Preissturz bei großen Batteriespeichern treibt Energiewende weltweit an
Der Ausbau der Erneuerbaren geht zwar weltweit mit großen Schritten voran, damit diese die Stromversorgung aber komplett übernehmen können, werden noch mehr große Speicher benötigt. Deren Kosten gehen aktuell aber auch massiv nach unten, sodass dies kein Hindernis mehr ist.
Bereits heute ist die Kombination von Erneuerbaren und Batteriespeichern allerdings auf ein Preisniveau gefallen, auf dem sie wirtschaftlich beispielsweise in Indien mit der Kohleverstromung mithalten können. Das ist einer der Gründe, warum dort der größte Energiekonzern nicht mehr länger in Kohlekraftwerke investiert, sondern mit dem Bau des größten Wind- und Solarparks der Welt begonnen hat.
Und die Entwicklung geht zügig weiter. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht auf Grundlage neuer Daten davon aus, dass die Gesamtkapitalkosten für Batteriespeicher bis 2030 um bis zu 40 Prozent sinken werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das führt dazu, dass die Kombination aus Erneuerbaren und großen Grid-Speichern in wenigen Jahren auch billiger sein wird als etwa die Kohleverstromung in China oder die Nutzung von Gaskraftwerken in den USA.
Laut den Prognosen von IEA wird sich die globale Speicherkapazität bis 2030 gegenüber dem heutigen Stand versechsfachen. Es gibt dabei zwar einige Nischentechnologien, rund 90 Prozent der verfügbaren Kapazität werden aber auf Batteriespeicher entfallen und etwa 10 Prozent auf Pumpspeicherkraftwerke.
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Kombi überholt Fossilkraftwerke
Aktuell sind Photovoltaik und Windkraft die günstigsten Möglichkeiten, Strom zu erzeugen. Um mit ihnen allein aber eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten, müssen zusätzlich große Grid-Speicher in die Netze integriert werden. Dies sorgt dann dafür, dass die Gesamtkosten steigen.Bereits heute ist die Kombination von Erneuerbaren und Batteriespeichern allerdings auf ein Preisniveau gefallen, auf dem sie wirtschaftlich beispielsweise in Indien mit der Kohleverstromung mithalten können. Das ist einer der Gründe, warum dort der größte Energiekonzern nicht mehr länger in Kohlekraftwerke investiert, sondern mit dem Bau des größten Wind- und Solarparks der Welt begonnen hat.
Und die Entwicklung geht zügig weiter. Die Internationale Energieagentur (IEA) geht auf Grundlage neuer Daten davon aus, dass die Gesamtkapitalkosten für Batteriespeicher bis 2030 um bis zu 40 Prozent sinken werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das führt dazu, dass die Kombination aus Erneuerbaren und großen Grid-Speichern in wenigen Jahren auch billiger sein wird als etwa die Kohleverstromung in China oder die Nutzung von Gaskraftwerken in den USA.
Schnelles Wachstum
Der Preisverfall macht sich deutlich bemerkbar, denn es ist bereits so, dass überall in der Welt neue Batteriespeicher aufgebaut werden - und die Entwicklung nimmt rasant Fahrt auf. Im vergangenen Jahr wurden weltweit Kapazitäten von über 90 Gigawattstunden neu errichtet, womit sich der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verdoppelte.Laut den Prognosen von IEA wird sich die globale Speicherkapazität bis 2030 gegenüber dem heutigen Stand versechsfachen. Es gibt dabei zwar einige Nischentechnologien, rund 90 Prozent der verfügbaren Kapazität werden aber auf Batteriespeicher entfallen und etwa 10 Prozent auf Pumpspeicherkraftwerke.
Zusammenfassung
- Erneuerbare Energien benötigen für Vollversorgung große Speicher
- Kosten für Speicher sinken stark, kein Hindernis mehr für Ausbau
- Photovoltaik und Windkraft sind günstigste Stromerzeugungsarten
- Integration von Grid-Speichern erhöht Gesamtkosten der Stromversorgung
- Erneuerbare plus Batteriespeicher wirtschaftlich konkurrenzfähig
- IEA: Kapitalkosten für Batteriespeicher sinken bis 2030 um 40%
- Globale Speicherkapazität wird sich bis 2030 versechsfachen
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