Alexa ist zwar ein Flop, Amazon gibt die Sprachsteuerung aber nicht auf
Amazons Sprachassistentin Alexa galt als die erste Funktion dieser Art, die tatsächlich so etwas wie einen Mehrwert bot. Das lag unter anderem daran, dass Echo-Geräte so populär waren. Mittlerweile ist aber klar, dass Alexa viel Geld verbrennt, aber wenig einbringt. Doch sie lebt weiter.
Das hatte zur Folge, dass die Alexa-Abteilung bei den jüngsten Entlassungen besonders stark betroffen war, etwa 2000 Entwickler mussten sich neue Jobs suchen. Doch das bedeutet nicht, dass man Alexa fallen gelassen hat, wie Amazons Gerätechef Dave Limp gegenüber der Deutschen Presseagentur (via derStandard) sagte. Laut Limp ist das Alexa-Team weiter das mit Abstand größte in seinem Bereich und er betont: "Wir halten daran fest." Infografik Alexa, Siri & Co.: In diesen Ländern sind Smart-Speaker extrem beliebt
Limp räumte aber ein, dass der Versandhändler mit Alexa noch kein Geld verdiene, zumindest nicht direkt. Indirekt hilft diese fortschrittliche Sprachsteuerung aber dennoch, da sie hilft, die dazugehörigen Geräte zu verkaufen. Allerdings soll sich das bei Alexa auch demnächst ändern, Amazon arbeitet daran, dass dieses Feature auch direkt für Einnahmen sorgt.
Der Amazon-Manager wurde auch auf ChatGPT angesprochen, die KI-basierte Text-Software sorgt zuletzt für viele Diskussionen. Doch Limp sieht darin keine Bedrohung, da Alexa auch für Features wie Smart-Home-Steuerung zuständig ist. Dazu kommt, dass Alexa im Gegensatz zu ChatGPT einen Charakter besitze: "ChatGPT hat nicht wirklich Persönlichkeit", meint Limp.
Siehe auch:
Alexa bringt nichts (ein)
Amazons Alexa schien lange Zeit Erfolgsgeschichte zu schreiben. Doch im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass die Funktion intern umstritten ist, weil sie viele Entwickler und Ressourcen für sich beansprucht, aber kaum Geld abwirft. Denn die meisten Leute nutzen Alexa für besonders simple Aktionen wie Starten und Stoppen von Musik und das Abfragen von Wetter und Uhrzeit - Produkte bestellt auf diese Weise aber beispielsweise kaum jemand.Das hatte zur Folge, dass die Alexa-Abteilung bei den jüngsten Entlassungen besonders stark betroffen war, etwa 2000 Entwickler mussten sich neue Jobs suchen. Doch das bedeutet nicht, dass man Alexa fallen gelassen hat, wie Amazons Gerätechef Dave Limp gegenüber der Deutschen Presseagentur (via derStandard) sagte. Laut Limp ist das Alexa-Team weiter das mit Abstand größte in seinem Bereich und er betont: "Wir halten daran fest." Infografik Alexa, Siri & Co.: In diesen Ländern sind Smart-Speaker extrem beliebt
Limp räumte aber ein, dass der Versandhändler mit Alexa noch kein Geld verdiene, zumindest nicht direkt. Indirekt hilft diese fortschrittliche Sprachsteuerung aber dennoch, da sie hilft, die dazugehörigen Geräte zu verkaufen. Allerdings soll sich das bei Alexa auch demnächst ändern, Amazon arbeitet daran, dass dieses Feature auch direkt für Einnahmen sorgt.
Der Amazon-Manager wurde auch auf ChatGPT angesprochen, die KI-basierte Text-Software sorgt zuletzt für viele Diskussionen. Doch Limp sieht darin keine Bedrohung, da Alexa auch für Features wie Smart-Home-Steuerung zuständig ist. Dazu kommt, dass Alexa im Gegensatz zu ChatGPT einen Charakter besitze: "ChatGPT hat nicht wirklich Persönlichkeit", meint Limp.
Zusammenfassung
- Alexa war lange Zeit Erfolgsgeschichte, doch Geld bringt sie nicht ein.
- Alexa nutzt viele Ressourcen, aber meistens nur für simple Aktionen.
- Entlassungen in der Alexa-Abteilung, aber Amazon hält daran fest.
- Alexa soll mehr Geld einbringen, Amazon arbeitet daran.
- ChatGPT keine Bedrohung für Alexa, da man mehr Features bietet.
- Alexa hilft indirekt, Alexa-Geräte zu verkaufen.
Siehe auch:
- Motivation, Yoga & Co.: Neue Alexa-Funktionen für Amazons Echo
- Amazon sah Alexa als neues iPhone, bekam 'glorifizierten Radiowecker'
- Amazon: Alexa unter Beschuss - der Publikumsliebling fällt in Ungnade
- Amazon: Konzernteile auf dem Prüfstand - auch die Alexa-Abteilung
- Echo Dot 5 im Test: So gut ist Amazons neuer Alexa-Lautsprecher
Thema:
Amazon-Echo-Videos
- Super Bowl 2026: Chris Hemsworth denkt, dass Alexa+ ihn töten will
- Super Bowl 2022: So wäre es, wenn Alexa Gedanken lesen kann
- Amazon: Alexa erhält jetzt eine neue Stimme und wird zu "Ziggy"
- Gelungene Neuauflage: Amazon Fire HD 10 & Fire HD 10 Plus im Test
- Super Bowl 2021: Amazon verpasst Alexa einen muskulösen Körper
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