Donald Trumps Social-Media-Firma legt katastrophale Bilanzen vor
Das Social Media-Unternehmen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat jetzt quasi erstmals Bilanzen des Geschäfts nach dem Firmenumbau veröffentlicht. Dies dürfte nicht gerade hilfreich sein, um Investoren anzuziehen, die eine Rendite erzielen wollen.
Der überwiegende Teil des Rückgangs sei dabei auf eine Änderung der Umsatzbeteiligung eines Werbepartners zurückzuführen. Wie weit man mit so geringen Einnahmen kommen will, ist unklar. Allerdings verwies das Unternehmen auf eine "im Entstehen begriffene Werbeinitiative", die zu mehr Umsatz führen soll. Wie gut das allerdings gelingt, bleibt abzuwarten.
Dem Umsatz von nicht einmal einer Million Dollar steht ein offizieller Nettoverlust in Höhe von 327,6 Millionen Dollar gegenüber. Der überwiegende Teil dieses Betrages kam allerdings durch einmalige Ausgaben im Rahmen des Unternehmensumbaus zustande. Allein 311 Millionen Dollar entfielen auf die Umwandlung von Schuldscheinen.
Trumps Firma vollzog kürzlich eine Fusion mit der Aktiengesellschaft Digital World Acquisition Corporation, die im Zuge dessen selbst in Trump Media umbenannt wurde. Dadurch konnte das Social Network direkt an der Börse platziert werden, ohne den langwierigen und von zahlreichen Prüfungen gekennzeichneten Prozess eines ordentlichen Börsengangs absolvieren zu müssen. Nach der Umbenennung des Börsentitels in Trump Media wurden zahlreiche Aktien an Anhänger des Ex-Präsidenten verkauft, was den Kurs kurzzeitig in die Höhe schießen ließ. Trump selbst besitzt 65 Prozent der Anteile an der Firma, die übrigen verteilen sich auf rund 621.000 weitere Aktionäre.
Siehe auch:
Kaum Einnahmen, aber hohe Verluste
Das Geschäft der Firma besteht im Wesentlichen aus dem Betrieb des sozialen Netzwerks Truth Social, das Trump nach seinem damaligen Rauswurf bei Twitter gründete. Wie aus einer nun veröffentlichten Pflichtmitteilung hervorgeht, sank der Umsatz - der hauptsächlich aus der Werbevermarktung resultiert - von 1,1 Millionen Dollar auf nun noch 770.000 Dollar.Der überwiegende Teil des Rückgangs sei dabei auf eine Änderung der Umsatzbeteiligung eines Werbepartners zurückzuführen. Wie weit man mit so geringen Einnahmen kommen will, ist unklar. Allerdings verwies das Unternehmen auf eine "im Entstehen begriffene Werbeinitiative", die zu mehr Umsatz führen soll. Wie gut das allerdings gelingt, bleibt abzuwarten.
Dem Umsatz von nicht einmal einer Million Dollar steht ein offizieller Nettoverlust in Höhe von 327,6 Millionen Dollar gegenüber. Der überwiegende Teil dieses Betrages kam allerdings durch einmalige Ausgaben im Rahmen des Unternehmensumbaus zustande. Allein 311 Millionen Dollar entfielen auf die Umwandlung von Schuldscheinen.
Per Trick an die Börse
Das Unternehmen gab an, dass es auf operativer Basis im letzten Quartal 12,1 Millionen Dollar verlor, verglichen mit 3,6 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Etwa die Hälfte des operativen Verlusts im ersten Quartal dieses Jahres sei auf fusionsbedingte Kosten zurückzuführen.Trumps Firma vollzog kürzlich eine Fusion mit der Aktiengesellschaft Digital World Acquisition Corporation, die im Zuge dessen selbst in Trump Media umbenannt wurde. Dadurch konnte das Social Network direkt an der Börse platziert werden, ohne den langwierigen und von zahlreichen Prüfungen gekennzeichneten Prozess eines ordentlichen Börsengangs absolvieren zu müssen. Nach der Umbenennung des Börsentitels in Trump Media wurden zahlreiche Aktien an Anhänger des Ex-Präsidenten verkauft, was den Kurs kurzzeitig in die Höhe schießen ließ. Trump selbst besitzt 65 Prozent der Anteile an der Firma, die übrigen verteilen sich auf rund 621.000 weitere Aktionäre.
Zusammenfassung
- Trump Media veröffentlicht erstmals Bilanzen nach Firmenumbau
- Hauptgeschäft der Firma ist das Social Network Truth Social
- Umsatz sank von 1,1 Millionen Dollar auf 770.000 Dollar
- Umsatzrückgang durch Änderung der Umsatzbeteiligung eines Werbepartners verursacht
- Unternehmen verweist auf neue Werbeinitiative, die Umsatz bringen soll
- Nettoverlust beträgt 327,6 Millionen Dollar, hauptsächlich durch Umwandlung von Schuldscheinen
- Firma kam durch Fusion ohne Umwege oder langwierige Prüfungen an die Börse
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen