahlreiche Bußgelder gegen soziale Netzwerke verhängt. Zu den prominentesten Fällen gehört eine Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro gegen Meta, den Mutterkonzern von Facebook und Instagram, im Mai 2023. Meta wurde bestraft, weil es die Daten von EU-Nutzern in die USA übertrug.
Da LinkedIn, wie viele andere große Technologieunternehmen, seinen europäischen Hauptsitz in Irland hat, ist die irische Datenschutzbehörde für die Durchsetzung der EU-Vorschriften zuständig. Der aktuelle Fall zeigt erneut, dass die EU inzwischen entschlossener gegen Verstöße im Bereich des Datenschutzes vorgeht, insbesondere bei großen Technologieunternehmen, die eine enorme Menge an Nutzerdaten verarbeiten.
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Werbung auf LinkedIn
Die irische Datenschutzbehörde hat die Microsoft-Tochter LinkedIn mit einer Geldstrafe von 310 Millionen Euro belegt, weil das Unternehmen personenbezogene Daten von Nutzern innerhalb der EU illegal für zielgerichtete Werbung verarbeitet hat. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Diese Strafe ist eine der höchsten, die jemals auf Basis der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verhängt wurden.In ihrer Stellungnahme erklärte die irische Datenschutzkommission, dass LinkedIn zudem angewiesen wurde, seine Datenverarbeitungspraktiken an die DSGVO anzupassen. Der stellvertretende Datenschutzbeauftragte Graham Doyle betonte, dass das Unternehmen durch die Verarbeitung von Nutzerdaten ohne eine geeignete rechtliche Grundlage "das Grundrecht auf Datenschutz der betroffenen Personen klar und schwerwiegend verletzt" habe.
Dies ist nicht das erste Mal, dass große Technologieunternehmen wegen Verstößen gegen die DSGVO sanktioniert werden. In den letzten Jahren hat die irische Datenschutzbehörde zahlreiche Bußgelder gegen soziale Netzwerke verhängt. Zu den prominentesten Fällen gehört eine Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro gegen Meta, den Mutterkonzern von Facebook und Instagram, im Mai 2023. Meta wurde bestraft, weil es die Daten von EU-Nutzern in die USA übertrug.
LinkedIn passt an
Der Fall gegen LinkedIn geht auf das Jahr 2018 zurück und betrifft bestimmte digitale Werbeaktivitäten des Unternehmens innerhalb der EU. Die Microsoft-Tochter erklärte in einer Stellungnahme, dass man davon ausgehe, die DSGVO-Vorschriften eingehalten zu haben, jedoch daran arbeite, die Werbepraktiken bis zur von der irischen Behörde gesetzten Frist weiter anzupassen.Da LinkedIn, wie viele andere große Technologieunternehmen, seinen europäischen Hauptsitz in Irland hat, ist die irische Datenschutzbehörde für die Durchsetzung der EU-Vorschriften zuständig. Der aktuelle Fall zeigt erneut, dass die EU inzwischen entschlossener gegen Verstöße im Bereich des Datenschutzes vorgeht, insbesondere bei großen Technologieunternehmen, die eine enorme Menge an Nutzerdaten verarbeiten.
Zusammenfassung
- LinkedIn erhält 310 Millionen Euro Strafe für illegale Datennutzung
- Irische Datenschutzbehörde verhängt eine der höchsten DSGVO-Strafen
- Unternehmen muss Datenverarbeitungspraktiken an DSGVO-Regeln anpassen
- Vorfall betrifft zielgerichtete Werbung mit EU-Nutzerdaten seit 2018
- Irland zuständig, da LinkedIn europäischen Hauptsitz dort unterhält
- EU geht verstärkt gegen Datenschutzverstöße großer Tech-Firmen vor
- LinkedIn behauptet, DSGVO-konform gehandelt zu haben, passt sich aber an
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