Google Assistant soll mit KI- und Bard-Features "aufgepimpt" werden
Persönliche Assistenten wie Siri oder Google Assistant werden gerne auch als KIs bezeichnet, ob das tatsächlich zutreffend ist, kann man durchaus diskutieren. Nun aber will Google seinem mobilen Helferlein "echte" KI-Features spendieren und Funktionen von Bard integrieren.
Das Thema künstliche Intelligenz ist in den vergangenen Monaten das Technik-Thema schlechthin gewesen. Für den normalen Verbraucher war und ist es aber schon lange eher schwierig zu erkennen, was eine echte KI ist und was nicht - wenn man denn überhaupt etwas als KI bezeichnen kann.
Und genau das hat der kalifornische Suchmaschinenriese auch demnächst vor: Denn laut einem Bericht von Axios will Google seinen Assistant "überarbeiten" und dort zahlreiche Bard-Features integrieren. Demnach hat Google seine Mitarbeiter informiert, dass man einen "supercharged" (was so viel wie "aufgepimpten" heißt) Assistant entwickeln will, der von den neuesten großen Sprachmodellen (Large Language Models; LLM) angetrieben wird, also der Technologie hinter ChatGPT sowie dem Google-eigenen Bard.
In der Nachricht heißt es dazu: "Ein Teil des Teams hat bereits damit begonnen, daran zu arbeiten, angefangen mit Mobilgeräten." Das bedeutet eine personelle Straffung der Teams, konkret müssen wohl einige Mitarbeiter der alten Assistant-Sparte gehen oder werden zu anderen Stellen im Unternehmen versetzt.
Der Assistant soll grundsätzlich bestehen bleiben, betont Peeyush Ranjan, Vice President von Google Assistant: "Wir bleiben dem Assistant verpflichtet und blicken optimistisch in dessen Zukunft." Wie genau Google Assistant und Bard verschmelzen bzw. verknüpfen will, ist derzeit aber nicht bekannt.
Siehe auch:
- Google will dem mobilen Helferlein "echte" KI-Features spendieren.
- Chatbots wie ChatGPT und Bard bekommen viel Aufmerksamkeit.
- Google will seinen Assistant "aufpeppen".
- Es wird eine personelle Straffung der Teams geben.
- Der Assistant soll grundsätzlich bestehen bleiben.
- Wie genau Google Bard und Assistant verbinden will, ist noch unklar.
Google Assistant soll schlauer werden
Klar ist aber dennoch, dass Chatbots wie ChatGPT und Bard derzeit sehr viel Aufmerksamkeit bekommen und auch praktisch sein können. Derartige sogenannte generative KIs sind aber bisher nicht über persönliche Assistenten erreichbar, die viele Mobilnutzer gerne per Smartphone etc. nutzen. Tatsächlich ist es nicht ganz nachvollziehbar, warum Bard nicht längst Teil von Google Assistant ist.Und genau das hat der kalifornische Suchmaschinenriese auch demnächst vor: Denn laut einem Bericht von Axios will Google seinen Assistant "überarbeiten" und dort zahlreiche Bard-Features integrieren. Demnach hat Google seine Mitarbeiter informiert, dass man einen "supercharged" (was so viel wie "aufgepimpten" heißt) Assistant entwickeln will, der von den neuesten großen Sprachmodellen (Large Language Models; LLM) angetrieben wird, also der Technologie hinter ChatGPT sowie dem Google-eigenen Bard.
In der Nachricht heißt es dazu: "Ein Teil des Teams hat bereits damit begonnen, daran zu arbeiten, angefangen mit Mobilgeräten." Das bedeutet eine personelle Straffung der Teams, konkret müssen wohl einige Mitarbeiter der alten Assistant-Sparte gehen oder werden zu anderen Stellen im Unternehmen versetzt.
Der Assistant soll grundsätzlich bestehen bleiben, betont Peeyush Ranjan, Vice President von Google Assistant: "Wir bleiben dem Assistant verpflichtet und blicken optimistisch in dessen Zukunft." Wie genau Google Assistant und Bard verschmelzen bzw. verknüpfen will, ist derzeit aber nicht bekannt.
Siehe auch:
- Googles KI-Bot Bard ist ab sofort im deutschsprachigen Raum verfügbar
- Kein Google Bard in EU: Start wegen Datenschutzbedenken verschoben
- Google warnt eigene Mitarbeiter vor KI-Chatbots, auch vor Google Bard
- Google Bard: KI-Chatbot ohne Warteliste verfügbar - bald auch Deutsch
- Bard: Googles Antwort auf Bing KI-Chatbot soll auf Pixel-Phones landen
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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