Nach "Attentat-Tweet": Ist Elon Musk ein "nationales Sicherheitsrisiko"?
Elon Musks gelöschter Post über US-Präsident Joe Biden und Vize Kamala Harris sorgt für enorme Aufregung und Kritik. Denn im Wesentlichen konnte ein Tweet Musks als Aufruf zum Attentat gelesen werden. Nun hat auch der Secret Service Ermittlungen aufgenommen.
Der Vorfall ereignete sich kurz nach Berichten über einen mutmaßlichen zweiten Attentatsversuch auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Musk reagierte darauf mit den Worten: "Und niemand versucht auch nur, Biden/Kamala zu ermorden." Der Post wurde schnell von Nutzern aus dem gesamten politischen Spektrum kritisiert, die befürchteten, Musks Worte könnten radikalisierte Personen zu politischer Gewalt und sogar einem Attentat anstiften.
Misslungener Scherz oder ein Aufruf zur Gewalt?
Nach der Löschung des Beitrags versuchte Musk, die Situation als missglückten Scherz darzustellen. Er erklärte: "Eine Lektion, die ich gelernt habe, ist, dass, nur weil ich etwas zu einer Gruppe sage und sie lachen, es nicht unbedingt als Post auf X besonders witzig sein wird."
Die Situation wird zusätzlich dadurch verkompliziert, dass Musk als CEO von SpaceX und Tesla bedeutende Verträge mit der US-Regierung hält. SpaceX allein hat Aufträge im Wert von Milliarden Dollar mit dem Verteidigungsministerium und der NASA abgeschlossen. Diese enge Verflechtung mit sensiblen Regierungsprojekten lässt Experten an Musks Eignung für solche Positionen zweifeln.
Siehe auch:
Musk-Post sorgt für Sicherheitsbedenken
Der Kurznachrichtendienst X steht erneut im Mittelpunkt einer Kontroverse um seinen Eigentümer Elon Musk. Wie Reuters berichtet (via Wired), hat der Tech-Milliardär einen Post veröffentlicht und später wieder gelöscht. Darin wunderte sich der Tesla-Chef über das Ausbleiben von Attentatsversuchen auf US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris .Der Vorfall ereignete sich kurz nach Berichten über einen mutmaßlichen zweiten Attentatsversuch auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Musk reagierte darauf mit den Worten: "Und niemand versucht auch nur, Biden/Kamala zu ermorden." Der Post wurde schnell von Nutzern aus dem gesamten politischen Spektrum kritisiert, die befürchteten, Musks Worte könnten radikalisierte Personen zu politischer Gewalt und sogar einem Attentat anstiften.
Misslungener Scherz oder ein Aufruf zur Gewalt?
Nach der Löschung des Beitrags versuchte Musk, die Situation als missglückten Scherz darzustellen. Er erklärte: "Eine Lektion, die ich gelernt habe, ist, dass, nur weil ich etwas zu einer Gruppe sage und sie lachen, es nicht unbedingt als Post auf X besonders witzig sein wird."
Sicherheitsbehörden reagieren
Der US Secret Service, zuständig für den Schutz hochrangiger Regierungsmitglieder, zeigte sich alarmiert. In einer Stellungnahme erklärte die Behörde: "Der Secret Service ist sich des Social-Media-Posts von Elon Musk bewusst. Wir können sagen, dass der Secret Service alle Bedrohungen zu unseren Schutzbefohlenen untersucht." Auch das Weiße Haus verurteilte Musks Äußerungen. Sprecher Andrew Bates betonte: "Gewalt sollte nur verurteilt, niemals ermutigt oder darüber gescherzt werden. Diese Rhetorik ist unverantwortlich."Die Situation wird zusätzlich dadurch verkompliziert, dass Musk als CEO von SpaceX und Tesla bedeutende Verträge mit der US-Regierung hält. SpaceX allein hat Aufträge im Wert von Milliarden Dollar mit dem Verteidigungsministerium und der NASA abgeschlossen. Diese enge Verflechtung mit sensiblen Regierungsprojekten lässt Experten an Musks Eignung für solche Positionen zweifeln.
Nicht das erste Mal
Der jüngste Vorfall reiht sich in eine Serie kontroverser Äußerungen Musks ein. In der jüngeren Vergangenheit hat er wiederholt Verschwörungserzählungen verbreitet und sich politisch zunehmend rechts positioniert. Beobachter sehen darin ein besorgniserregendes Muster, das potenziell extremistische Gewalt inspirieren könnte.
Zusammenfassung
- Elon Musks Tweet über Biden und Harris löst Kritik aus
- Post könnte als Aufruf zu Gewalt missverstanden werden
- Secret Service nimmt Ermittlungen gegen Musk auf
- Musk versucht, die Situation als missglückten Scherz darzustellen
- Weißes Haus verurteilt Musks unverantwortliche Rhetorik
- Musks Verträge mit US-Regierung werfen Bedenken auf
- Experten zweifeln an Musks Eignung für Regierungsprojekte
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