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Ukraine zerschießt russisches Weltraum-Kommunikationszentrum
Das ukrainische Militär hat erneut Ziele auf der Halbinsel Krim beschossen. Diesmal reagierte der russische Aggressor ungewohnt gereizt und bestellte sogar die US-Botschafterin in Moskau ein. Hintergrund dürfte ein Treffer am NIP-16 sein.
Und obwohl bei den Angriffen auch schon wertvolle Schiffe - darunter das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte - versenkt wurden, gab es nie eine so scharfe Reaktion wie am Sonntag, als mehrere ATACMS-Raketen aus US-Produktion Ziele auf der Krim zerstörten. Wie nun bekannt wurde, dürfte dies daran liegen, dass jetzt ein Komplex mit der Bezeichnung NIP-16 getroffen wurde. Dabei handelt es sich um eine wertvolle Bodenstation für die Kommunikation mit Raumfahrtmissionen und Satelliten.
Die Einrichtung wurde bereits in den 1960er-Jahren gebaut. Nach dem Ende der Sowjetunion stand diese nun auf ukrainischem Staatsgebiet und wurde kaum genutzt. Das änderte sich allerdings, als Russland die Krim vor rund zehn Jahren besetzte. Die Anlage wurde wieder in Betrieb genommen und spielt inzwischen eine wichtige Rolle bei der Kommunikation mit militärischen Satelliten.
Der Angriff auf den wertvollen NIP-16-Komplex dürfte damit, ebenso wie verschiedene andere Attacken auf besondere Radar- und Kommunikations-Einrichtungen, darauf abzielen, vor allem die russischen Fähigkeiten bei der Luftaufklärung und -abwehr zu schwächen. Dies wird als Zeichen angesehen, dass die frisch ausgebildeten Piloten mit ihren F-16-Kampfflugzeugen bald am ukrainischen Himmel operieren werden.
Siehe auch:
NIP-16 getroffen
In den vergangenen Monaten wurden seitens der Ukraine zahlreiche militärische Ziele auf der Krim unter Beschuss genommen - auch mit Marschflugkörpern aus westlicher Produktion. Das ging so weit, dass die russische Schwarzmeerflotte inzwischen weitgehend in Häfen verlegt wurde, die weit von den ukrainischen Startvorrichtungen entfernt sind.Und obwohl bei den Angriffen auch schon wertvolle Schiffe - darunter das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte - versenkt wurden, gab es nie eine so scharfe Reaktion wie am Sonntag, als mehrere ATACMS-Raketen aus US-Produktion Ziele auf der Krim zerstörten. Wie nun bekannt wurde, dürfte dies daran liegen, dass jetzt ein Komplex mit der Bezeichnung NIP-16 getroffen wurde. Dabei handelt es sich um eine wertvolle Bodenstation für die Kommunikation mit Raumfahrtmissionen und Satelliten.
Die Einrichtung wurde bereits in den 1960er-Jahren gebaut. Nach dem Ende der Sowjetunion stand diese nun auf ukrainischem Staatsgebiet und wurde kaum genutzt. Das änderte sich allerdings, als Russland die Krim vor rund zehn Jahren besetzte. Die Anlage wurde wieder in Betrieb genommen und spielt inzwischen eine wichtige Rolle bei der Kommunikation mit militärischen Satelliten.
Vorbereitung auf F-16
Für die Ukraine ist der Treffer damit ein großer Erfolg. Denn auch wenn das russische Militär nicht völlig von NIP-16 abhängig ist, dürfte es in der Aufklärung der naheliegenden Frontabschnitte doch eine essenzielle Rolle gespielt haben. Jetzt muss man wahrscheinlich auf Bodenstationen ausweichen, die weniger gut in die örtlichen Kommandostrukturen eingebunden sind, sodass Informationen weniger zielgerichtet und langsamer ankommen werden.Der Angriff auf den wertvollen NIP-16-Komplex dürfte damit, ebenso wie verschiedene andere Attacken auf besondere Radar- und Kommunikations-Einrichtungen, darauf abzielen, vor allem die russischen Fähigkeiten bei der Luftaufklärung und -abwehr zu schwächen. Dies wird als Zeichen angesehen, dass die frisch ausgebildeten Piloten mit ihren F-16-Kampfflugzeugen bald am ukrainischen Himmel operieren werden.
Zusammenfassung
- Ukrainisches Militär beschoss erneut Ziele auf der Halbinsel Krim
- Russland reagierte ungewohnt gereizt und bestellte US-Botschafterin ein
- Angriff traf NIP-16, eine wertvolle Bodenstation für Raumfahrtkommunikation
- NIP-16 wurde in den 1960er-Jahren gebaut und nach Krim-Besetzung reaktiviert
- Treffer auf NIP-16 ist für die Ukraine ein großer Erfolg
- Russische Aufklärung wird durch den Verlust von NIP-16 beeinträchtigt
- Angriffe zielen auf Schwächung russischer Luftaufklärung und -abwehr ab
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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