Google Bard: KI-Chatbot ohne Warteliste verfügbar - bald auch Deutsch

Google feiert zu Beginn der Google I/O 2023 gerade seine große Premiere für eine Vielzahl von KI-Funktionen seiner Such­ma­schi­ne und anderer Dienste. Eine Hauptrolle spielt dabei der Chat­bot "Bard", wel­cher ab sofort deutlich breiter verfügbar ge­macht wird - bald auch auf Deutsch.
Künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence, Bard, Bard AI
Wie Google soeben anlässlich der Entwicklerkonferenz I/O bekannt gab, wird die "Bard" genannte "Antwort auf den Bing-Chatbot" künftig ohne Warteliste verfügbar sein, auch wenn der hauseigene KI-gestützte Bot auch weiterhin "nur ein Experiment" sein soll. Google will Bard zunächst in 180 Ländern und Regionen in englischer Sprache zugänglich machen, bevor dann bald auch andere Sprachen unterstützt werden sollen.

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Google hat rund um Bard außerdem angekündigt, dass man "Bard" bald mit einer Reihe neuer Features erweitern möchte, zu denen unter anderem ein in Kooperation mit Adobe entwickelter Bildgenerator gehört. Hinzu kommen weitere neue Funktionen, darunter etwa eine Integration der Dienste von Drittanbietern wie dem Shopping-Helfer Instacart oder dem Tischreservierungsdienst OpenTable. Google Bard

Bard soll nach blamabler Performance zum Start jetzt attraktiver werden

Zusammengenommen will man mit den jetzt angekündigten Neuerungen dafür sorgen, das Bard deutlich attraktiver wird. Der Chatbot war vor einigen Monaten bereits in einer geschlossenen Form gestartet, was aber nicht verhinderte, dass der Launch aufgrund zahlreicher negativer Meldungen über falsche Antworten und andere Fehler grandios scheiterte. Google will mit Bard nach eigenen Angaben lediglich eine Ergänzung zur normalen Suchmaschine anbieten, aber keinen Ersatz schaffen.

Bard basiert jetzt auf dem neuen "Large Language Model" (LLM) PaLM2, das auch die Basis für viele weitere neue KI-Features bildet, welche nach und nach in Googles anderen Diensten Einzug halten sollen. Dank dem neuen LLM soll Google Bard unter anderem ein leistungsfähiger Helfer beim Programmieren sein können.

Bard kann Programmierern bei der Arbeit helfen

Google zufolge kann der Bot Code-Anfragen beantworten, Debugging-Aufgaben übernehmen und Teilstücke von Programmcode erklären, wobei mehr als 20 verschiedene Programmiersprachen unterstützt werden. Google verpasst dem Dienst außerdem eine Reihe von kleineren Verbesserungen, die den Umgang mit Code unterstützen und erleichtern sollen, sodass sich die Code-Schnipsel zum Beispiel in externe Entwicklungsumgebungen übertragen sollen.

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Bard wird außerdem mit dem jetzt erfolgenden Update "visueller" gemacht, sodass der Dienst in der Lage ist, Bilder zu analysieren, Bilder in Antworten auf die Anfragen des Nutzers anzuzeigen und letztlich, wie erwähnt, dank Adobes Unterstützung auch Bilder als Antwort auf Anfragen zu generieren. Noch bleibt aber vor allem eine Frage offen: wann und in welchem Umfang sollen die zahlreichen Neuerungen verfügbar sein?

Die gleiche Frage stellt sich auch bezüglich der breiteren Sprachunterstützung. Google hat zwar angekündigt, dass man bald mehr als 40 Sprachen abseits von Englisch unterstützen will, doch machte der Konzern abgesehen vom üblichen "bald" keinerlei Angaben, wann denn, unter anderem, Deutsch unterstützt werden soll.

Google Bard jetzt (derzeit nur Englisch) ausprobieren

Zusammenfassung
  • Google feiert Premiere für KI-Funktionen: Chatbot "Bard" ohne Warteliste.
  • Neue Features: Bildgenerator, Integration von Drittanbieter-Diensten.
  • Bard basiert auf neuem "Large Language Model" (LLM) PaLM2.
  • Bot kann Code-Anfragen beantworten, Debugging übernehmen und Code erklären.
  • Bard wird "visueller": Bilder analysieren, anzeigen und generieren.
  • Unterstützung weiterer Sprachen angekündigt.

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