Windows 11 mit Recall: 'Killer-Feature' der KI-PCs wird Speicherfresser
Microsoft hat im Zuge der Entwicklerkonferenz Build 2024 unter anderem die neue Windows-11-Funktion Recall vorgestellt, mit der man mit KI-Unterstützung alle Aktivitäten auf einem PC durchforsten können sollen. Dabei verriet man auch, dass Recall reichlich Speicher brauchen wird.
Wie Microsoft in einem Support-Dokument rund um Windows Recall verlauten ließ, wird die "neu erfundene Windows-Suche" mit ihrer weiterentwickelten Timeline-Funktionalität also reichlich speicherhungrig sein. Bei Geräten mit Speicherkapazitäten von 512 oder mehr Gigabyte wird der Nutzer aber die Möglichkeit haben, das von Recall zu nutzende Speicherkontingent auf Wunsch zu reduzieren.
Laut Microsoft benötigt man den Speicher für die Ablage der "Schnappschüsse" (Snapshots) der Recall-Funktion. Wird das maximale Speicherlimit erreicht, erfolgt eine automatische Löschung der Daten des ältesten Snapshots. Im Grund hängt es also von dem durch den Anwender festgelegten Speicherlimit und dem Umfang seiner Nutzung ab, wie lange sich Windows Recall an etwas "erinnert".
Der Nutzer hat insgesamt volle Kontrolle darüber, welche Inhalte erfasst werden sollen. So gibt Microsoft in seiner Dokumentation auch an, dass man auf Wunsch alle Snapshots oder nur jene aus einem bestimmten Zeitraum löschen lassen kann. Recall kann außerdem auf Wunsch auch so konfiguriert werden, dass Inhalte aus bestimmten Apps oder von bestimmten Websites nicht erfasst werden.
Generell gilt zunächst mit Blick auf Recall aber eines: die neue Funktion, welche im Grunde eine KI-basierte Weiterentwicklung der bei Windows 10 später gestrichenen Timeline-Funktion darstellt, wird zunächst nur in begrenztem Umfang erfassen, was der Nutzer auf seinem Gerät tut.
So muss eine App Recall ausdrücklich unterstützen und es wird zudem vorausgesetzt, dass das jeweilige System über eine NPU mit einer bestimmten Mindestleistung verfügt. Anfangs erfüllen nur die gerade startenden Qualcomm Snapdragon X-Prozessoren diese Anforderung, die ersten Chips von AMD und Intel mit ausreichend starken NPUs werden erst gegen Ende des Jahres 2024 erwartet.
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Recall soll Windows-Suche neu erfinden
Windows Recall nutzt den neuen Semantic Index, um verschiedenste Arten von Daten und Aktivitäten eines Nutzers auf dem jeweiligen PC unter Verwendung der Neural Processing Unit (NPU) des Geräts aufzuzeichnen und macht diese Informationen dann mit natürlicher Sprache durchsuchbar. Dafür wird Recall je nach System und Ausstattung laut Empfehlung von Microsoft rund 15 Prozent des verfügbaren Festspeichers beanspruchen.Wie Microsoft in einem Support-Dokument rund um Windows Recall verlauten ließ, wird die "neu erfundene Windows-Suche" mit ihrer weiterentwickelten Timeline-Funktionalität also reichlich speicherhungrig sein. Bei Geräten mit Speicherkapazitäten von 512 oder mehr Gigabyte wird der Nutzer aber die Möglichkeit haben, das von Recall zu nutzende Speicherkontingent auf Wunsch zu reduzieren.
Mindestens 10 Gigabyte von 256 GB nötig
Laut der von Microsoft gelisteten Angaben muss man für die Nutzung von Recall bei Geräten mit 256 GB großem internem Festspeicher mindestens 10 GB zur Verfügung haben, empfohlener Standard sind aber 25 GB. Bei einem System mit 512 GB Speicher sind Abstufungen mit 25 oder 50 GB möglich, aber 75 GB empfohlen bzw. gelten als Standard. Bei einem Terabyte Speicherplatz oder mehr, setzt Microsoft 150 GB als Empfehlung/Standard an und bietet Abstufungen von 75, 50 und 25 GB.Laut Microsoft benötigt man den Speicher für die Ablage der "Schnappschüsse" (Snapshots) der Recall-Funktion. Wird das maximale Speicherlimit erreicht, erfolgt eine automatische Löschung der Daten des ältesten Snapshots. Im Grund hängt es also von dem durch den Anwender festgelegten Speicherlimit und dem Umfang seiner Nutzung ab, wie lange sich Windows Recall an etwas "erinnert".
Der Nutzer hat insgesamt volle Kontrolle darüber, welche Inhalte erfasst werden sollen. So gibt Microsoft in seiner Dokumentation auch an, dass man auf Wunsch alle Snapshots oder nur jene aus einem bestimmten Zeitraum löschen lassen kann. Recall kann außerdem auf Wunsch auch so konfiguriert werden, dass Inhalte aus bestimmten Apps oder von bestimmten Websites nicht erfasst werden.
Generell gilt zunächst mit Blick auf Recall aber eines: die neue Funktion, welche im Grunde eine KI-basierte Weiterentwicklung der bei Windows 10 später gestrichenen Timeline-Funktion darstellt, wird zunächst nur in begrenztem Umfang erfassen, was der Nutzer auf seinem Gerät tut.
So muss eine App Recall ausdrücklich unterstützen und es wird zudem vorausgesetzt, dass das jeweilige System über eine NPU mit einer bestimmten Mindestleistung verfügt. Anfangs erfüllen nur die gerade startenden Qualcomm Snapdragon X-Prozessoren diese Anforderung, die ersten Chips von AMD und Intel mit ausreichend starken NPUs werden erst gegen Ende des Jahres 2024 erwartet.
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