Privatsphäre: Neue Technik macht aus jeder Aufnahme Strichmännchen
Kameras kommen in immer mehr Geräten zum Einsatz, oft wäre es aber für ihre Funktion nicht nötig, alle Details einzufangen. Forscher haben jetzt eine Technik entwickelt, die Menschen anonymisiert - mit der Strichmännchen-Methode.
Im Grundaufbau setzt die Idee auf eine normale Kamera, die mit einer wärmeempfindlichen Kamera kombiniert wird. Aus diesen Daten lässt sich dann eine Strichmännchenfigur errechnen, welche die Bewegungen der Person abbildet, diese aber vollständig unkenntlich macht. So könnten Geräte, die auf Kameraerkennung setzen, weiter ihre Funktion leisten, ohne Personen im Sichtfeld unnötig identifizierbar zu machen.
University of Michigan: PrivacyLens macht Strichmännchen
Wie das Forscherteam betont, ist es in der Smart-Home-Branche immer noch üblich, dass Rohdaten wie Audio, Bilder und Videos auf die Cloud-Server der Hersteller übertragen werden. "Die meisten Verbraucher machen sich keine Gedanken darüber, was mit den Daten geschieht, die von ihren bevorzugten Smart-Home-Geräten erfasst werden", so Alanson Sample, Professor für Informatik und Ingenieurwesen an der University of Michigan.
Die sicherere Lösung aus Sicht des Studienautors: Smarte Geräte, die personenbezogene Daten bereits entfernen, bevor sensible Daten an private Server gesendet werden. PrivacyLens ist ein erster Ansatz, solche Systeme zu entwickeln. "Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, bei denen wir wissen möchten, wann Personen anwesend sind und was sie tun, aber die Erfassung ihrer Identität ist für die Ausführung der Aufgabe nicht relevant. Warum also das Risiko eingehen?", so das Team laut Techxplorer.
Siehe auch:
Smart: Privatsphäre durch Strichmännchen
Vom Smart-Home bis zum modernen Staubsauger-Roboter: Immer mehr Geräte sind auch in unseren vier Wänden mit Kameras unterwegs. Ingenieure der Universität Michigan haben sich jetzt ein System überlegt, das unnötige Aufnahmen aus dem privaten Umfeld vermeiden soll. Das könnte in smarter Technik zum Einsatz kommen und hört auf den Namen PrivacyLens.Im Grundaufbau setzt die Idee auf eine normale Kamera, die mit einer wärmeempfindlichen Kamera kombiniert wird. Aus diesen Daten lässt sich dann eine Strichmännchenfigur errechnen, welche die Bewegungen der Person abbildet, diese aber vollständig unkenntlich macht. So könnten Geräte, die auf Kameraerkennung setzen, weiter ihre Funktion leisten, ohne Personen im Sichtfeld unnötig identifizierbar zu machen.
University of Michigan: PrivacyLens macht Strichmännchen
Wie das Forscherteam betont, ist es in der Smart-Home-Branche immer noch üblich, dass Rohdaten wie Audio, Bilder und Videos auf die Cloud-Server der Hersteller übertragen werden. "Die meisten Verbraucher machen sich keine Gedanken darüber, was mit den Daten geschieht, die von ihren bevorzugten Smart-Home-Geräten erfasst werden", so Alanson Sample, Professor für Informatik und Ingenieurwesen an der University of Michigan.
Die sicherere Lösung aus Sicht des Studienautors: Smarte Geräte, die personenbezogene Daten bereits entfernen, bevor sensible Daten an private Server gesendet werden. PrivacyLens ist ein erster Ansatz, solche Systeme zu entwickeln. "Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, bei denen wir wissen möchten, wann Personen anwesend sind und was sie tun, aber die Erfassung ihrer Identität ist für die Ausführung der Aufgabe nicht relevant. Warum also das Risiko eingehen?", so das Team laut Techxplorer.
Zusammenfassung
- Kameras in Geräten erfassen oft unnötig viele Details
- Neue Technik entwickelt, die Menschen als Strichmännchen darstellt
- PrivacyLens soll unnötige Aufnahmen im privaten Bereich verhindern
- Kombination aus normaler und wärmeempfindlicher Kamera ermöglicht Anonymisierung
- System könnte in Smart-Home-Technologien integriert werden
- Rohdaten werden häufig an Cloud-Server der Hersteller gesendet
- PrivacyLens entfernt personenbezogene Daten, bevor sie gesendet werden
Siehe auch:
- Übler Privatsphäre-Patzer: ChatGPT-App in MacOS speicherte im Klartext
- Chatkontrolle ist gescheitert, Messenger-Privatsphäre bleibt gewahrt
- Windows 11 Albtraum für die Privatsphäre? Britische Behörden prüfen
- Android 15: Neue Funktion soll für verbesserte Privatsphäre sorgen
- Teuer und mit Aufgabe der Privatsphäre: HP bietet Drucker als Abo an
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs -
Office 365 Anmelden geht nicht
nitewish -
OneDrive speicherung von Dateiversionen
SeBu
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen