Kein Google Bard in EU: Start wegen Datenschutzbedenken verschoben
Google würde seine KI Bard gerne in die EU bringen, aus dem gesteckten Zeitplan wird aber nichts. Das Problem: Bisher konnte man bei Regulierungsbehörden in Europa Bedenken in Bezug auf den Datenschutz noch nicht ausräumen. Der geplante Start wurde verschoben.
Schaut man etwas genauer hin, muss man feststellen, dass es der Konzern selbst verpasst hat, hier mit der nötigen Eile entsprechende Dokumente vorzulegen. Wie der stellvertretende Kommissar Graham Doyle erläutert, habe Google die Behörde zwar über die Absicht informiert, Bard "in dieser Woche in der EU einzuführen". Laut Doyle liegt bis zum jetzigen Zeitpunkt aber "weder ein detailliertes Briefing noch Einsicht in eine Datenschutz-Folgenabschätzung oder andere unterstützende Unterlagen" vor.
Während Google damit erst einmal vor den Toren der EU steht, haben andere Angebote wie ChatGPT und Microsoft Bing den Start schon hinter sich und kämpfen mit lokalen und übergeordneten Datenschützern. Italien hatte ChatGPT im März kurzzeitig verbannt, auch in Spanien und Deutschland laufen Untersuchungen. Das European Data Protection Board hat eine eigene Taskforce eingerichtet, um den Datenschutz rund um solche KI-Werkzeuge zu untersuchen.
Siehe auch:
Google muss den Start von Bard aufgrund fehlender Unterlagen verschieben
Die irische Datenschutzkommission ist in Europa für die Regulierung von Google verantwortlich. Jüngste hatte der Konzern die Verfügbarkeit von Bard auf deutlich mehr Weltregionen ausgeweitet, in den Ländern der EU aber auf einen Start verzichten müssen. Wie Politico jetzt berichtet, ist es Google bisher nicht gelungen, die Bedenken der Datenschützer in Dublin auszuräumen - im Gegenteil.Schaut man etwas genauer hin, muss man feststellen, dass es der Konzern selbst verpasst hat, hier mit der nötigen Eile entsprechende Dokumente vorzulegen. Wie der stellvertretende Kommissar Graham Doyle erläutert, habe Google die Behörde zwar über die Absicht informiert, Bard "in dieser Woche in der EU einzuführen". Laut Doyle liegt bis zum jetzigen Zeitpunkt aber "weder ein detailliertes Briefing noch Einsicht in eine Datenschutz-Folgenabschätzung oder andere unterstützende Unterlagen" vor.
Datenschutzbedenken in Europa
Die irische Aufsichtsbehörde hat jetzt wiederum an Google die Aufforderung gestellt, die erforderlichen Unterlagen entsprechend der EU-Datenschutzvorschrift vorzulegen. Man warte "unverzüglich" auf eine konkrete und detaillierte Bewertung und Beantwortung der offenen Fragen. Eins stellt Doyle aber zur Sicherheit noch einmal ganz klar: "Bard wird in dieser Woche nicht mehr starten".Während Google damit erst einmal vor den Toren der EU steht, haben andere Angebote wie ChatGPT und Microsoft Bing den Start schon hinter sich und kämpfen mit lokalen und übergeordneten Datenschützern. Italien hatte ChatGPT im März kurzzeitig verbannt, auch in Spanien und Deutschland laufen Untersuchungen. Das European Data Protection Board hat eine eigene Taskforce eingerichtet, um den Datenschutz rund um solche KI-Werkzeuge zu untersuchen.
Zusammenfassung
- Google möchte Bard in EU bringen, Datenschutzbedenken verhindern Start.
- Datenschutzbehörde fordert Google auf, Unterlagen vorzulegen.
- Google hat selbst nicht mit der nötigen Eile Unterlagen eingereicht.
- Andere Angebote schon gestartet, werden aber noch untersucht.
Siehe auch:
- Amazon schafft sich mit Mio.-Zahlungen Datenschutz-Vorwürfe vom Hals
- Datenschutz verbessert: ChatGPT wird wieder in Italien angeboten
- Mehr Datenschutz: ChatGPT-Sperre auch in Deutschland ein Thema
- Verstöße gegen Datenschutz: Meta soll 390 Millionen Euro Strafe zahlen
- Gericht: Fotografieren von Falschparkern ist kein Datenschutzverstoß
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