Rohstoff für E-Autos: Roboter-Flotte im Ozean soll Abbau revolutionieren

Die Welt sucht händeringend nach neuen Methoden und Quellen für den Abbau von Rohstoffen, die für Batterien von Elektroautos benötigt werden. Jetzt wurde einen Tauch-Roboter vorgestellt, mit dem die Idee einer Rohstoff-Abbauflotte erprobt wird.

Ein Roboter, der den Meeresboden nach Manganknollen absucht

Für eine Zukunft mit immer mehr Elektroautos werden dringend Innovationen im Bereich des Rohstoffabbaus benötigt. Das kanadische Unternehmen Impossible Metals will jetzt mit seiner Idee einen entscheidenden Durchbruch (via Heise) erreicht haben. Vor Kurzem konnte der erste Test des Tauch-Roboters "Eureka 1" erfolgreich abgeschlossen werden. Seine Mission: Am Meeresboden nach polymetallischen Knollen suchen und dabei die Umwelt dank moderner Technik so gut es geht schonen.

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Wie die Entwickler stolz verkünden, will man mit der "selektiven Rohstoffgewinnung auf dem Meeresboden" eine echte Weltpremiere feiern können. Dieser Erfolg sei demnach durch drei wichtige "Schlüsseltechnologien" möglich geworden, die man in den eigenen Labors entwickelt hat. "Eureka 1" verfügt über einen schnellen Antriebsmotor, der präzise Positionierung ermöglicht. Der Abbau der Rohstoffe erfolgt dann durch eine Reihe von Roboterarmen, die wiederum von einem KI-gestützten Bildverarbeitungssystem ihre Steuerbefehle erhalten.

Impossible Metals: Eureka 1Impossible Metals: Eureka 1Impossible Metals: Eureka 1Impossible Metals: Eureka 1

"Der Erfolg dieses ersten Praxistests ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen auf dem Weg zur Demonstration der technischen Machbarkeit eines autonomen, KI-gesteuerten Systems, das über dem Meeresboden schwebt und selektiv Knollen erntet", so Jason Gillham, CTO und Mitbegründer in der Mitteilung zum ersten erfolgreichen Test.

Auswirkungen auf globale Lieferketten

Impossible Metals verkündet dabei durchaus ambitionierte Pläne. Bis 2026 will man die Technologie so weit entwickelt haben, dass der Einsatz im großen Maßstab möglich wird. Gelingt es, große Flotten der Unterwasser-Roboter wirtschaftlich einzusetzen, hätte man auf jeden Fall ein schlagkräftiges neues Werkzeug für den Abbau kritischer Metalle in der Hand.

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