Die US-Verkäufe der Apple Vision Pro sind im Wesentlichen "tot"
Anfang des Jahres hat Apple seine mit Spannung erwartete VR-Brille Vision Pro vorgestellt. Um diese herrschte anfangs auch ein großer Hype. Experten haben allerdings von Anfang an gewarnt, dass dieser nicht nachhaltig sein dürfte - und das bestätigt sich nun.
Wie tief der Fall sein wird, war aber dennoch nicht vorherzusagen. Denn laut Marktforschern, mit denen das Wirtschaftsportal Bloomberg gesprochen hat, schaffte es Apple nicht, in einem Quartal nach dem Start die Marke von 100.000 verkauften Headsets zu erreichen. Aktuell liegt der Rückgang sogar bei 75 Prozent, heißt es unter Berufung auf das renommierte Marktforschungsinstitut IDC.
Derzeit bzw. demnächst kann nur die weltweite Einführung der Virtual-Reality-Brille die Zahlen abfangen bzw. verbessern, in den USA kann man aber von einem regelrechten Einbruch sprechen. Für das dritte Quartal prognostiziert IDC dort rund 19.000 verkaufte Einheiten, weltweit sollen es dann nicht etwas mehr als 80.000 Stück sein - Apple wird also auch dann die Marke von 100.000 knapp nicht knacken können.
"Der Erfolg der Vision Pro, unabhängig von ihrem Preis, wird letztendlich von den verfügbaren Inhalten abhängen. Da Apple das Produkt auf internationale Märkte ausweitet, ist es entscheidend, dass auch lokale Inhalte zur Verfügung stehen", sagte Francisco Jeronimo, Vice President bei IDC. Siehe auch:
- Apple stellt teure Vision Pro vor
- Erste Tester finden Preis zu hoch und Komfort zu niedrig
- Trotz Hype kaufen viele Fans das Gerät
- Verkäufe sinken stark nach den ersten Tagen
- In einem Quartal weniger als 100.000 Einheiten verkauft
- Prognose: Verkaufszahlen bleiben unter 100.000
- Günstigere Variante könnte 2025 Interesse neu wecken
Viel Hype, aber kein nachhaltiger Erfolg
Faszinierende Technologie, aber mit 3500 Dollar pro Stück viel zu teuer und dafür auch zu unbequem: Das war im Wesentlichen das Fazit der ersten Tester und Besitzer der Apple Vision Pro. Für viele Apple-Fans spielte das aber keine Rolle und sie kauften das Gerät trotzdem. Allerdings war schon früh zu vermuten, dass die Verkäufe der ersten Tage nicht anhalten werden.Wie tief der Fall sein wird, war aber dennoch nicht vorherzusagen. Denn laut Marktforschern, mit denen das Wirtschaftsportal Bloomberg gesprochen hat, schaffte es Apple nicht, in einem Quartal nach dem Start die Marke von 100.000 verkauften Headsets zu erreichen. Aktuell liegt der Rückgang sogar bei 75 Prozent, heißt es unter Berufung auf das renommierte Marktforschungsinstitut IDC.
Derzeit bzw. demnächst kann nur die weltweite Einführung der Virtual-Reality-Brille die Zahlen abfangen bzw. verbessern, in den USA kann man aber von einem regelrechten Einbruch sprechen. Für das dritte Quartal prognostiziert IDC dort rund 19.000 verkaufte Einheiten, weltweit sollen es dann nicht etwas mehr als 80.000 Stück sein - Apple wird also auch dann die Marke von 100.000 knapp nicht knacken können.
Günstige Vision Pro
Laut den Marktforschern sollte aber eine günstigere Variante der Brille das Interesse im nächsten Jahr neu anfachen können. IDC vermutet, dass diese nur halb so viel kosten wird und irgendwann 2025 auf den Markt kommen dürfte."Der Erfolg der Vision Pro, unabhängig von ihrem Preis, wird letztendlich von den verfügbaren Inhalten abhängen. Da Apple das Produkt auf internationale Märkte ausweitet, ist es entscheidend, dass auch lokale Inhalte zur Verfügung stehen", sagte Francisco Jeronimo, Vice President bei IDC. Siehe auch:
- Apples AR-Zukunft: Von der Vision Pro zur leichten Datenbrille
- Zu teuer, zu schwer: Apple gibt wohl Entwicklung der Vision Pro 2 auf
- Vision Pro: Apples VR-Brille und VisionOS 2 erobern Deutschland
- Apple Vision Pro wird wohl schon bald auch in Deutschland starten
- Vision Pro "drastisch hinter den Erwartungen", Apple kürzt Produktion
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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