Donald Trump will als Präsident den Verkauf von Elektroautos stoppen
Im Herbst stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an und Donald Trump will wieder ins Weiße Haus einziehen. Der 77-Jährige schlägt auch immer radikalere Töne an und es ist auch kein Geheimnis, dass er eng mit der Gas- und Ölindustrie verbandelt ist - womöglich mit Folgen.
Denn Trump wettert immer wieder gegen Elektroautos und will auch Klimaschutzvorgaben der aktuellen Regierung von Joe Biden zurücknehmen. Trumps Ziel ist hier aber nicht unbedingt die Wählermobilisierung, er will vor allem Spenden von der Ölindustrie.
Nun hat er jedenfalls auf einer Wahlkampfveranstaltung klargestellt (via New York Times), dass er Elektroautos verabscheut und kündigte für den Fall seiner Wiederwahl an: "Man wird diese Autos nicht mehr verkaufen können." Tatsächlich verbieten wird auch Trump den Verkauf solcher Autos nicht können, er kann aber sehr wohl Herstellern, Händlern und auch Kunden das Leben schwer machen. Infografik VW, Tesla & Co: Diese Hersteller führen Deutschlands E-Auto-Markt an
Im Vorjahr wurden in den USA rund 1,2 Millionen Elektroautos verkauft, das machte 7,6 Prozent der Gesamtverkäufe aus. Dieses Jahr sollen bereits zehn Prozent erreicht werden, das Wachstum ist also ungebremst und daran wird auch Trump vermutlich nichts ändern.
Dabei könnte sich Trump mit seiner strikten Haltung gegen Elektroautos durchaus auch Schaden bei den Wählern zufügen: Zwar sind und bleiben seine Wähler in der Regel Fans von Verbrennern, vor allem in den südlichen Staaten gab es zuletzt zahlreiche Investitionen in Elektroautoproduktionsstätten. Hyundai hat etwa 13 Milliarden in Georgia in ein solches Werk investiert, Tesla hat in Texas ein Werk gebaut. Und das bedeutet, dass Trump-Wähler zwar keine Stromer fahren, aber womöglich ihr Job daran hängt.
Siehe auch:
Trump gegen Elektroautos
Die Liste von unrealistischen und empörenden Aussagen von Donald Trump ist mittlerweile so lang wie jene seiner Lügen. Doch im Wahlkampf ist dem Manager und Politiker jedes Mittel recht, um in die Schlagzeilen zu kommen und dort seine Fans und rechten Wähler zu mobilisieren. Besonders abgesehen hat es Trump auf die Umwelt und alles, was daran hängt.Denn Trump wettert immer wieder gegen Elektroautos und will auch Klimaschutzvorgaben der aktuellen Regierung von Joe Biden zurücknehmen. Trumps Ziel ist hier aber nicht unbedingt die Wählermobilisierung, er will vor allem Spenden von der Ölindustrie.
Nun hat er jedenfalls auf einer Wahlkampfveranstaltung klargestellt (via New York Times), dass er Elektroautos verabscheut und kündigte für den Fall seiner Wiederwahl an: "Man wird diese Autos nicht mehr verkaufen können." Tatsächlich verbieten wird auch Trump den Verkauf solcher Autos nicht können, er kann aber sehr wohl Herstellern, Händlern und auch Kunden das Leben schwer machen. Infografik VW, Tesla & Co: Diese Hersteller führen Deutschlands E-Auto-Markt an
Elektro kaum zu stoppen
Allerdings bezweifeln Experten, dass das etwas nutzen wird. Denn selbst wenn Förderungen und andere Programme enden, könnte oder dürfte zum Zeitpunkt einer möglichen Wiederwahl Trumps die Elektroautoindustrie bereits so weit gewachsen sein, dass sie keine staatliche Unterstützung mehr braucht.Im Vorjahr wurden in den USA rund 1,2 Millionen Elektroautos verkauft, das machte 7,6 Prozent der Gesamtverkäufe aus. Dieses Jahr sollen bereits zehn Prozent erreicht werden, das Wachstum ist also ungebremst und daran wird auch Trump vermutlich nichts ändern.
Dabei könnte sich Trump mit seiner strikten Haltung gegen Elektroautos durchaus auch Schaden bei den Wählern zufügen: Zwar sind und bleiben seine Wähler in der Regel Fans von Verbrennern, vor allem in den südlichen Staaten gab es zuletzt zahlreiche Investitionen in Elektroautoproduktionsstätten. Hyundai hat etwa 13 Milliarden in Georgia in ein solches Werk investiert, Tesla hat in Texas ein Werk gebaut. Und das bedeutet, dass Trump-Wähler zwar keine Stromer fahren, aber womöglich ihr Job daran hängt.
Zusammenfassung
- Im Herbst 2024 stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an.
- Donald Trump will erneut ins Weiße Haus einziehen.
- Trump schlägt im Wahlkampf immer radikalere Töne an.
- Er ist eng mit der Gas- und Ölindustrie verbandelt.
- Trump wettert gegen Elektroautos und Klimaschutzvorgaben.
- Sein Ziel ist es, Spenden von der Ölindustrie zu erhalten.
- Experten bezweifeln den Erfolg von Trumps Anti-Elektroauto-Politik.
- Die Elektroautoindustrie wächst in den USA weiterhin stark.
- Trumps Haltung könnte ihm bei Wählern Schaden zufügen.
- Investitionen in Elektroautoproduktionsstätten könnten Jobs sichern.
Siehe auch:
- Drogenhandel: Trump verspricht Freilassung des Silk Road-Gründers
- Donald Trumps Social-Media-Firma legt katastrophale Bilanzen vor
- Netzneutralität ist zurück, USA schaffen umstrittenen Trump-Schritt ab
- Trumps Truth Social kündigt Streaming an - und die Aktie stürzt ab
- Medien-Manager: Trump Media ist "Betrug", Aktienkäufer sind "Trottel"
Thema:
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