Starlink-Konten eingefroren:
Musk beschimpft brasilianischen Richter
Der Konflikt zwischen den brasilianischen Gerichten und Elon Musk spitzt sich zu. Nach der Büroschließung bei X wurden nun auch Konten von Starlink eingefroren. Daraufhin machte Musk von seiner 'Redefreiheit' gebrauch und inszeniert sich zudem als Held und Retter.
Angesichts dessen beschimpfte Elon Musk jetzt den zuständigen Richter Alexandre de Moraes. Der sei ein "bösartiger Diktator", der sich nur als Richter verkleide. Es ist nicht das erste Mal, dass Musk seine Gegner verbal angeht. Zuletzt traf es EU-Kommissar Thierry Breton.
Als Geschäftsmann nutzte Musk die Situation sofort, um sich als Retter in der Not zu inszenieren. Sollte es tatsächlich zu einer kompletten Abschaltung von Starlink in Brasilien kommen, würde SpaceX, der Mutterkonzern von Starlink, die Versorgung mit kostenlosem Internet sicherstellen, bis die Situation geklärt sei, so der CEO. Viele abgelegene Schulen und Krankenhäuser seien auf den Dienst dringend angewiesen.
X ist in Brasilien eine höchst beliebte Plattform. Auch für Politiker ist sie ein wichtiger Kanal, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Seit Anfang 2022 ist auch Starlink in Brasilien verfügbar.
Siehe auch:
- Konflikt zwischen Elon Musk und Brasilien eskaliert weiter
- X lässt gerichtliche Frist verstreichen
- Drohende komplette Sperrung von X in Brasilien
- Musk beschimpft brasilianischen Richter als Diktator
- Konten von Starlink in Brasilien wurden eingefroren
- Starlink plant rechtliche Schritte gegen Kontensperrung
- Musk verspricht kostenlose Internetversorgung bei Abschaltung
- Langwierige Auseinandersetzung erwartet
X droht komplette Sperrung
Die Fehde zwischen X und den brasilianischen Gerichten geht in eine neue Runde. Nachdem sich X geweigert hatte, einer Aufforderung nachzukommen und Konten auf der Plattform zu sperren, die Hetze und Desinformation verbreiteten, hatte man bereits die lokalen Büros des Unternehmens geschlossen. Jetzt ließ man in der Angelegenheit eine gerichtliche Frist verstreichen, zu der X einen Rechtsvertreter hätte benennen müssen. Damit droht dem Kurznachrichtendienst jetzt die komplette Sperrung in Brasilien.Angesichts dessen beschimpfte Elon Musk jetzt den zuständigen Richter Alexandre de Moraes. Der sei ein "bösartiger Diktator", der sich nur als Richter verkleide. Es ist nicht das erste Mal, dass Musk seine Gegner verbal angeht. Zuletzt traf es EU-Kommissar Thierry Breton.
Konten von Starlink eingefroren
Gleichzeitig könnte jetzt aber auch Starlink in Brasilien der Saft abgedreht werden. Zumindest hatte Moraes bereits am Donnerstag alle nationalen Konten des Unternehmens einfrieren lassen, wie Reuters berichtet. Starlink hat vor, gegen diesen Schritt rechtlich vorzugehen. Denn dabei handele es sich um einen Versuch, die Forderungen gegen X durch eine rechtswidrige Sperrung von Starlink zu erzwingen.Als Geschäftsmann nutzte Musk die Situation sofort, um sich als Retter in der Not zu inszenieren. Sollte es tatsächlich zu einer kompletten Abschaltung von Starlink in Brasilien kommen, würde SpaceX, der Mutterkonzern von Starlink, die Versorgung mit kostenlosem Internet sicherstellen, bis die Situation geklärt sei, so der CEO. Viele abgelegene Schulen und Krankenhäuser seien auf den Dienst dringend angewiesen.
Einigung unwahrscheinlich
Wie es nun weitergeht, lässt sich nicht genau sagen. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass eine der beiden Parteien einlenkt. Daher wird es vermutlich eine langwierige Auseinandersetzung zwischen den brasilianischen Gerichten und den Unternehmen von Elon Musk geben.X ist in Brasilien eine höchst beliebte Plattform. Auch für Politiker ist sie ein wichtiger Kanal, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Seit Anfang 2022 ist auch Starlink in Brasilien verfügbar.
Siehe auch:
- Offene Millionen-Dollar-Rechnung: Serverhersteller verklagt Elon Musk
- Trump: E-Auto-Förderung soll weg und Elon Musk in die Regierung
- Musk und X knicken ein: Keine KI-Bilder mit Waffen oder Drogen mehr
- Musk zu Trump: "Wir sollten die Gas- und Ölindustrie nicht verteufeln"
- Twitter/X: Musk zerrt abgesprungene Werbekunden jetzt vor Gericht
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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