Musk und X knicken ein: Keine KI-Bilder mit Waffen oder Drogen mehr
Normalerweise haben bildgenerierende KIs eingebaute Filter, die es verhindern, das Nutzer Bilder von Waffengewalt oder Drogenkonsum erstellen lassen. Doch nicht so bei Grok auf X. Das hatte gestern für großes Aufsehen gesorgt. Jetzt legt man die KI wohl an die Leine.
Was intern zu diesem Umdenken geführt hat, ist nicht bekannt. Es könnte jedoch mit dem laufenden Wahlkampf in den USA zu tun haben. Auch ohne Kreationen von Grok sind KI-generierte Bilder schon jetzt ein Problem. Oft können sie von Laien nicht als Fälschungen identifiziert werden. Dass jetzt auch Donald Trump, dessen Kampagne von Musk öffentlich unterstützt wird, auf wenig schmeichelhaften Abbildungen zu sehen war, könnte dazu beigetragen haben, dass die KI auf X an die Leine gelegt wurde. Zusätzlich dürfte auch die Angst vor Klagen aufgrund von Darstellungen urheberrechtlich geschützter Inhalte eine Rolle spielen.
Was denkt ihr? Sollte eine KI generellen Einschränkungen unterliegen? Oder haltet ihr es im Hinblick auf die Meinungsfreiheit für falsch, Restriktionen einzuführen?
Siehe auch:
KI auf X generiert verstörende Bilder
Gestern wurde offensichtlich, dass sich mit der KI Grok von Elon Musks Unternehmen xAI völlig ungefiltert Bilder erstellen lassen, die etwa Waffengewalt oder Drogenkonsum zeigen. Das hatte bei vielen Nutzern zu Entsetzen geführt. Dass Grok - zumindest bisher - fast keinerlei Einschränkungen unterlag, liegt wohl auch an der Ansicht von Musk, dass X eine Art Fels in der Brandung ist, was Meinungsfreiheit angeht. Trotzdem scheint man jetzt zurückzurudern.Grok wird an die Leine gelegt
So ist es mittlerweile nicht mehr möglich, Bilder mit Grok zu erzeugen, die Personen beim Waffengebrauch oder Drogenkonsum zeigen. Noch am Donnerstag war ein Post auf X viral gegangen, der den Ex-Präsidenten der USA Donald Trump mit einem Gewehr im Cockpit eines Flugzeugs zeigte, das auf das World Trade Center zuflog. Der Post existiert zwar noch, lässt sich aber mittlerweile nicht mehr einbetten.Was intern zu diesem Umdenken geführt hat, ist nicht bekannt. Es könnte jedoch mit dem laufenden Wahlkampf in den USA zu tun haben. Auch ohne Kreationen von Grok sind KI-generierte Bilder schon jetzt ein Problem. Oft können sie von Laien nicht als Fälschungen identifiziert werden. Dass jetzt auch Donald Trump, dessen Kampagne von Musk öffentlich unterstützt wird, auf wenig schmeichelhaften Abbildungen zu sehen war, könnte dazu beigetragen haben, dass die KI auf X an die Leine gelegt wurde. Zusätzlich dürfte auch die Angst vor Klagen aufgrund von Darstellungen urheberrechtlich geschützter Inhalte eine Rolle spielen.
KI mit Mängeln
Grok war schon in der Vergangenheit immer wieder negativ durch seine Erzeugnisse aufgefallen. So generiert die KI seit einiger Zeit auch Zusammenfassungen von Themen, die auf X im Trend liegen. Allerdings nimmt sich Grok auch dabei sehr viele Freiheiten. So hatte die künstliche Intelligenz in einer ihrer Meldungen aus einem Basketballspieler mit mieser Trefferquote einen steinewerfenden Randalierer gemacht.Was denkt ihr? Sollte eine KI generellen Einschränkungen unterliegen? Oder haltet ihr es im Hinblick auf die Meinungsfreiheit für falsch, Restriktionen einzuführen?
Zusammenfassung
- KI Grok von xAI generierte Bilder ohne Filter
- Nutzer schockiert über Waffengewalt und Drogenbilder
- Einschränkungen nun für problematische Inhalte
- Viraler Post zeigte Trump mit Gewehr im Cockpit
- Möglicher Einfluss des US-Wahlkampfs auf Änderungen
- Grok generiert auch tendenziöse Textzusammenfassungen
Siehe auch:
- Nach Hinweis auf EU-Gesetze: Elon Musk beleidigt EU-Kommissar
- Musk zu Trump: "Wir sollten die Gas- und Ölindustrie nicht verteufeln"
- Twitter/X: Musk zerrt abgesprungene Werbekunden jetzt vor Gericht
- Rossmann boykottiert Tesla: Musks politische Ansichten kosten Kunden
- Rückschlag für Elon Musk: Tesla-Roboter Optimus verzögert sich
Thema:
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