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Silizium-Schild: TSMC darf 2nm-Chips nicht außerhalb Taiwans bauen
Der Halbleiterkonzern TSMC darf seine hochmoderne 2-Nanometer-Fertigung nicht außerhalb Taiwans durchführen. Dazu hat die taiwanische Regierung das Unternehmen verpflichtet, um den sogenannten Silizium-Schutzschild des Landes nicht zu gefährden.
"Aufgrund der bestehenden Technologie-Schutzgesetze in Taiwan kann TSMC derzeit keine 2-Nanometer-Chips im Ausland herstellen", erklärte Kuo laut der Taipei Times und versicherte zugleich, dass selbst zukünftige Produktionen im Ausland nicht die fortschrittlichste Technologie enthalten werden. Laut taiwanesischem Recht ist es Halbleiterherstellern nur gestattet, Chips im Ausland zu produzieren, die mindestens eine Generation weniger fortschrittlich sind als die im Inland gefertigten.
Hintergrund dessen ist die ständige Bedrohung des Landes durch China. Peking vertritt die Auffassung, dass Taiwan ein Bestandteil Chinas ist. Immer wieder gibt es auch militärische Drohungen durch den großen Nachbarn. Dagegen setzt Taiwan seine Hochtechnologie als Schutzschild ein.
TSMC plant laut eigenen Angaben, die Serienproduktion seiner 2-Nanometer-Chips im kommenden Jahr in Taiwan zu starten. Für die langfristige Planung sieht das Unternehmen vor, 2 Nanometer oder weiterentwickelte Chips ab etwa 2028 in seiner zweiten und dritten Fabrik in Arizona zu produzieren. Dann sollen aber bereits bessere Prozesse in Taiwan etabliert sein.
Für US-Unternehmen könnte das nun aber auch zu einem Problem werden. Denn der designierte US-Präsident Donald Trump hat bereits höhere Einfuhrzölle von bis zu 10 Prozent auf alle Importgüter angedroht. Das würde bedeuten, dass US-Technologie-Unternehmen mit höheren Kosten rechnen müssen, wenn sie modernste Chips einsetzen wollen.
Siehe auch:
Immer eine Generation voraus
Wirtschaftsminister J.W. Kuo betonte die Gültigkeit der Verpflichtung bei einer Ausschusssitzung des taiwanesischen Legislativ-Yuans, um Bedenken entgegenzutreten, TSMC könnte gezwungen sein, diese Chips vorzeitig in seiner neuen Fabrik im US-Bundesstaat Arizona zu produzieren."Aufgrund der bestehenden Technologie-Schutzgesetze in Taiwan kann TSMC derzeit keine 2-Nanometer-Chips im Ausland herstellen", erklärte Kuo laut der Taipei Times und versicherte zugleich, dass selbst zukünftige Produktionen im Ausland nicht die fortschrittlichste Technologie enthalten werden. Laut taiwanesischem Recht ist es Halbleiterherstellern nur gestattet, Chips im Ausland zu produzieren, die mindestens eine Generation weniger fortschrittlich sind als die im Inland gefertigten.
Hintergrund dessen ist die ständige Bedrohung des Landes durch China. Peking vertritt die Auffassung, dass Taiwan ein Bestandteil Chinas ist. Immer wieder gibt es auch militärische Drohungen durch den großen Nachbarn. Dagegen setzt Taiwan seine Hochtechnologie als Schutzschild ein.
Ab 2028 in Arizona
Konkret bedeutet dies, dass man versucht, der wichtigste Hightech-Produktionsstandort für die Weltwirtschaft zu sein. Sollte Taiwan angegriffen werden, würde so in kürzester Zeit die Versorgung wichtiger Industrien in aller Welt mit den modernsten Chips unterbrochen werden. Entsprechend groß ist das Interesse vieler anderer Staaten, sich für den Schutz Taiwans einzusetzen.TSMC plant laut eigenen Angaben, die Serienproduktion seiner 2-Nanometer-Chips im kommenden Jahr in Taiwan zu starten. Für die langfristige Planung sieht das Unternehmen vor, 2 Nanometer oder weiterentwickelte Chips ab etwa 2028 in seiner zweiten und dritten Fabrik in Arizona zu produzieren. Dann sollen aber bereits bessere Prozesse in Taiwan etabliert sein.
Für US-Unternehmen könnte das nun aber auch zu einem Problem werden. Denn der designierte US-Präsident Donald Trump hat bereits höhere Einfuhrzölle von bis zu 10 Prozent auf alle Importgüter angedroht. Das würde bedeuten, dass US-Technologie-Unternehmen mit höheren Kosten rechnen müssen, wenn sie modernste Chips einsetzen wollen.
Zusammenfassung
- TSMC darf 2-Nanometer-Chips nur in Taiwan produzieren
- Taiwans Regierung schützt den 'Silizium-Schutzschild' des Landes
- Das Gesetz erlaubt im Ausland nur eine Generation älterer Chips
- Hochtechnologie dient als Schutz vor möglicher chinesischer Aggression
- TSMC plant 2-nm-Produktion in Taiwan für kommendes Jahr
- Ab 2028 sollen 2-nm-Chips auch in Arizona hergestellt werden
- Mögliche US-Zölle könnten Chips für US-Unternehmen verteuern
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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