Neuer Superman ein Jahr früher abgedreht, damit Effekte gut werden

In den vergangenen Jahren hat Marvel das Blockbuster-Kino dominiert. Der ewige Comic-Konkurrent DC hatte zwar einige solide Filme, viele davon waren aber auch kapitale Flops. Unter der Führung von James Gunn soll ein Neustart gelingen - und dafür will er nichts dem Zufall überlassen.
Logo, DC, DC Comics, Superman, DC Universe

James Gunn mit dem DC-Reboot beauftragt

Der Wettstreit der beiden Comicverlage DC und Marvel ist schon viele Jahrzehnte alt und im Kino haben Iron Man, Captain America, Spider-Man und Co. die Sache eindeutig für sich entschieden. Denn zuletzt war mit Zack Snyder ein für viele maßlos überschätzter und nicht unbedingt massenkompatibler Regisseur für die wichtigsten Filme hauptverantwortlich.

Mit James Gunn soll sich das Blatt wenden, denn dem Macher von Guardians of the Galaxy wurde gleich das gesamte DC Cinematic Universe (DCU) anvertraut. Gunn wird das DCU auch komplett neustarten, der Reboot wird in einem Jahr mit einem neuen Superman beginnen und in weiterer Folge Supergirl: Woman of Tomorrow (2026) sowie die noch terminlosen The Authority, The Brave and the Bold, Swamp Thing und einen noch unbetitelten Teen Titans-Film bieten.


Allzu viel ist über die Filme der neuen DCU-Reihe bislang nicht bekannt, einzige Ausnahme ist der für 11. Juli 2025 geplante Superman-Film. Auch hier heißt es bei Gunn "alles neu" und dies bedeutet, dass der Hauptdarsteller Henry Cavill nicht mehr den Mann aus Stahl spielen wird. An seine Stelle tritt der noch eher unbekannte David Corenswet.

Genug Zeit für Effekte

Und der Film ist auch bereits abgedreht und ein Jahr vor dem Start bedeutet das einen ungewöhnlich frühen Drehschluss. Laut dem Regisseur ist das volle Absicht, denn die Filmemacher sollen genügend Zeit bekommen, um die Spezialeffekte fertigzustellen bzw. zu perfektionieren. Denn Dunn wurde darauf angesprochen, dass die Spezialeffekte in vielen Filmen zuletzt eher mäßig waren, weil die Künstler und Programmierer zunehmend überfordert sind.

"Deshalb haben wir Superman ein Jahr vor der Veröffentlichung fertiggestellt und an vielen Aufnahmen wurde schon Monate vorher hart gearbeitet", postete Gunn auf Threads. "Deshalb fangen wir schon während des Drehs an, fleißig zu schneiden. Deshalb bereite ich mich so gründlich vor und deshalb drehen wir nur fertige Drehbücher. Und bei Supergirl, bei dem ich nicht Regie führe, wird genauso verfahren. Ich kann die (Visual Effects; VFX)-Künstler, die uns helfen, Magie zu schaffen, gar nicht genug loben."

Gunn schreibt, dass er seinen VFX-Mitarbeitern und -Partnern immer gerne Zeit gegeben hat: "Wenn man sich ein wenig informiert, wird man sehen, dass meine Filme immer einen anderen Ansatz hatten und ich meinen VFX-Künstlern immer die Zeit gegeben habe, ihre Arbeit richtigzumachen, und den Respekt, den sie verdienen."

Zusammenfassung
  • Marvel dominiert das Blockbuster-Kino seit Jahren
  • DC hatte unter Snyder viele Flops, strebt unter Gunn Neustart an
  • James Gunn übernimmt gesamtes DC Cinematic Universe
  • Neustart beginnt mit Superman-Film am 11. Juli 2025
  • Hauptdarstellerwechsel: David Corenswet ersetzt Henry Cavill
  • Superman-Film bereits abgedreht, ein Jahr vor Veröffentlichung
  • Gunn betont Wichtigkeit, VFX-Künstlern genug Zeit zu geben

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