Preview-Phase zu Ende: Microsoft Paint hat jetzt einen KI-Bildgenerator
Microsoft gutes altes Zeichenprogramm Paint hat sich in den letzten Jahren zu einer einfachen, aber soliden Grafiksoftware entwickelt. Der Redmonder Konzern macht jetzt den nächsten Schritt und integriert den auf Dall-E basierenden Bildgenerator Bing Image Creator.
Wer den Cocreator bis jetzt nicht als Download bzw. Update nutzen kann, der kann das aber einfach "simulieren". Denn im Wesentlichen handelt es sich bei diesem Feature um nichts anderes als einen in Paint integrierten Zugang zu Dall-E - ganz wie es beim Bing Image Creator über den Browser der Fall ist.
In einem Menü auf der Seite können die Stile ausgewählt werden
Freilich gilt auch beim Einsatz natürlicher Sprache: Je genauer man seinen Wunsch beschreibt, desto besser sind die Ergebnisse. Das bedeutet im Web übrigens auch, dass man den Stil vorgeben sollte. Hier kommt aber die angesprochene Benutzerfreundlichkeit von Paint hinzu.
Denn während man im Web-Interface alles ausformulieren muss, stehen die Stile als Drop-down-Menü zur Auswahl. Man wählt also direkt aus, was man haben will, konkret stehen als Stile Kohle, Freihandskizze, Wasserfarbe, Ölgemälde, Digitale Kunst, Pixelkunst, Anime sowie Fotorealismus zur Auswahl.
Siehe auch:
Preview beendet, Verteilung startet
Der Cocreator genannte Bildgenerator wird seit September im Microsoft Paint über das Insider-Programm getestet, doch wie Dr. Windows berichtet, ist diese Vorab-Phase nun zu Ende. Der Redmonder Konzern hat die neueste Version von Paint nun offiziell freigegeben. Wir können die Verteilung zwar bislang nicht bestätigen, allerdings ist es durchaus üblich, solche Updates gestaffelt zu verteilen.Wer den Cocreator bis jetzt nicht als Download bzw. Update nutzen kann, der kann das aber einfach "simulieren". Denn im Wesentlichen handelt es sich bei diesem Feature um nichts anderes als einen in Paint integrierten Zugang zu Dall-E - ganz wie es beim Bing Image Creator über den Browser der Fall ist.
In einem Menü auf der Seite können die Stile ausgewählt werden
Dall-E 3 als Basis
Allerdings ist die Cocreator-Bedienung einsteigerfreundlicher als beim Web-Interface. Das liegt sicherlich auch teilweise daran, dass hier Dall-E 3 zum Einsatz kommt, also das neueste Modell der KI-Software. Deren Besonderheit ist, dass diese von ChatGPT unterstützt wird. Das hat zur Folge, dass man seinen Wunsch in natürlicher Sprache beschreiben kann und muss, spezifische Eingaben, also sogenannte Prompts, sind nicht erforderlich.Freilich gilt auch beim Einsatz natürlicher Sprache: Je genauer man seinen Wunsch beschreibt, desto besser sind die Ergebnisse. Das bedeutet im Web übrigens auch, dass man den Stil vorgeben sollte. Hier kommt aber die angesprochene Benutzerfreundlichkeit von Paint hinzu.
Denn während man im Web-Interface alles ausformulieren muss, stehen die Stile als Drop-down-Menü zur Auswahl. Man wählt also direkt aus, was man haben will, konkret stehen als Stile Kohle, Freihandskizze, Wasserfarbe, Ölgemälde, Digitale Kunst, Pixelkunst, Anime sowie Fotorealismus zur Auswahl.
Zusammenfassung
- Paint bekommt den auf Dall-E basierenden Bildgenerator Cocreator
- Testphase im Insider-Programm ist jetzt abgeschlossen
- Cocreator ermöglicht Zugang zu Dall-E direkt in Paint
- Bedienung ist einsteigerfreundlicher als im Web-Interface
- Nutzt neuestes Modell Dall-E 3, unterstützt von ChatGPT
- Ermöglicht Eingabe von Wünschen in natürlicher Sprache
Siehe auch:
- Microsoft Paint mit KI-Unterstützung: Cocreator startet als Preview
- Microsoft Paint wird zum mächtigen KI-Tool, bekommt Dall-E-Support
- Bildbearbeitung à la Photoshop: Microsoft Paint bekommt Layer-Support
- Hintergrund entfernen: Microsoft Paint erhält mächtiges neues Tool
- Windows 11: Für Microsoft Paint brechen jetzt dunkle Zeiten an
Thema:
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