Indiana Jones & der Große Kreis:
Begeisterte Tests in der Übersicht

Seit heute steht Indiana Jones und der Große Kreis für Early-Access-Nutzer (über die Premium Edition erhältlich) bereit, und die Fachpresse hat auch ihre Kritiken veröffentlicht. Und für das neue Gaming-Aben­teuer von Indy gibt es erstaunlich viel Lob.
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Indiana Jones und der Große Kreis ist ab der nächsten Woche, genauer gesagt dem 9. Dezember, für alle PC- und Xbox-Spieler erhältlich. Wer schon jetzt loslegen will, der muss - wie im Vorspann erwähnt - die Premium Edition erwerben. Das wird sich der eine oder andere wohl durchaus noch kurzfristig überlegen, denn laut den Reviews ist MachineGames hier wieder einmal ein Hit gelungen, der Fans des Action-Archäologen begeistern wird. Und das sind die Eindrücke einiger Tester:

PC Gamer

PC Gamer gibt eine positive Bewertung von Indiana Jones and the Great Circle. Ted Litchfield lobt MachineGames' neuesten Titel als deren bisher beste Arbeit und hebt besonders das außergewöhnliche Level-Design hervor, insbesondere in Vatikanstadt, den er mit dem besten Hub aus Deus Ex vergleicht. Während Kampf- und Puzzle-Elemente als einfach, aber unterhaltsam beschrieben werden, merkt die Gaming-Seite an, dass die Schleichmechaniken der schwache Punkt des Spiels sind.

Was den Rezensenten wirklich beeindruckte, war die atmosphärische 1930er-Jahre-Umgebung, das starke Storytelling und Troy Bakers überzeugende Darstellung als Indiana Jones. Die Triple-A-Produktionswerte, besonders in den Open-World-Hubs und Spielsequenzen, zusammen mit der 30-stündigen Spielzeit, machen es trotz einiger technischer Einschränkungen für PC-Gamer zu einem der Lieblings-Releases des Jahres.


IGN

IGN-Rezensent Luke Reilly lobt in seinem Test Indiana Jones and the Great Circle überschwänglich und betrachtet es als eine der besten Indy-Geschichten in Spielen und Filmen. Die Gaming-Website hebt die akribisch gestalteten Umgebungen, atmosphärische Grabräuberei und exzellente Rätselmechaniken hervor. IGN schätzt besonders die Ego-Perspektive, die das Gefühl für Größenverhältnisse und Unmittelbarkeit verstärkt.

Während die Publikation ebenfalls einige Schwächen im Schleichspiel und Probleme mit Indys Revolver-Mechanik anmerkt, sind dies nur kleine Kritikpunkte in einem ansonsten herausragenden Spiel. Man lobt die authentische Atmosphäre, den perfekt abgestimmten Soundtrack und die beeindruckende Synchronisation, besonders Troy Bakers Darstellung von Indiana Jones.

Eurogamer

In ihrer Rezension für Eurogamer lobt Katharine Castle Indiana Jones and the Great Circle als Tour de Force der Schleichaction, das eine neue Ära für MachineGames einläutet. Die Website hebt besonders den Ansatz bei der Rätsellösung hervor, der darauf vertraut, dass Spieler Lösungen intuitiv finden, statt sich auf überdeutliche Hinweise zu verlassen. Betont werden auch die hervorragenden Kampfmechaniken, die kreative Improvisation dem Schusswaffengebrauch vorziehen, wobei Spieler Alltagsgegenstände wie Spachteln oder Kehrschaufeln als Waffen einsetzen können.

Die Rezension lobt auch die dichten, gut gestalteten Umgebungen wie den Vatikan und die starke Besetzung, besonders Marios Gavrilis Darstellung des Schurken Emmerich Voss. Eurogamer schätzt außerdem, dass das Spiel typische Open-World-Überladung vermeidet: Nebenaktivitäten bleiben optional, Spieler werden nicht mit Questmarkern überhäuft.


Gamespot

Richard Wakeling von GameSpot bewertet Indiana Jones and The Great Circle ebenfalls sehr positiv. Die Website lobt besonders, wie MachineGames die Essenz von Indiana Jones eingefangen hat, vor allem die Schleichmechaniken, die den Rezensenten eher an Dishonored als an die früheren Wolfenstein-Titel des Studios erinnern. Die Bewertung hebt die authentische Atmosphäre hervor, einschließlich Troy Bakers eindrucksvoller Sprachperformance als Indiana Jones und Gordy Haabs Musik, die John Williams' ikonischen Stil trifft.

Während einige Aspekte wie Plattform-Mechaniken und Kampftiefe als leicht unbefriedigend beschrieben werden, betont die Seite, wie die offenen Level mehrere Herangehensweisen an Ziele und lohnende Erkundung bieten. Der Wakeling genoss besonders den Fokus auf Rätsellösung und Umgebungsinteraktion, auch wenn diese nicht besonders herausfordernd waren. Insgesamt schließt GameSpot, dass es ein "quintessenzielles Indiana Jones-Spiel" ist, das den Geist des Franchise erfolgreich einfängt.

Ars Technica

Kyle Orland von Ars Technica liefert eine überwiegend positive Rezension von Indiana Jones and the Great Circle. Der Rezensent lobt besonders die exzellente Präsentation, das World-Building und die fesselnde Geschichte.

Während man die Open-World-Erkundung und die Fähigkeit des Spiels, Spieler wie "archäologische Detektive" fühlen zu lassen, würdigt, weist Ars Technica auf einige Schwächen in den Spielmechaniken hin. Die Schleichpassagen und Rätsel werden als gelegentlich abgedroschen beschrieben, und der Nahkampf kann repetitiv werden.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte betont Orland, dass das Spiel den überschwänglichen, abenteuerlichen Ton des Indiana Jones-Franchise erfolgreich einfängt und eines von Indys denkwürdigsten Abenteuern seit der originalen Filmtrilogie liefert.
Zusammenfassung
  • Indiana Jones und der Große Kreis erhält viel Lob von der Fachpresse
  • MachineGames' neues Spiel wird als deren bisher beste Arbeit gelobt
  • Atmosphärische 1930er-Jahre-Umgebung und starkes Storytelling begeistern
  • Troy Bakers Darstellung als Indiana Jones wird als überzeugend bezeichnet
  • Exzellente Rätselmechaniken und gut gestaltete Umgebungen werden gelobt
  • Schleichmechaniken werden als schwacher Punkt des Spiels angesehen
  • Rezensenten schätzen den Fokus auf Rätsellösung und Umgebungsinteraktion

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