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Microsofts Zwangsmigration:
Unmut unter Windows-Nutzern wächst
Microsoft wird die eigenständigen Mail- und Kalender-Apps unter Windows 10 und 11 in den Ruhestand schicken. Ab Ende dieses Monats wird die Umstellung beginnen. Seit das bekannt ist, wächst der Unmut unter den Nutzern.
Der Unmut unter den Windows-Nutzern hat mit der Ankündigung begonnen, Nutzer sollen zur Migration auf das "neue Outlook" gezwungen werden. Spätestens im September 2024 sollen die Mail- und Kalender-Apps ersetzt werden. Eine individuelle Wahl bleibt damit nicht.
Diese geplante Zwangsmigration hat viele Nutzer verärgert. Zahlreiche Kommentare zeigen, dass die Nutzer mit Microsofts Bemühungen, "Windows in ein Web-OS" zu verwandeln, extrem unzufrieden sind. Das hat auch handfeste Gründe - einigen Berichten zufolge ist das neue Outlook ressourcenintensiver als die alten Apps.
Eine wichtige Frage bleibt: Ist es möglich, sich der Zwangsmigration zu entziehen, die jetzt beginnen soll? Die kurze Antwort lautet: nein.
Diese Migration wird automatisch beginnen, und Microsoft lässt die Nutzer nicht aus diesem Prozess aussteigen. Es gibt aber zumindest derzeit noch einen Ausweg. Man kann noch zu den Mail- und Kalender-Apps zurückkehren, indem im neuen Outlook für Windows die Umschaltfunktion ausgewählt wird. Auf Dauer soll das aber nicht so bleiben.
Siehe auch:
- Microsoft versetzt Mail- und Kalender-Apps unter Windows in den Ruhestand.
- Nutzer sind dagegen und wollen Microsoft zum Umdenken bewegen.
- Migration auf das neue Outlook ab September 2024 Pflicht.
- Nutzer sind unzufrieden mit Microsofts Bemühungen, Windows zu Web-OS zu machen.
- Neues Outlook ist ressourcenintensiver als alte Apps.
- Migration beginnt Ende August 2023, kein Ausweg möglich.
- Zurückkehren zu alten Apps vorerst möglich, aber auf Dauer nicht.
Ärger um fehlende Auswahl
Das geht aus einem Beitrag von Windows Latest hervor. Demnach gibt es eine wachsende Zahl an Windows-Nutzern, die mehr oder weniger stark gegen die Umstellung durch Microsoft protestieren und den Konzern zum Umdenken bewegen wollen.Der Unmut unter den Windows-Nutzern hat mit der Ankündigung begonnen, Nutzer sollen zur Migration auf das "neue Outlook" gezwungen werden. Spätestens im September 2024 sollen die Mail- und Kalender-Apps ersetzt werden. Eine individuelle Wahl bleibt damit nicht.
Diese geplante Zwangsmigration hat viele Nutzer verärgert. Zahlreiche Kommentare zeigen, dass die Nutzer mit Microsofts Bemühungen, "Windows in ein Web-OS" zu verwandeln, extrem unzufrieden sind. Das hat auch handfeste Gründe - einigen Berichten zufolge ist das neue Outlook ressourcenintensiver als die alten Apps.
Apps gehen in Ruhestand
Microsoft treibt diese Pläne für Outlook derzeit voran und wird die bestehenden UWP-Apps für Mail und Kalender bald in den Ruhestand versetzen. Interessanterweise wurden die Zeitpläne dabei gerade in jüngster Zeit noch mehrfach überarbeitet.Aktuell heißt es:
"Ende August 2023 werden wir auch damit beginnen, Nutzer der Mail- und Kalender-App automatisch auf das neue Outlook für Windows zu migrieren, mit der Option, auf Wunsch zurückzukehren", so Microsoft in der Mitteilung, die derzeit nur für zahlende Geschäftskunden sichtbar ist.Eine wichtige Frage bleibt: Ist es möglich, sich der Zwangsmigration zu entziehen, die jetzt beginnen soll? Die kurze Antwort lautet: nein.
Diese Migration wird automatisch beginnen, und Microsoft lässt die Nutzer nicht aus diesem Prozess aussteigen. Es gibt aber zumindest derzeit noch einen Ausweg. Man kann noch zu den Mail- und Kalender-Apps zurückkehren, indem im neuen Outlook für Windows die Umschaltfunktion ausgewählt wird. Auf Dauer soll das aber nicht so bleiben.
Siehe auch:
- Neues Outlook-Problem: Jetzt ist die Suche in E-Mails kaputt (Update)
- Microsoft veröffentlicht Workaround für langsames Outlook
- Microsoft schaltet die Boards der Kalender von Outlook im Web ab
- Microsoft weitet Zwangsöffnung von Outlook-Links in Edge aus
- Microsoft Outlook und Teams bekommen Features für hybrides Arbeiten
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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