Elektroschrott-Berg wächst 5-mal schneller als die Recyclingkapazität
In den letzten Jahren wurden immer bessere Recyclingverfahren für Elektronik entwickelt. Und mit hohem Aufwand werden immer mehr Altgeräte gesammelt. All dies kommt aber nicht mit den Fluten an immer wieder neuen Geräten mit, die auf den Markt geworfen werden.
Es gibt auch klare monetäre Folgen. Der Bericht schätzt die Summe, die jährlich allein für den Umgang mit dem existierenden Schrott anfällt, auf rund 10 Milliarden Dollar. Weitere 78 Milliarden Dollar kommen an externen Kosten aufgrund von Gesundheits- und Umweltschäden dazu. Allein das Vorhandensein der immer größeren Mengen sorgt also für erhebliche Kosten.
Dagegen ist das Recycling eine lohnenswerte Angelegenheit. Etwa 28 Milliarden Dollar sind die Materialien wert, die heute bereits aus den ausgedienten Geräten herausgeholt werden. Auf rund 23 Milliarden Dollar beziffern sich die Einsparungen aufgrund vermiedener Treibhausgas-Emissionen, für die jedes Land im Grunde Zertifikate verbrauchen würde.
Aus dem Bericht geht hervor, dass die jährliche Erzeugung von Elektroschrott - ausrangierte Geräte mit einem Stecker oder einer Batterie - mit einer Rate von 2,6 Millionen Tonnen pro Jahr wächst und bis 2030 voraussichtlich 82 Millionen Tonnen erreichen wird - gegenüber 62 Millionen Tonnen im Jahr 2022.
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Teurer Müll
Ein aktueller Bericht der Vereinten Nationen kommt zu dem Ergebnis, dass die Menschheit aktuell fast fünfmal so viel Elektroschrott produziert, wie sich mit dokumentierten Methoden recyceln lässt. Das ist nicht einfach nur ein Problem wachsender Schrottberge, die in der Gegend herumliegen.Es gibt auch klare monetäre Folgen. Der Bericht schätzt die Summe, die jährlich allein für den Umgang mit dem existierenden Schrott anfällt, auf rund 10 Milliarden Dollar. Weitere 78 Milliarden Dollar kommen an externen Kosten aufgrund von Gesundheits- und Umweltschäden dazu. Allein das Vorhandensein der immer größeren Mengen sorgt also für erhebliche Kosten.
Dagegen ist das Recycling eine lohnenswerte Angelegenheit. Etwa 28 Milliarden Dollar sind die Materialien wert, die heute bereits aus den ausgedienten Geräten herausgeholt werden. Auf rund 23 Milliarden Dollar beziffern sich die Einsparungen aufgrund vermiedener Treibhausgas-Emissionen, für die jedes Land im Grunde Zertifikate verbrauchen würde.
Es wird schlimmer
Insgesamt belaufen sich die jährlichen wirtschaftlichen Nettokosten von Elektroschrott damit auf 37 Milliarden Dollar. Und es wird erwartet, dass diese Kosten bis 2030 auf 40 Milliarden Dollar pro Jahr ansteigen werden, wenn keine wesentlichen Verbesserungen bei der Bewirtschaftung von Elektroschrott und der Politik vorgenommen werden.Aus dem Bericht geht hervor, dass die jährliche Erzeugung von Elektroschrott - ausrangierte Geräte mit einem Stecker oder einer Batterie - mit einer Rate von 2,6 Millionen Tonnen pro Jahr wächst und bis 2030 voraussichtlich 82 Millionen Tonnen erreichen wird - gegenüber 62 Millionen Tonnen im Jahr 2022.
Zusammenfassung
- Fortschritte beim Recycling von Elektronik
- Altgeräte werden intensiver gesammelt
- Elektroschrottmenge übersteigt Recyclingkapazität
- UN-Bericht: Hohe Kosten durch Elektroschrott
- Recycling bringt 28 Milliarden Dollar Materialwert
- Einsparungen durch vermiedene Emissionen: 23 Milliarden
- Wirtschaftliche Nettokosten: 37 Milliarden Dollar jährlich
- Kostenprognose bis 2030: Anstieg auf 40 Milliarden
- Elektroschrottwachstum um 2,6 Millionen Tonnen pro Jahr
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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