Blue Screen of Death: Eines von 200 Geräten täglich von BSOD betroffen
Vor einigen Wochen sorgte der von CrowdStrike verursachte Ausfall von PCs auf der ganzen Welt für ein gewaltiges Chaos. Dieser Absturz äußerte sich in einem für Windows-Nutzer sicherlich bekannten Blue Screen of Death. Dieser Fehler ist statistisch häufiger, als man denkt.
Nexthink hat derartige Systemabstürze analysiert und hochgerechnet und kommt zum Schluss, dass ohne präventive IT-Maßnahmen eines von 200 Geräten pro Tag einem BSOD zum Opfer fällt, und zwar selbst dann, wenn die Bedingungen als "gut" eingestuft werden.
Laut dem Unternehmen lag die Zahl während des CrowdStrike-Ausfalls weltweit bei rund zehn Prozent. BSOD sind allerdings stark von der Branche abhängig: Im Technologiesektor erleiden 15,2 Prozent der Geräte jeden Monat einen BSOD, während es bei den Finanzdienstleistungen nur acht Prozent sind. Fazit des Berichtes ist es, dass Unternehmen mithilfe von proaktiven IT-Systemen BSOD-Vorfälle auf etwa eine Rate von einem von 400 Geräten pro Tag reduzieren können.
"Der Umgang mit dem berüchtigten BSOD ist eines der demoralisierendsten Probleme, mit denen Mitarbeiter konfrontiert werden können", erklärt Gaurang Ganatra, Product Marketing Director bei Nexthink. "Vor allem für Unternehmen in der Tech-Branche, wo es viel wahrscheinlicher ist, dass es immer wieder vorkommt. Obwohl die meisten dieser Abstürze vermeidbar sind, verfügen die meisten Unternehmen leider nicht über die nötigen Werkzeuge, um das Problem im Voraus zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen. Die meisten wissen nicht einmal, welche Geräte im Moment richtig funktionieren, geschweige denn, welche in Zukunft einen BSOD bekommen könnten."
Siehe auch:
Gefürchtet und verhasst: der BSOD von Windows
Der BSOD, wie der Blue Screen of Death gerne abgekürzt wird, ist ein "alter" Bekannter von Windows-Nutzern. Es gibt wohl kaum einen regelmäßigen Anwender des Microsoft-Betriebssystems, der einen derartigen Absturz bisher nicht erlebt hat, und zwar mehrfach. Doch wie häufig kommt ein solcher BSOD im Durchschnitt pro Tag vor? Das ist die Frage, die sich der IT-Dienstleister Nexthink genauer angesehen hat (via Betanews).Nexthink hat derartige Systemabstürze analysiert und hochgerechnet und kommt zum Schluss, dass ohne präventive IT-Maßnahmen eines von 200 Geräten pro Tag einem BSOD zum Opfer fällt, und zwar selbst dann, wenn die Bedingungen als "gut" eingestuft werden.
Laut dem Unternehmen lag die Zahl während des CrowdStrike-Ausfalls weltweit bei rund zehn Prozent. BSOD sind allerdings stark von der Branche abhängig: Im Technologiesektor erleiden 15,2 Prozent der Geräte jeden Monat einen BSOD, während es bei den Finanzdienstleistungen nur acht Prozent sind. Fazit des Berichtes ist es, dass Unternehmen mithilfe von proaktiven IT-Systemen BSOD-Vorfälle auf etwa eine Rate von einem von 400 Geräten pro Tag reduzieren können.
Gründe für BSODs sind unter anderem folgende Probleme:
- Investitionen in problematische Hardwaremodelle
- schlecht verwaltete Windows-Updates
- falsch konfigurierte Grafikkarten-, Netzwerk- oder Audiotreiber
- schlechte Gerätekonfiguration, im Normalfall in Bezug auf RAM, CPU und Speicher
- ein veraltetes BIOS
"Der Umgang mit dem berüchtigten BSOD ist eines der demoralisierendsten Probleme, mit denen Mitarbeiter konfrontiert werden können", erklärt Gaurang Ganatra, Product Marketing Director bei Nexthink. "Vor allem für Unternehmen in der Tech-Branche, wo es viel wahrscheinlicher ist, dass es immer wieder vorkommt. Obwohl die meisten dieser Abstürze vermeidbar sind, verfügen die meisten Unternehmen leider nicht über die nötigen Werkzeuge, um das Problem im Voraus zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen. Die meisten wissen nicht einmal, welche Geräte im Moment richtig funktionieren, geschweige denn, welche in Zukunft einen BSOD bekommen könnten."
Zusammenfassung
- CrowdStrike-Ausfall führte zu weltweitem PC-Chaos
- BSODs sind ein bekanntes Problem für Windows-Nutzer
- Statistik: 1 von 200 Geräten erleidet täglich einen BSOD
- Technologiesektor hat höchste BSOD-Rate mit 15,2% monatlich
- Finanzdienstleistungen erleben weniger BSODs mit nur 8%
- Proaktive IT-Maßnahmen können BSODs halbieren
- Häufige BSOD-Ursachen: schlechte Hardware, Treiberprobleme
Siehe auch:
- Insider klärt Windows-Mythos auf: So entstand der Blue Screen of Death
- Intel Treiber-Update versucht Bluescreen-Bug unter Kontrolle bringen
- Warnung vor Bluescreen: Windows 11 Update sorgt erneut für Probleme
- Bluescreens: MSI fixt Windows 11-Bug zu "Unsupported Processor"
- Windows Bluescreen-Bug: MSI empfiehlt BIOS-Downgrade - so geht es
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