Vision Pro bleibt Luxus:
Apple legt günstiges VR-Headset auf Eis

Analysten zufolge verschiebt Apple die Pläne für eine günstigere Version der Vision Pro auf unbestimmte Zeit. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf die Weiterentwicklung des Premium-Modells. Was be­deutet das für die Zukunft von Apples Mixed-Reality-Headset?
Apple, Virtual Reality, VR, Brille, Augmented-Reality, Datenbrille, VR-Headset, VR-Brille, Apple Vision Pro, Vision Pro, WWDC 2023, WWDC23

Günstigere Vision Pro lässt auf sich warten

Apple-Fans, die auf eine erschwinglichere Version des Mixed-Reality-Headsets Vision Pro gehofft hatten, müssen sich wohl noch länger gedulden. Ursprünglich war geplant, bereits 2025 eine kostengünstigere Variante auf den Markt zu bringen. Doch nun sieht es so aus, als würde sich die Einführung eines preisgünstigeren Modells deutlich verzögern.

Die günstigere Version sollte durch den Einsatz einfacherer Materialien, Displays mit geringerer Auflösung und den Verzicht auf die EyeSight-Funktion realisiert werden. Ziel war es, die innovative Technologie des räumlichen Computings einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Doch diese Pläne wurden inzwischen offenbar auf Eis gelegt.

Apple stellt seine neue VR-Brille Vision Pro näher vor

Kuo: Günstige Vision Pro kommt frühestens 2027

Der renommierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, der für seine oft zutreffenden Vorhersagen bekannt ist, berichtet, dass die Produktion der günstigeren Vision Pro auf einen Zeitpunkt "nach 2027" verschoben wurde. Dies bedeutet eine erhebliche Verzögerung gegenüber den ursprünglichen Planungen.

Stattdessen konzentriert sich Apple auf die Weiterentwicklung des bestehenden Premium-Modells. Für das kommende Jahr ist eine Aktualisierung der Vision Pro geplant, die mit dem bislang nicht offiziell angekündigten M5-Chip ausgestattet sein soll. Zudem ist die Integration von "Apple Intelligence" vorgesehen, wobei spezielle VR-Funktionen der KI bislang nicht bekannt sind.

Apple Vision ProApple Vision ProApple Vision ProApple Vision Pro

Gründe für die Verschiebung

Die Entscheidung, die günstigere Version zu verschieben, könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein. Apple könnte zu dem Schluss kommen, dass selbst ein Preis von etwa 2000 Dollar die Verbreitung von visionOS nicht wesentlich steigern würde. Kuo zieht dabei einen Vergleich zum HomePod mini: Trotz der Einführung der günstigeren Variante konnten sich Apples Smart Speaker nicht als Mainstream-Produkte etablieren.

Bei 3.500 Dollar ist es kein Massenmarktprodukt. Gegenwärtig ist es ein Produkt für Early Adopter. Es ist für Menschen, die die Technologie von morgen schon heute haben wollen - dafür ist es gedacht.
Tim Cook, Apple-CEO

Alternative Konzepte in Erwägung

Es gibt auch Gerüchte über mögliche alternative Konzepte. So berichtet der Bloomberg-Journalist Mark Gurman, dass Apple die Entwicklung einer brillenartigen Vorrichtung in Erwägung zieht, die mit dem iPhone verbunden wäre. Ein solches Gerät könnte als Zubehör für das Anschauen von Filmen dienen und wäre möglicherweise eine attraktivere Option für preisbewusste Konsumenten.

Die Verschiebung der günstigeren Vision Pro zeigt in jedem Fall, dass Apple seine Strategie im Bereich der Mixed Reality sorgfältig überdenkt. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Unternehmen langfristig auf das Premium-Segment konzentrieren wird oder ob es ihm gelingt, die innovative Technologie in Zukunft auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Was denkt ihr über Apples Strategie? Könnte eine günstigere Version der Vision Pro den Markt erobern, oder ist die Zeit für Mixed-Reality-Headsets weiterhin nicht reif? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Apple verschiebt günstigere Version der Vision Pro auf nach 2027
  • Fokus liegt auf Weiterentwicklung des Premium-Modells mit M5-Chip
  • Die geplante günstigere Variante sollte einfachere Materialien verwenden
  • Analyst Ming-Chi Kuo berichtet über erhebliche Verzögerungen der Pläne
  • Apple könnte brillenartiges Gerät als iPhone-Zubehör entwickeln
  • Strategie im Mixed-Reality-Bereich wird von Apple überdacht
  • Die Frage bleibt, ob Mixed-Reality-Technologie massentauglich wird

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Videos zum Thema Apple Vision Pro
Apple Vision Pro 256 GB im Preisvergleich:
Derzeit keine Angebote im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!