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Größtes deutsches AKW soll größter Batteriespeicher der EU werden
Das Kernkraftwerk Brokdorf gehörte zu den leistungsfähigsten Anlagen seiner Art weltweit. Nun soll an dem Standort ebenfalls wieder Rekordverdächtiges entstehen: Der Energiekonzern PreussenElektra plant hier den größten Batteriespeicher der EU.
Der Speicher soll nach den Plänen PreussenElektras in zwei Stufen auf bis zu 800 Megawatt Abgabeleistung und einer Speicherkapazität von bis zu 1600 Megawattstunden ausgebaut werden. Die Inbetriebnahme könnte bereits 2026 erfolgen, teilte das Unternehmen mit. Dann allerdings erst einmal mit einer anfänglichen Baustufe mit einer Leistung von 100 Megawatt und einer Kapazität von 200 Megawattstunden. In den folgenden Jahren könnte dann der weitere Ausbau erfolgen.
"Mit dem Standort Brokdorf haben wir ideale Voraussetzungen, um in der aktuell angespannten Netzsituation in der Region Teil der Lösung zu sein. Gemeinsam mit unseren Partnern im E.ON-Konzern möchten wir nun in die Detailplanung einsteigen. Dafür benötigen wir jetzt Planungssicherheit für die Nutzung unseres Anlagengeländes", erläuterte Guido Knott, Vorsitzender der PreussenElektra-Geschäftsführung.
Der Ausbau würde dann im Grunde schrittweise parallel zum Rückbau des Kernkraftwerkes vonstattengehen. Das Kernkraftwerk Brokdorf gehörte zu den letzten sechs Anlagen, die in Deutschland in Betrieb waren und ging zum Jahreswechsel 2021/22 vom Netz. Der Rückbau zieht sich allerdings über mindestens 15 Jahre hin und kann anfangs nicht zügig angegangen werden, da die letzten eingesetzten Brennelemente noch einige Zeit abklingen müssen.
Nah an Erzeugern
Der Standort in Norddeutschland wäre gut geeignet, um direkt überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen und anderen Erzeugern aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zwischenzuspeichern. Bei der Umsetzung des Vorhabens will das Unternehmen, das auch schon das Kernkraftwerk betrieb, mit anderen E.ON-Konzerngesellschaften zusammenarbeiten.Der Speicher soll nach den Plänen PreussenElektras in zwei Stufen auf bis zu 800 Megawatt Abgabeleistung und einer Speicherkapazität von bis zu 1600 Megawattstunden ausgebaut werden. Die Inbetriebnahme könnte bereits 2026 erfolgen, teilte das Unternehmen mit. Dann allerdings erst einmal mit einer anfänglichen Baustufe mit einer Leistung von 100 Megawatt und einer Kapazität von 200 Megawattstunden. In den folgenden Jahren könnte dann der weitere Ausbau erfolgen.
"Mit dem Standort Brokdorf haben wir ideale Voraussetzungen, um in der aktuell angespannten Netzsituation in der Region Teil der Lösung zu sein. Gemeinsam mit unseren Partnern im E.ON-Konzern möchten wir nun in die Detailplanung einsteigen. Dafür benötigen wir jetzt Planungssicherheit für die Nutzung unseres Anlagengeländes", erläuterte Guido Knott, Vorsitzender der PreussenElektra-Geschäftsführung.
Schrittweiser Ausbau
Laut Knott könnte ein Batteriespeicher am Standort Brokdorf ein Leuchtturmprojekt für die Energiewende in Schleswig-Holstein werden. Das Höchstspannungsnetz würde spürbar entlastet, was sich positiv auf die lokal hohen Netzentgelte auswirken könnte. Zusätzliche Flächen müssten zu diesem Zweck nicht versiegelt werden, was wiederum dem Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung zu reduziertem Flächenverbrauch entspricht.Der Ausbau würde dann im Grunde schrittweise parallel zum Rückbau des Kernkraftwerkes vonstattengehen. Das Kernkraftwerk Brokdorf gehörte zu den letzten sechs Anlagen, die in Deutschland in Betrieb waren und ging zum Jahreswechsel 2021/22 vom Netz. Der Rückbau zieht sich allerdings über mindestens 15 Jahre hin und kann anfangs nicht zügig angegangen werden, da die letzten eingesetzten Brennelemente noch einige Zeit abklingen müssen.
Zusammenfassung
- Brokdorf soll größten EU-Batteriespeicher bekommen
- PreussenElektra plant Speicher für erneuerbare Energien
- Speicherziel: 800 MW Leistung, 1600 MWh Kapazität
- Erste Phase mit 100 MW könnte 2026 starten
- Knott sieht Brokdorf als Lösung für Netzsituation
- Keine zusätzliche Flächenversiegelung nötig
- Rückbau Kernkraft parallel zum Batterieausbau
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