Neue Teststrecke: Uni Stuttgart testet E-Auto-Laden während der Fahrt
In Vaihingen bei Stuttgart erprobt die Universität derzeit das sogenannte dynamische induktive Laden von Elektroautos während der Fahrt. Auf einer neuen Teststrecke werden die Fahrzeuge dabei genauso effektiv aufgeladen wie herkömmlich mit dem Ladekabel.
Das geht aus einer Pressemeldung der Universität Stuttgart hervor. Es handelt sich dabei um eine 20 Meter lange Teststrecke des Forschungsteams des Instituts für Elektrische Energiewandlung (IEW).
Das Prinzip, das die Studenten dabei umsetzen wollten, ist eine Ladefunktion, die in ihrer Effektivität vergleichbar ist mit herkömmlichen Methoden. "Dank dynamischen Ladens können wir die Reichweite der Fahrzeuge vergrößern, die Batteriekapazität verringern und die notwendige Ladezeit drastisch reduzieren", erklärt Professorin Nejila Parspour, Direktorin am IEW. Ziel ist, dass die E-Autos bei der Fahrt aufgeladen werden, anstatt lange Standzeiten an den Ladesäulen in Kauf zu nehmen.
"Durch die magnetische Kopplung zur sekundärseitigen Spule im Fahrzeug wird Energie übertragen", erläutert das Team. Die neue Teststrecke hat sich bereits bewährt, daher hat man nun ein zweites Projekt in Angriff genommen. Die Uni setzt bereits einen autonom fahrenden Campus-Shuttle ein. Der soll künftig über die induktive Ladestrecke fahren können und so keine Zeit mehr zum Wiederaufladen verschwenden - so könnten die Fahrzeuge rund um die Uhr und ohne Standzeiten während des Ladevorgangs im Einsatz sein.
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Das Prinzip, das die Studenten dabei umsetzen wollten, ist eine Ladefunktion, die in ihrer Effektivität vergleichbar ist mit herkömmlichen Methoden. "Dank dynamischen Ladens können wir die Reichweite der Fahrzeuge vergrößern, die Batteriekapazität verringern und die notwendige Ladezeit drastisch reduzieren", erklärt Professorin Nejila Parspour, Direktorin am IEW. Ziel ist, dass die E-Autos bei der Fahrt aufgeladen werden, anstatt lange Standzeiten an den Ladesäulen in Kauf zu nehmen.
Geladen wird mit 10 Kilowatt
Das System kann dabei eine Leistung von 10 Kilowatt (kW) übertragen. Das funktioniert ganz unabhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit und läuft kontinuierlich. Auf der Teststrecke wurde dafür ein Spulensystem verbaut, welches die Position des Fahrzeugs automatisch erkennt und dann nur die relevanten Primärspulen im Boden mit Strom zur Abgabe versorgt."Durch die magnetische Kopplung zur sekundärseitigen Spule im Fahrzeug wird Energie übertragen", erläutert das Team. Die neue Teststrecke hat sich bereits bewährt, daher hat man nun ein zweites Projekt in Angriff genommen. Die Uni setzt bereits einen autonom fahrenden Campus-Shuttle ein. Der soll künftig über die induktive Ladestrecke fahren können und so keine Zeit mehr zum Wiederaufladen verschwenden - so könnten die Fahrzeuge rund um die Uhr und ohne Standzeiten während des Ladevorgangs im Einsatz sein.
Zusammenfassung
- Uni Stuttgart erprobt dynamisches induktives Laden von E-Autos während der Fahrt.
- Vergleichbare Effektivität wie herkömmliche Methoden.
- System überträgt Leistung von 10 kW, unabhängig von Fahrzeuggeschwindigkeit.
- Magnetische Kopplung zur sekundärseitigen Spule im Fahrzeug überträgt Energie.
- Shuttle soll künftig über induktive Ladestrecke ohne Standzeiten fahren.
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