Wenn Druck wirkt: Komplette Wende beim Dungeons & Dragons Fiasko

Gegen diesen Gegenwind konnte man nicht ansteuern: Die Dungeons & Dragons-Rechteinhaber waren wegen geplanten Anpassungen der Lizenzrechte in einen waren Sturm der Entrüstung geraten. Nach einer ersten halbgaren Entschuldigung folgt jetzt die reumütige Wende.

Diesem Sturm der Entrüstung der Fans konnte man nicht standhalten

Es kann viele Gründe geben, warum Unternehmen geplante Änderungen rückgängig machen. Im aktuellen Fall rund um Wizards of the Coast (WOC), Teil des Hasbro-Konzerns und Rechteinhaber an Dungeons & Dragons, kann man aber auf jeden Fall der Community attestieren, sich sehr lautstark und erfolgreich gegen eine Anpassung der seit 20 Jahren gültigen Lizenz zur Wehr gesetzt zu haben. Wie wir berichtet hatten: Ein Entwurf der Anpassungen an der sogenannten Open Game Lizenz war geleakt worden, nach langem Schweigen hatte Wizards of the Coast dann zurückgerudert - allerdings nicht ohne die Fans durch recht unplatzierte Kommentare noch weiter zu erzürnen. Jetzt kommt es erstmals seit Anfang der Kontroverse zu einer echten Entschuldigung.


In einem neuen Blogpost meldet sich mit Kyle Brink der Executive Producer von D&D zu Wort. War im letzten Statement des Unternehmens noch sehr realitätsfern von einer "unglaubliche Welle der Leidenschaft und des Engagements" in Bezug auf die Reaktion der Community die Rede, findet Brink hier jetzt klarere Worte. Die letzten Wochen und Tage seien "unglaublich hart gewesen". "Wir können und werden nicht zulassen, dass es so weitergeht", so der verantwortliche Manager. "Es tut uns leid. Wir haben Fehler gemacht."

Welche Fehler gesteht man sich bei WOC damit ein? Laut Brink habe man verstanden, dass "Sprache und Anforderungen im OGL-Entwurf" von der Community als "sehr schädlich" für den Fortbestand des Spieles angesehen wurden. Die Lage habe sich durch das lange Schweigen seines Teams noch verschlimmert. Die späte Erkenntnis: "Wir haben Fans und Urheber verletzt, obwohl eine regelmäßige und klarere Kommunikation vieles davon hätte verhindern können."

Der Weg vorwärts

Was neben dieser ersten klaren Entschuldigung sicher auch hilft: Brink skizziert einen klaren Fahrplan, wie es mit der neuen Version der OGL und im Allgemeinen mit dem Feedback-Prozess rund um zukünftige Anpassungen weitergehen soll:

  • In Kürze will WOC einen neuen Vorschlag für die OGL bereitstellen, der dann von der Community beurteilt und kommentiert werden kann.
  • Das Feedback soll unter anderem in Form einer Umfrage erfasst werden.
  • Diese Umfrage soll mindestens zwei Wochen offen bleiben, WOC will frühzeitig über die Schließung informieren.
  • Anschließend werden diese Informationen zusammengestellt und analysiert, bevor die Entwickler ihre Rückschlüsse dann wiederum der Community vorstellen.

Siehe auch:

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