Android 15: Neue Funktion soll für verbesserte Privatsphäre sorgen

Die nächste Version des Smartphone-Betriebssystems bring eine neue Funktion, mit der sich Anwendungen und andere private Daten vor ungewollten Blicken verstecken lassen. Neuen Informationen dazu zeigen nun, wie das genau funktionieren soll.
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Android 15 bringt viele Neuerungen

Durch die Veröffentlichung von Beta-Versionen von Android 14 sind schon jetzt einige der neuen Funktionen des kommenden Smartphone-Betriebssystems von Google bekannt geworden. Es scheint zum Beispiel so, als käme das Update auf Android 15 mit einer Satellitenfunktion, mit der sich Nachrichten auch ohne Mobilfunknetz senden und empfangen lassen und einem Desktop-Modus, mit dem sich das Telefon nach dem Anschließen an einen Bildschirm wie ein kleiner Laptop nutzen lässt.

Neue Privatsphäre-Funktion

Jetzt sind noch weitere Informationen ans Licht gekommen, denen zufolge Android 15 den sogenannten Private Space mitbringt. Hier handelt es sich um eine Funktion, die es Besitzern eines Gerätes erlaubt, bestimmte Apps zu verstecken. Dabei wird ein neues Benutzerkonto angelegt, das mit dem Hauptkonto verbunden ist, ähnlich wie bei einem Arbeitsprofil. Alle Anwendungen, die im Private Space installiert sind und deren Benachrichtigungen werden nicht mehr angezeigt, wenn ein entsprechendes Profil inaktiv ist.


Abgekoppeltes Nutzerprofil

Durch das Durchforsten des Codes der APK-Datei der Android 14 QPR3 Beta 2.1 konnte Android Authority nun noch weitere Details zur neuen Funktion aufdecken. Demnach wird wohl empfohlen, einen komplett neuen Google-Account zur Verwendung der Privatsphäre-Funktion anzulegen, um einen möglichen ungewollten Datentransfer bei Fotos, Dateien, E-Mails, Kontakten, Kalendereinträgen und anderen Daten zum bestehenden Benutzerkonto zu verhindern.

Außerdem scheint es nicht möglich zu sein, einen angelegten Private Space auf ein anderes Gerät zu transferieren. Bei einem Gerätewechsel müssten Betroffene also ein gänzlich neues Profil aufsetzen.

Grundsätzlich lässt sich das private Profil mit den üblichen Methoden wie PIN, Passwort, Muster oder per Fingerabdruck freischalten. Dann kann auf die darin enthaltenen Anwendungen vom unteren Rand der App-Schublade aus zugegriffen werden. Die genaue Benutzeroberfläche könnte sich in einer finalen Version allerdings noch einmal ändern.

Präsentation vermutlich auf der I/O

Es ist damit zu rechnen, dass Google das neue Android und seine Funktionen inklusive Private Space offiziell auf seiner Entwicklerkonferenz I/O vorstellt, die für den 14. Mai angekündigt ist. Bis dahin wird es wohl keine offiziellen Bestätigungen oder Dementis zu den neuen Anwendungen geben.

Zusammenfassung
  • Android 15 mit vielen neuen Funktionen
  • Private Space verbirgt Apps in neuem Benutzerkonto
  • Neue Details zu Privatsphäre-Funktion entdeckt
  • Neuer Google-Account für Private Space empfohlen
  • Private Space nicht auf andere Geräte übertragbar
  • Private Profile mit PIN, Passwort oder Fingerabdruck sichern
  • Google könnte Android 15 am 14. Mai offiziell vorstellen

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