Brisanter KI-Chip für Huawei:
TSMC informiert die US-Behörden
TSMC, der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips, hat die US-Regierung über einen möglichen Verstoß gegen Exportkontrollen informiert. Es geht um einen KI-Chip, der dem Ascend 910B von Huawei ähnelt. Erste Berichte gab es kürzlich dazu, TSMC bestreitet aktive Beteiligung.
"TSMC ist ein gesetzestreues Unternehmen und wir verpflichten uns, alle geltenden Regeln und Vorschriften einzuhalten, einschließlich der geltenden Exportkontrollen", ließ das Unternehmen über einen Sprecher ausrichten. Das Unternehmen versicherte zudem, seit Mitte September 2020 keine Chips mehr an Huawei geliefert zu haben.
Huawei, einst ein bedeutender Kunde von TSMC, steht seit 2019 auf einer Sanktionsliste der Vereinigten Staaten. Diese untersagt TSMC und anderen Zulieferern den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen an Huawei ohne eine spezielle Exportlizenz des US-Handelsministeriums.
Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), gegründet 1987 von Morris Chang, hat sich zu einem Schwergewicht in der globalen Technologielandschaft entwickelt. Mit einem Marktanteil von über 50 Prozent bei der Auftragsfertigung von Halbleitern ist das Unternehmen ein unverzichtbarer Partner für viele Technologieunternehmen. Seine fortschrittlichen Fertigungsprozesse, die u. a. 3-Nanometer-Chips umfassen, machen es zu einem Schlüsselakteur in der KI-Industrie.
Siehe auch:
Verdacht auf Umgehung von Sanktionen
Der taiwanesische Chipgigant TSMC hat die US-Regierung über einen möglichen Verstoß gegen Exportkontrollen informiert. Der Vorfall dreht sich um einen Auftrag für einen Chip, der dem Ascend 910B von Huawei, einem fortschrittlichen KI-Prozessor, nahezu identisch sein soll. Erste Berichte oder Hinweise dazu gab es vergangene Woche, TSMC bestritt aber nun in einer Stellungnahme jedes Fehlverhalten."TSMC ist ein gesetzestreues Unternehmen und wir verpflichten uns, alle geltenden Regeln und Vorschriften einzuhalten, einschließlich der geltenden Exportkontrollen", ließ das Unternehmen über einen Sprecher ausrichten. Das Unternehmen versicherte zudem, seit Mitte September 2020 keine Chips mehr an Huawei geliefert zu haben.
Details zum Vorfall
Wie Reuters berichtet, informierte TSMC das US-Handelsministerium, nachdem ein Kunde einen Auftrag für einen Chip platziert hatte, der dem Huawei Ascend 910B ähnelte. Dieser Prozessor ist speziell für das Training großer Sprachmodelle konzipiert. TSMC betonte, dass es derzeit nach eigener Kenntnis nicht Gegenstand einer Untersuchung sei.Huawei, einst ein bedeutender Kunde von TSMC, steht seit 2019 auf einer Sanktionsliste der Vereinigten Staaten. Diese untersagt TSMC und anderen Zulieferern den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen an Huawei ohne eine spezielle Exportlizenz des US-Handelsministeriums.
Chinas Kampf um Chips
Seit den US-Sanktionen sind Huawei und auch andere chinesische Unternehmen gezwungen, die Produktion vieler Komponenten zu lokalisieren, was erhebliche Investitionen und Zeit erfordert. Der mutmaßliche Versuch, durch die Hintertür an TSMC-Chips zu gelangen, zeigt, dass in diesem so kompetitiven Markt nichts unversucht lässt.Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), gegründet 1987 von Morris Chang, hat sich zu einem Schwergewicht in der globalen Technologielandschaft entwickelt. Mit einem Marktanteil von über 50 Prozent bei der Auftragsfertigung von Halbleitern ist das Unternehmen ein unverzichtbarer Partner für viele Technologieunternehmen. Seine fortschrittlichen Fertigungsprozesse, die u. a. 3-Nanometer-Chips umfassen, machen es zu einem Schlüsselakteur in der KI-Industrie.
Zusammenfassung
- TSMC informierte US-Regierung über möglichen Verstoß bei Exportkontrollen
- Auftrag für den Chip ähnelt Huaweis fortschrittlichem KI-Prozessor Ascend 910B
- TSMC bestreitet Fehlverhalten und betont Einhaltung aller Vorschriften
- Unternehmen lieferte seit Mitte September 2020 keine Chips mehr an Huawei
- Huawei steht seit 2019 auf US-Sanktionsliste für Technologieexporte
- Chinesische Firmen versuchen, Produktion von Komponenten zu lokalisieren
- TSMC ist Marktführer bei Auftragsfertigung von Halbleitern mit über 50%
Siehe auch:
- TSMC im Verdacht: wird Huawei trotz Embargo mit Top-Chips beliefert?
- PlayStation 6: Intel verliert Rennen um PS6-CPU an AMD & TSMC
- Es geht los! Spatenstich für TSMC-Werk in Dresden am 20. August
- Google schickt Samsung in die Wüste, TSMC wird Tensor-SoCs herstellen
- Pixel 10 Leak: Google-Smartphones mit eigener CPU aus TSMC-Fertigung
Thema:
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen