Windows 11: Spracherkennung aus Vista-Zeiten fliegt jetzt raus
Microsoft erweitert die Liste der Features älterer Windows-Funktionen, die jetzt nicht mehr unterstützt werden, erneut. Ab sofort wird die mit Windows Vista eingeführte Version der Spracherkennung nicht mehr weiterentwickelt. An ihre Stelle tritt "Voice Access".
Die Spracherkennung war zum Zeitpunkt ihrer Einführung ein großer Wurf, war die Software doch extrem leistungsfähig. Das Feature wurde zwar schon 2006 eingeführt, erreichte aber erst um 2016 den Höhepunkt seiner Fähigkeiten. Damals erzielte Microsoft die bis dahin niedrigste Fehlerrate bei der Spracherkennung per Software. Im Oktober 2016 hieß es dann, dass die Software Sprache genauso gut verstehen könne wie ein Mensch.
Es gab rund um die Spracherkennungs-App von Microsoft aber auch ein kurioses Gefahrenszenario: so wurde 2007 festgestellt, dass Angreifer die Spracherkennung theoretisch mit eigenen Kommandos zu schädlichen Aktionen bringen könnten, wenn die Software und die Mikrofone des jeweiligen PCs aktiv wären und man über die Lautsprecher eine Audiodatei mit Sprachkommandos abspielen würde. In der Praxis war die Bedrohung aber eher nicht real, da es zu viele Faktoren gab, die einen solchen Angriff unwahrscheinlich machten.
Künftig wird die Speech Recognition von Windows Vista, die bis zuletzt noch immer Teil von Windows 11 war, in den neuesten Versionen Windows 11 22H2 und 23H2 durch das jüngere "Voice Access"-Feature abgelöst. Auch mit diesem Tool können Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit die Bedienung von Windows zum Großteil mit Sprachkommandos vornehmen.
Siehe auch:
- Microsoft stellt Spracherkennung aus Windows Vista ein
- Voice Access ersetzt alte Spracherkennungs-App
- Software verbesserte Barrierefreiheit seit 2006
- Spracherkennung erreichte 2016 niedrigste Fehlerrate
- Mögliche Sicherheitslücken durch Sprachbefehle 2007
- Voice Access unterstützt Bedienung per Sprachkommando
- Alte Spracherkennung bis Windows 11 22H2 präsent
Vista-Spracherkennung wird nach 17 Jahren aufgegeben
Wie Microsoft über seine Website für nicht mehr fortgeführte Windows-Funktionen verlauten ließ, schickt man jetzt auch die "Speech Recognition" genannte App in Rente, die die Redmonder mit Windows Vista eingeführt hatten. Die Software sollte seitdem helfen, die Barrierefreiheit von Windows zu verbessern.Die Spracherkennung war zum Zeitpunkt ihrer Einführung ein großer Wurf, war die Software doch extrem leistungsfähig. Das Feature wurde zwar schon 2006 eingeführt, erreichte aber erst um 2016 den Höhepunkt seiner Fähigkeiten. Damals erzielte Microsoft die bis dahin niedrigste Fehlerrate bei der Spracherkennung per Software. Im Oktober 2016 hieß es dann, dass die Software Sprache genauso gut verstehen könne wie ein Mensch.
Es gab rund um die Spracherkennungs-App von Microsoft aber auch ein kurioses Gefahrenszenario: so wurde 2007 festgestellt, dass Angreifer die Spracherkennung theoretisch mit eigenen Kommandos zu schädlichen Aktionen bringen könnten, wenn die Software und die Mikrofone des jeweiligen PCs aktiv wären und man über die Lautsprecher eine Audiodatei mit Sprachkommandos abspielen würde. In der Praxis war die Bedrohung aber eher nicht real, da es zu viele Faktoren gab, die einen solchen Angriff unwahrscheinlich machten.
Künftig wird die Speech Recognition von Windows Vista, die bis zuletzt noch immer Teil von Windows 11 war, in den neuesten Versionen Windows 11 22H2 und 23H2 durch das jüngere "Voice Access"-Feature abgelöst. Auch mit diesem Tool können Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit die Bedienung von Windows zum Großteil mit Sprachkommandos vornehmen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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