Viel Kritik am möglichen Glasfaser-Routerzwang, Anhörung läuft
Seit einigen Wochen ist die Rückkehr zum Routerzwang bei Glasfaseranschlüssen wieder ein heißes Thema. Nun gibt es dazu zwar noch keine neue Entwicklung, aber ein interessantes Meinungsbild der verschiedenen "Betroffenen".
Es geht dabei im Grunde um eine Aufweichung der gesetzlich geregelten Routerfreiheit. Netzbetreiber pochen darauf, dass ihre Kunden nicht selbst für Geräte an ihren Einwahlpunkten sorgen können, sondern nur einen weiteren Router an ein Betreiber-Glasfasermodem anschließen können.
Bis zum 6. Dezember hat die Bundesnetzagentur für diesen Vorstoß noch eine Anhörung angesetzt, an der sich beteiligte Unternehmen und solche, die ein Interesse für oder gegen Routerzwang haben, beteiligen können.
Laut Heise gibt es dabei bisher zahlreiche Meldungen, die sich für die Routerfreiheit aussprechen. "Die Initiative von Netzbetreibern, die im Telekommunikationsgesetz (TKG) verankerte Routerfreiheit bei gängigen passiven Glasfasersystemen faktisch weitgehend auszuhebeln, kommt bislang nirgends gut an", schreibt Heise.
Neben den Verbraucherschützern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz setzen sich auch diverse Endgerätehersteller (unter anderem AVM und Lancom), die Free Software Foundation Europe, Elektronik-Märkte wie Media Markt, Elektronik Partner und notebooksbilliger.de gegen das Aushebeln der Routerfreiheit ein.
Die Verbraucherschützer hatten zuvor bereits für die Bundesnetzagentur eine ausführliche Analyse zu den technischen Darlegungen der Netzbetreiber durchgeführt. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die von den Betreibern aufgeführten Fälle nicht geeignet seien, um einen Abschied von der Routerfreiheit oder auch nur um eine Ausnahme zu begründen.
Siehe auch:
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Aufweichung der Routerfreiheit
Das Online-Magazin Heise hat jetzt bei verschiedenen Stellen nachgefragt beziehungsweise Stellungnahmen von Betreibern, Verbänden und Verbraucherschützern gesammelt.Es geht dabei im Grunde um eine Aufweichung der gesetzlich geregelten Routerfreiheit. Netzbetreiber pochen darauf, dass ihre Kunden nicht selbst für Geräte an ihren Einwahlpunkten sorgen können, sondern nur einen weiteren Router an ein Betreiber-Glasfasermodem anschließen können.
Bis zum 6. Dezember hat die Bundesnetzagentur für diesen Vorstoß noch eine Anhörung angesetzt, an der sich beteiligte Unternehmen und solche, die ein Interesse für oder gegen Routerzwang haben, beteiligen können.
Laut Heise gibt es dabei bisher zahlreiche Meldungen, die sich für die Routerfreiheit aussprechen. "Die Initiative von Netzbetreibern, die im Telekommunikationsgesetz (TKG) verankerte Routerfreiheit bei gängigen passiven Glasfasersystemen faktisch weitgehend auszuhebeln, kommt bislang nirgends gut an", schreibt Heise.
Beweisführung fehlt noch
Schon im September wurde bekannt, dass den von den Betreibern vorgelegten Argumente die Beweise für technische Einschränkungen oder über damit in Zusammenhang stehende Störungen fehlen.Neben den Verbraucherschützern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz setzen sich auch diverse Endgerätehersteller (unter anderem AVM und Lancom), die Free Software Foundation Europe, Elektronik-Märkte wie Media Markt, Elektronik Partner und notebooksbilliger.de gegen das Aushebeln der Routerfreiheit ein.
Die Verbraucherschützer hatten zuvor bereits für die Bundesnetzagentur eine ausführliche Analyse zu den technischen Darlegungen der Netzbetreiber durchgeführt. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die von den Betreibern aufgeführten Fälle nicht geeignet seien, um einen Abschied von der Routerfreiheit oder auch nur um eine Ausnahme zu begründen.
Zusammenfassung
- Diskussion um Routerzwang bei Glasfaser
- Heise sammelt Meinungen zum Thema
- Netzbetreiber gegen eigene Routerwahl
- Anhörung bis 6. Dezember bei Bundesnetzagentur
- Viele Stimmen für Routerfreiheit
- Fehlende Beweise für technische Probleme
- Verbraucherschützer und viele Firmen für Routerfreiheit
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