Googles KI-Bot Bard ist ab sofort im deutschsprachigen Raum verfügbar
Google hat seinen KI-Assistenten Bard im Februar vorgestellt und in den USA bereits gestartet. In Deutschland bzw. der EU verzögerte sich die Einführung allerdings, Grund waren Datenschutzbedenken. Doch nun ist so weit, der KI-Chatbot geht auch bei uns an den Start.
Google Bard ist zweifellos die Reaktion des Suchmaschinenriesen aus dem kalifornischen Mountain View auf ChatGPT von OpenAI sowie dessen Integration in die Microsoft-Suchmaschine Bing. Denn diese lösten bei Google einen "roten Alarm" aus, das Unternehmen gab die Order aus, sich auf einen hauseigenen Konkurrenten zu fokussieren.
Bard ist nun auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern verfügbar, Google bezeichnet seinen Chatbot allerdings noch als "KI-Experiment in der Anfangsphase". In einem Blogbeitrag dazu heißt es, dass Bard dabei helfen soll, "mit Neugier Neues zu erkunden, eure Vorstellungskraft zu erweitern und schließlich eure Ideen zum Leben zu erwecken".
Warum Google seinen KI-Chatbot Bard noch als 'Experiment' bezeichnet, kann man hier gut sehen - ein Tippfehler ('har') genügt offenbar, um Bard zu verwirren
Zum Vergleich: Bing korrigiert das 'har' zu 'hat' - und gibt auch eine bessere (wenngleich nicht perfekte) Antwort
Denn man kündigte gleichzeitig neue Features an, darunter eine Sprachausgabe für die Bard-Antworten. "Das ist besonders dann hilfreich, wenn ihr die richtige Aussprache eines Wortes hören oder ein Gedicht oder Skript vorgelesen bekommen möchtet", schreibt Google dazu. Erreichbar ist dieses Feature über das Mikrofon-Symbol, das in der rechten oberen Ecke einer Bard-Antwort erscheint.
Außerdem kann man die Antworten von Bard anpassen, und zwar in Bezug auf Tonalität und Stil. Dieses Feature ist derzeit aber bislang nur in Englisch verfügbar. Zusätzlich dazu hat Google seinen KI-Chatbot um mehrere Produktivitäts-Features erweitert, darunter das Anpinnen und Umbenennen von Unterhaltungen, neue Exportmöglichkeiten für Code, eine verbesserte Teilen-Funktion sowie die Unterstützung für Bilder bzw. Google Lens.
Google Bard jetzt ausprobieren
Siehe auch:
Bard ist nun auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern verfügbar, Google bezeichnet seinen Chatbot allerdings noch als "KI-Experiment in der Anfangsphase". In einem Blogbeitrag dazu heißt es, dass Bard dabei helfen soll, "mit Neugier Neues zu erkunden, eure Vorstellungskraft zu erweitern und schließlich eure Ideen zum Leben zu erwecken".
Warum Google seinen KI-Chatbot Bard noch als 'Experiment' bezeichnet, kann man hier gut sehen - ein Tippfehler ('har') genügt offenbar, um Bard zu verwirren
Bard in 40 Sprachen in 230 Ländern
Mit dem heutigen Tag lässt sich Bard in mehr als 40 Sprachen und in über 230 Ländern und Gebieten nutzen, so Google. Die Erweiterung der Verfügbarkeit nimmt Google auch zum Anlass, die Funktionen von Bard zu erweitern.
Zum Vergleich: Bing korrigiert das 'har' zu 'hat' - und gibt auch eine bessere (wenngleich nicht perfekte) Antwort
Denn man kündigte gleichzeitig neue Features an, darunter eine Sprachausgabe für die Bard-Antworten. "Das ist besonders dann hilfreich, wenn ihr die richtige Aussprache eines Wortes hören oder ein Gedicht oder Skript vorgelesen bekommen möchtet", schreibt Google dazu. Erreichbar ist dieses Feature über das Mikrofon-Symbol, das in der rechten oberen Ecke einer Bard-Antwort erscheint.
Außerdem kann man die Antworten von Bard anpassen, und zwar in Bezug auf Tonalität und Stil. Dieses Feature ist derzeit aber bislang nur in Englisch verfügbar. Zusätzlich dazu hat Google seinen KI-Chatbot um mehrere Produktivitäts-Features erweitert, darunter das Anpinnen und Umbenennen von Unterhaltungen, neue Exportmöglichkeiten für Code, eine verbesserte Teilen-Funktion sowie die Unterstützung für Bilder bzw. Google Lens.
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Zusammenfassung
- Google Bard startet in Deutschland, Österreich & Schweiz
- KI-Chatbot soll Neugier & Ideen wecken
- Verfügbar in 40 Sprachen & 230 Ländern
- Neue Features: Sprachausgabe, Tonalität & Stil anpassen
- Erweiterung um Produktivitäts-Features
Siehe auch:
- Kein Google Bard in EU: Start wegen Datenschutzbedenken verschoben
- Google warnt eigene Mitarbeiter vor KI-Chatbots, auch vor Google Bard
- Bard: Googles KI-Chatbot hat Angst vor der EU - so geht es per VPN doch
- Google Bard: KI-Chatbot ohne Warteliste verfügbar - bald auch Deutsch
- Bard: Googles Antwort auf Bing KI-Chatbot soll auf Pixel-Phones landen
Thema:
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