Nach Hinweis auf EU-Gesetze:
Elon Musk beleidigt EU-Kommissar
Der Unternehmer Elon Musk dürfte bei möglicherweise kommenden Verhandlungen mit EU-Behörden kaum noch mit wohlmeinendem Entgegenkommen rechnen dürfen. Grund dafür ist seine Reaktion auf ein Schreiben des EU-Kommissars Thierry Breton.
In diesem wies der EU-Kommissar vorsichtshalber noch einmal auf die geltenden Gesetze in der EU hin. Diese regulieren die Verbreitung von Falschinformationen, Hetze und Aufrufen zu Gewalt. Dies ist insofern relevant, als die Live-Übertragung auch über die europäischen Nutzungsbereiche und Timelines der Social-Media-Plattform X/Twitter ausgestrahlt wurde.
Die erste Reaktion Musks bestand lediglich aus einem kurzen "Bonjour". Später folgte allerdings noch ein weiteres Posting. "Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich mit diesem Tropic-Thunder-Meme antworten, aber ich würde NIEMALS etwas so Unhöfliches und Verantwortungsloses tun!", schrieb Musk und hängte das fragliche Meme an. Und dieses ist nichts anderes als eine Beleidigung des Gesprächspartners.
Musks rechte Hand, die X-Chefin Linda Yaccarino, wies Bretons Schreiben ebenfalls zurück und erklärte, es handle sich um einen "beispiellosen Versuch", europäisches Recht auf das politische Leben in den USA auszudehnen. Das ignoriert aber schlicht die Tatsache, dass die Plattform in Europa eigenständige Geschäftsaktivitäten unterhält und entsprechend auch die hiesige Gesetzgebung zu achten hat.
Siehe auch:
Kein grundloses Schreiben
Angesichts der jüngsten Äußerungen Musks, mit denen er etwa die rechtsextremistischen Pogrome in Großbritannien befeuerte, wandte sich Breton vor dem gestrigen, öffentlich übertragenen Gespräch Musks mit dem US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump an den Unternehmer.In diesem wies der EU-Kommissar vorsichtshalber noch einmal auf die geltenden Gesetze in der EU hin. Diese regulieren die Verbreitung von Falschinformationen, Hetze und Aufrufen zu Gewalt. Dies ist insofern relevant, als die Live-Übertragung auch über die europäischen Nutzungsbereiche und Timelines der Social-Media-Plattform X/Twitter ausgestrahlt wurde.
Die erste Reaktion Musks bestand lediglich aus einem kurzen "Bonjour". Später folgte allerdings noch ein weiteres Posting. "Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich mit diesem Tropic-Thunder-Meme antworten, aber ich würde NIEMALS etwas so Unhöfliches und Verantwortungsloses tun!", schrieb Musk und hängte das fragliche Meme an. Und dieses ist nichts anderes als eine Beleidigung des Gesprächspartners.
Auch Yaccarino meldet sich
Ein solcher Umgang mit anderen Nutzern mag auf der X-Plattform zur Normalität gehören - insbesondere seit deren Übernahme durch Musk. Hinsichtlich einer formalen Kommunikation mit einer offiziellen Institution, wie sie Breton als zuständiger EU-Kommissar hier darstellt, handelt es sich schlicht um eine infantile Respektlosigkeit.Musks rechte Hand, die X-Chefin Linda Yaccarino, wies Bretons Schreiben ebenfalls zurück und erklärte, es handle sich um einen "beispiellosen Versuch", europäisches Recht auf das politische Leben in den USA auszudehnen. Das ignoriert aber schlicht die Tatsache, dass die Plattform in Europa eigenständige Geschäftsaktivitäten unterhält und entsprechend auch die hiesige Gesetzgebung zu achten hat.
Zusammenfassung
- Elon Musk erwartet wenig Entgegenkommen von EU-Behörden
- Musk reagierte auf EU-Schreiben mit einem kurzen "Bonjour"
- Breton mahnte Musk, EU-Gesetze zu beachten
- Musks Antwort enthielt ein beleidigendes Meme
- Linda Yaccarino sieht EU-Vorstoß als Übergriff
- Musk befeuerte rechtsextreme Ausschreitungen in GB
- EU-Gesetze regulieren Verbreitung von Falschinformationen
Siehe auch:
Thema:
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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