Trumps Truth Social kündigt Streaming an - und die Aktie stürzt ab
Donald Trump will wieder Präsident werden und möchte sich als Macher und erfolgreicher Geschäftsmann präsentieren. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, denn er muss nicht nur diverse Anklagen überstehen, sondern auch Geschäftserfolge vorweisen - und beides ist nicht einfach.
Doch mittlerweile muss man sich fragen, ob Trump Media und Truth Social in sechs Monaten überhaupt noch existieren werden. Für den 77-Jährigen wird es auch immer schwerer, das soziale Netzwerk als Erfolg zu verkaufen. Denn die Aktienentwicklung zeigt immer deutlicher, dass der Höhenflug vor allem von Trump-Fans befeuert war, die Aktien ihres Idols kauften, das Papier und auch das Unternehmen in Wirklichkeit aber nicht die geringste wirtschaftliche Substanz haben.
Das zeigt nun auch die Ankündigung von Truth Social, dass man demnächst auf der Plattform Video-Streaming-Inhalte anbieten wird. In der Regel würde eine solche Neuerung die Anleger eher beflügeln, nicht so bei Trump Media (Börsenkürzel: DJT). Denn die Aktie des Unternehmens stürzte nach der Bekanntgabe des Streaming ab, und zwar um gleich 14 Prozent (via CNBC).
Es war allerdings nicht der erste Absturz dieser Art, denn bereits am Montag ging es um 18 Prozent nach unten. Das zeigt, dass das Vertrauen der Anleger in das Papier, so Trump-freundlich sie auch sein mögen, mittlerweile komplett weg ist und nicht einmal die Ankündigung eines potenziell interessanten neuen Features das umkehren kann.
Das Streaming von Truth Social soll jedenfalls "Live-TV, einschließlich Nachrichtensender, religiöser Kanäle, familienfreundlicher Inhalte sowie Filme und Dokumentationen" bieten, wie das Social Network mitteilte.
Siehe auch:
Truth Social: Von hui zu pfui in Rekordzeit
Truth Social ist hier ein besonders gutes Beispiel: Denn das soziale Netzwerk von Trump, das als Gegenreaktion auf dessen Verbannung von Twitter entstanden ist, wurde kürzlich an die Börse gebracht. Die Aktie des Betreibers Trump Media schoss hoch, schon träumten Anleger und auch Trump selbst von gewaltigen Gewinnen, wobei der Ex-Präsident seine Anteile erst nach einer Sperrzeit von sechs Monaten verkaufen darf.Doch mittlerweile muss man sich fragen, ob Trump Media und Truth Social in sechs Monaten überhaupt noch existieren werden. Für den 77-Jährigen wird es auch immer schwerer, das soziale Netzwerk als Erfolg zu verkaufen. Denn die Aktienentwicklung zeigt immer deutlicher, dass der Höhenflug vor allem von Trump-Fans befeuert war, die Aktien ihres Idols kauften, das Papier und auch das Unternehmen in Wirklichkeit aber nicht die geringste wirtschaftliche Substanz haben.
Das zeigt nun auch die Ankündigung von Truth Social, dass man demnächst auf der Plattform Video-Streaming-Inhalte anbieten wird. In der Regel würde eine solche Neuerung die Anleger eher beflügeln, nicht so bei Trump Media (Börsenkürzel: DJT). Denn die Aktie des Unternehmens stürzte nach der Bekanntgabe des Streaming ab, und zwar um gleich 14 Prozent (via CNBC).
Es war allerdings nicht der erste Absturz dieser Art, denn bereits am Montag ging es um 18 Prozent nach unten. Das zeigt, dass das Vertrauen der Anleger in das Papier, so Trump-freundlich sie auch sein mögen, mittlerweile komplett weg ist und nicht einmal die Ankündigung eines potenziell interessanten neuen Features das umkehren kann.
Das Streaming von Truth Social soll jedenfalls "Live-TV, einschließlich Nachrichtensender, religiöser Kanäle, familienfreundlicher Inhalte sowie Filme und Dokumentationen" bieten, wie das Social Network mitteilte.
Zusammenfassung
- Trump will als Präsident und Geschäftsmann überzeugen
- Muss Anklagen überstehen und Geschäftserfolge zeigen
- Truth Social an Börse, Trumps Anteile mit Sperrzeit
- Zweifel an Bestand von Trump Media und Truth Social
- Aktienhöhenflug durch Trump-Fans, ohne wirtschaftliche Basis
- Ankündigung von Video-Streaming ließ Aktie um 14 Prozent fallen
- Vertrauen der Anleger in Trump Media schwindet trotz neuer Features
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