Deutsche Telekom gründet aus der Not eine eigene Tiefbau-Tochter
Die Deutsche Telekom beklagt seit längerer Zeit, dass ihr Glasfaserausbau maßgeblich von den begrenzten Kapazitäten der Tiefbauunternehmen ausgebremst wird. Um weniger von diesen abhängig zu sein, gründete der Konzern nun seine eigene Baugesellschaft.
Man plant derzeit, bis zum Ende kommenden Jahres rund 230 Mitarbeiter einzustellen. Diese sollen in Bauteams organisiert werden, die mit "modernsten Maschinen" ausgestattet werden sollen. Die ersten Ausbauaktivitäten des neuen Unternehmens sind noch für dieses Jahr geplant, die ersten Bautrupps werden demnach in Nordrhein-Westfalen unterwegs sein. Dort soll, in Bochum, auch der Sitz der Gesellschaft angesiedelt sein.
Von da aus werden 15 weitere Standorte gegründet - jeweils in den einzelnen Bundesländern. Als Standorte stehen schon Offenburg, Nürnberg und Neuruppin fest. Von da aus sollen die jeweiligen Regionen schneller in Angriff genommen werden können, als es bisher möglich ist. Bisher muss man stets warten, bis lokale Tiefbauer Ressourcen freihaben, um für die Telekom arbeiten zu können.
"Das neue Tiefbau-Team ist unsere Antwort auf die begrenzten Tiefbau-Kapazitäten. Wir beschleunigen den Glasfaserausbau in Deutschland, damit die Menschen deutlich schneller von unseren hochmodernen Anschlüssen profitieren", kommentierte Abdu Mudesir, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland, die Neugründung.
Siehe auch:
Pink Bagger
Wo neue Glasfaser-Infrastrukturen auf der letzten Meile entstehen, wird man zukünftig vermehrt magentafarbene Bagger der neuen Deutsche Telekom Tiefbau GmbH sehen können. Die Tochtergesellschaft soll sich auf die Erstellung von Hausanschlüssen konzentrieren, teilte der Konzern heute in Bonn mit.Man plant derzeit, bis zum Ende kommenden Jahres rund 230 Mitarbeiter einzustellen. Diese sollen in Bauteams organisiert werden, die mit "modernsten Maschinen" ausgestattet werden sollen. Die ersten Ausbauaktivitäten des neuen Unternehmens sind noch für dieses Jahr geplant, die ersten Bautrupps werden demnach in Nordrhein-Westfalen unterwegs sein. Dort soll, in Bochum, auch der Sitz der Gesellschaft angesiedelt sein.
Von da aus werden 15 weitere Standorte gegründet - jeweils in den einzelnen Bundesländern. Als Standorte stehen schon Offenburg, Nürnberg und Neuruppin fest. Von da aus sollen die jeweiligen Regionen schneller in Angriff genommen werden können, als es bisher möglich ist. Bisher muss man stets warten, bis lokale Tiefbauer Ressourcen freihaben, um für die Telekom arbeiten zu können.
Suche nach Personal
Der schwierigste Faktor dürfte dabei die Suche nach dem Personal sein, denn dieses ist in den meisten handwerklichen Bereichen derzeit knapp. Neben Fachkräften für den Tiefbau werden auch Personen für die Bauleitung, Betriebsleitung, Personalplanung und das Fuhrparkmanagement eingestellt, teilte die Telekom weiter mit."Das neue Tiefbau-Team ist unsere Antwort auf die begrenzten Tiefbau-Kapazitäten. Wir beschleunigen den Glasfaserausbau in Deutschland, damit die Menschen deutlich schneller von unseren hochmodernen Anschlüssen profitieren", kommentierte Abdu Mudesir, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland, die Neugründung.
Zusammenfassung
- Deutsche Telekom gründet eigene Baugesellschaft für Glasfaserausbau
- Tochtergesellschaft konzentriert auf Erstellung von Hausanschlüssen
- Bis Ende nächsten Jahres werden rund 230 Mitarbeiter eingestellt
- Erste Ausbauaktivitäten noch für dieses Jahr geplant
- 15 weitere Standorte in den Bundesländern geplant
- Schwierigster Faktor: Suche nach Personal in handwerklichen Bereichen
- Ziel: Beschleunigung des Glasfaserausbaus in Deutschland
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