Amazon: Konzernteile auf dem Prüfstand - auch die Alexa-Abteilung
Der Handelskonzern Amazon hat angesichts der schlechten Wirtschaftsentwicklung der letzten Zeit damit begonnen, verschiedene Geschäftsbereiche auf den Prüfstand zu stellen. Auch die Abteilung, zu der der Sprachassistent Alexa gehört, steht unter Beobachtung.
Wie das Wall Street Journal berichtet, seien bereits einige Maßnahmen aufgrund entsprechender Analysen eingeleitet worden. Insbesondere in unprofitablen Geschäftsbereichen sollen Beschäftigte bereits benachrichtigt worden sein, dass sie sich nach einem anderen Posten im Unternehmen umschauen sollen. Das bedeutet, dass die jeweilige Abteilung oder Arbeitsgruppe demnächst aufgelöst wird. Wer dann nicht anderswo untergekommen ist, muss mit der Entlassung rechnen.
Einige Versetzungen wurden auch schon getätigt. Angestellte aus unprofitablen Unternehmensteilen seien in profitablere Bereiche versetzt worden. Das betraf beispielsweise einige Teams aus den Segmenten Robotik und Einzelhandel. Welchen Umfang dies bisher hat, ist allerdings noch unklar.
Ob es mit dem Zurückschrauben von Investitionen allerdings getan ist, muss sich zeigen. Immerhin verbuchte die Abteilung binnen des letzten Jahres rund 5 Milliarden Dollar Verlust. Entsprechend könnte es auch passieren, dass die Menge der von Amazon entwickelten und produzierten Hardware deutlich zurückgefahren wird.
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Einige Versetzungen wurden auch schon getätigt. Angestellte aus unprofitablen Unternehmensteilen seien in profitablere Bereiche versetzt worden. Das betraf beispielsweise einige Teams aus den Segmenten Robotik und Einzelhandel. Welchen Umfang dies bisher hat, ist allerdings noch unklar.
Weniger neue Features
Klar ist dabei auch, dass die Abteilung, zu der der Sprachassistent Alexa gehört, ebenfalls aufgrund seiner mangelnden Profitabilität unter die Lupe genommen wird. Allerdings ist nicht zu befürchten, dass dieser aufgegeben wird. Doch dürfte es dem Vernehmen nach in der kommenden Zeit keine oder deutlich weniger neue Features geben. Denn die Entwicklung neuer Funktionen ist stets mit Investitionen verbunden, während die meisten Nutzer aber ohnehin nur auf eine kleine Auswahl an Features zurückgreifen.Ob es mit dem Zurückschrauben von Investitionen allerdings getan ist, muss sich zeigen. Immerhin verbuchte die Abteilung binnen des letzten Jahres rund 5 Milliarden Dollar Verlust. Entsprechend könnte es auch passieren, dass die Menge der von Amazon entwickelten und produzierten Hardware deutlich zurückgefahren wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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