WindRunner: Weltgrößtes Flugzeug soll Windkraft-Rotoren liefern
Beim Bau von Windkraftanlagen gehört die Logistik zu den Kernproblemen - denn es ist nicht einfach, Rotorblätter von um die 100 Metern Länge vom Hersteller zum Bauplatz zu bekommen. Nun kam jemand auf die Idee, zu diesem Zweck ein riesiges Flugzeug zu bauen.
Den aktuellen Rekord hält die Antonow An-225 Mrija, die immerhin 84 Meter lang war und eine Flügelspannweite von 88,4 Metern aufwies. Das Transportflugzeug des ukrainischen Herstellers Antonov wurde im Zuge des Überfalls Russlands auf die Ukraine zerstört, als der Flughafen Hostomel von Invasionstruppen angegriffen wurde.
Die WindRunner wird allerdings eine etwas geringere Spannweite von 79,5 Metern aufweisen. Das Flugzeug wird laut den Planungen an seiner höchsten Stelle immerhin 24 Meter über den Boden aufragen. Es soll Lasten von etwas mehr als 70 Tonnen transportieren können. Das ist im Vergleich zur An-225, die 250 Tonnen transportieren konnte, relativ wenig - was aber eben mit dem speziellen Einsatzbereich zu tun hat. Denn die Rotorblätter sind vor allem sperrig, nicht aber besonders schwer.
Obwohl das Flugzeug erst noch gebaut werden muss, gibt es bereits erste Interessenten, die seine Dienste gern in Anspruch nehmen würden. Radia, das selbst Windkraftanlagen baut, soll für einen Kunden im US-Bundesstaat Nevada ein 1-Gigawatt-Projekt umsetzen.
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Antonow übertreffen
Das US-Unternehmen Radia hat kürzlich seine Pläne für das größte Flugzeug der Welt vorgestellt. Der WindRunner soll den Transport von riesigen Windturbinenflügeln sehr vereinfachen. Mit einer Länge von 109 Metern soll er das größte Flugzeug werden, das je gebaut wurde.Den aktuellen Rekord hält die Antonow An-225 Mrija, die immerhin 84 Meter lang war und eine Flügelspannweite von 88,4 Metern aufwies. Das Transportflugzeug des ukrainischen Herstellers Antonov wurde im Zuge des Überfalls Russlands auf die Ukraine zerstört, als der Flughafen Hostomel von Invasionstruppen angegriffen wurde.
Die WindRunner wird allerdings eine etwas geringere Spannweite von 79,5 Metern aufweisen. Das Flugzeug wird laut den Planungen an seiner höchsten Stelle immerhin 24 Meter über den Boden aufragen. Es soll Lasten von etwas mehr als 70 Tonnen transportieren können. Das ist im Vergleich zur An-225, die 250 Tonnen transportieren konnte, relativ wenig - was aber eben mit dem speziellen Einsatzbereich zu tun hat. Denn die Rotorblätter sind vor allem sperrig, nicht aber besonders schwer.
Eigene Landebahnen
Um zu landen, würde eine Bahn von rund 2 Kilometern Länge benötigt - auf herkömmlichen Flughäfen wäre das also schon mal kein Problem. Radia plant aber damit, dass jeweils in direkter Nähe zur Baustelle eines Windparks eine Landezone temporär gebaut wird. Das soll sich finanziell lohnen, wenn Rotorblätter für rund 25 Anlagen transportiert werden.Obwohl das Flugzeug erst noch gebaut werden muss, gibt es bereits erste Interessenten, die seine Dienste gern in Anspruch nehmen würden. Radia, das selbst Windkraftanlagen baut, soll für einen Kunden im US-Bundesstaat Nevada ein 1-Gigawatt-Projekt umsetzen.
Zusammenfassung
- Logistik von Windkraftanlagen ist komplex
- Radia plant größtes Flugzeug WindRunner
- WindRunner soll 109 Meter lang sein
- Aktueller Rekordhalter ist An-225 Mrija
- WindRunner für Transport von Rotorblättern
- Flugzeug benötigt 2 Kilometer Landebahn
- Radia will Landezonen nahe Baustellen bauen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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