Glasfaserausbau schuld: Massiver Stellenabbau bei Deutscher Telekom
Die Deutsche Telekom hat viele Jahre und sogar jahrzehntelang auf Kupfer gesetzt, erst dieses Jahr gab das Unternehmen kleinlaut zu, dass das ein Fehler war. Der Konzern hat mittlerweile umgeschwenkt und treibt Glasfaser voran, für den Fehler büßen müssen aber Mitarbeiter.
Die Betroffenen sollen nach Unternehmensangaben aber nicht einfach vor die Tür gesetzt werden, sondern zunächst in einer Auffanggesellschaft unterkommen. Nach Möglichkeit sollen sie dann in den Vorruhestand sowie Altersteilzeit gehen. In der Belegschaft kommt das aber natürlich dennoch nicht besonders gut an, der Betriebsrat sprach davon, dass intern Wut und Entsetzen herrschen.
Es ist nicht der erste Schritt, mit dem Telekom-Chef Timotheus Höttges den Konzern verschlanken und effizienter machen will. Bereits im Sommer wurden bei der US-amerikanischen Tochter T-Mobile-US Stellenstreichungen von rund 5000 Mitarbeitern beschlossen bzw. angekündigt. Es ist denkbar und sogar wahrscheinlich, dass der nun bekannt gewordene Stellenabbau nicht die letzte Maßnahme dieser Art darstellt.
Das Handelsblatt hat von Insidern auch Details zu den Gründen erfahren und damit ist unter anderem der anfangs erwähnte Glasfaserausbau gemeint. Denn hier läuft die Telekom nun massiv hinterher und muss mehr Geld investieren als ursprünglich gedacht. Dazu wurde vor Kurzem bekannt, dass die Telekom aus der Not heraus sogar eine Tiefbau-Tochter gründen musste - weil man extern nicht genug Kapazitäten vorfindet.
Siehe auch:
2000 Jobs und vielleicht sogar mehr gestrichen
Denn wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, plant der Bonner Telekommunikationskonzern, rund 2000 Stellen abzubauen (via Tagesschau). Betroffen sind von diesen Maßnahmen vor allem Angestellte des internen IT-Dienstleisters Telekom IT, hier werden sich rund 1300 von derzeit 5400 Menschen neue Jobs suchen müssen. Diesen Teil des Stellenabbaus bestätigte das Unternehmen, wie viele Arbeitsplätte insgesamt betroffen sein werden, wollte die Telekom aber nicht sagen.Die Betroffenen sollen nach Unternehmensangaben aber nicht einfach vor die Tür gesetzt werden, sondern zunächst in einer Auffanggesellschaft unterkommen. Nach Möglichkeit sollen sie dann in den Vorruhestand sowie Altersteilzeit gehen. In der Belegschaft kommt das aber natürlich dennoch nicht besonders gut an, der Betriebsrat sprach davon, dass intern Wut und Entsetzen herrschen.
Es ist nicht der erste Schritt, mit dem Telekom-Chef Timotheus Höttges den Konzern verschlanken und effizienter machen will. Bereits im Sommer wurden bei der US-amerikanischen Tochter T-Mobile-US Stellenstreichungen von rund 5000 Mitarbeitern beschlossen bzw. angekündigt. Es ist denkbar und sogar wahrscheinlich, dass der nun bekannt gewordene Stellenabbau nicht die letzte Maßnahme dieser Art darstellt.
Das Handelsblatt hat von Insidern auch Details zu den Gründen erfahren und damit ist unter anderem der anfangs erwähnte Glasfaserausbau gemeint. Denn hier läuft die Telekom nun massiv hinterher und muss mehr Geld investieren als ursprünglich gedacht. Dazu wurde vor Kurzem bekannt, dass die Telekom aus der Not heraus sogar eine Tiefbau-Tochter gründen musste - weil man extern nicht genug Kapazitäten vorfindet.
Zusammenfassung
- Konzern treibt Glasfaserausbau voran, Kosten höher als erwartet
- Geplanter Abbau von ca. 2000 Stellen, vor allem bei Telekom IT
- Betroffene Mitarbeiter sollen in Auffanggesellschaft unterkommen
- Betriebsrat berichtet von Unmut und Entsetzen in der Belegschaft
- Stellenabbau ist Teil der Effizienzsteigerung des Konzerns
Siehe auch:
- Deutsche Telekom gründet aus der Not eine eigene Tiefbau-Tochter
- Schlappe vor Gericht für Zero-Rating-Tarife von Telekom und Vodafone
- Telekom löst Fesseln: DSL-Verträge ab sofort auch ohne Mindestlaufzeit
- Telekom: 10.000 Mobilfunkanlagen mit 10-Gbit-Anbindung ausgestattet
- Warnung: Viele Telekom-Kunden fühlen sich von 1N Telecom getäuscht
Thema:
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