Groß wie ein Wolkenkratzer:
Gigantische Offshore-Windturbine gezeigt
Die Menschheit muss immer mehr auf regenerative Energien setzen und dazu zählen vor allem Solar- und auch Windkraft. In beiden Fällen gilt, dass größer auch besser ist, denn größer liefert mehr Energie. Im Fall von Windkraft kann man mittlerweile das Wort gigantisch verwenden.
Windkraft und die dazugehörigen Turbinen führen auf dem Land immer wieder zu Diskussionen, vor allem dann, wenn in deren unmittelbarer Nähe Menschen leben. Dieses Problem hat man vor Küsten in der Regel nicht, weshalb sogenannte Offshore-Windfarmen auch immer populärer und häufiger werden.
Doch auch in Offshore-Windparks ist der Platz nicht unbegrenzt. Das ist auch der Grund, warum die Betreiber das meiste aus den dort aufgestellten Windrädern herausholen wollen und müssen - und das geht in erster Linie über die Größe.
Nun hat der chinesische Hersteller MingYang eine Windturbine vorgestellt, die einen erst vor einer Woche aufgestellten Rekord bricht. Denn erst vor Kurzem hat die China State Shipbuilding Corporation (CSSC) eine Turbine mit 128 Meter langen Blättern angekündigt.
Die Größe der Anlage lässt sich auf diesem Bild nur erahnen
Laut dem chinesischen Hersteller ist die Rekord-Turbine in der Lage, "den extremsten Meeresbedingungen" zu widerstehen, darunter Taifunen der Stufe 17 mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h. MingYang gibt an, dass man bei einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von rund 30 km/h etwa 80 GWh Energie pro Jahr erzeugen kann, was für die Versorgung von 96.000 Einwohnern ausreiche.
Die "Ernte"-Fläche der Turbine ist übrigens nicht der einzige Grund, warum solche Anlagen immer größer werden. Eine große Rolle spielen auch die Kosten für das Fundament auf dem Meeresboden. Denn dieses macht einen großen Kostenfaktor aus, die Größe der Anlage selbst spielt aber eine vergleichsweise geringe Rolle.
Siehe auch:
Doch auch in Offshore-Windparks ist der Platz nicht unbegrenzt. Das ist auch der Grund, warum die Betreiber das meiste aus den dort aufgestellten Windrädern herausholen wollen und müssen - und das geht in erster Linie über die Größe.
Nun hat der chinesische Hersteller MingYang eine Windturbine vorgestellt, die einen erst vor einer Woche aufgestellten Rekord bricht. Denn erst vor Kurzem hat die China State Shipbuilding Corporation (CSSC) eine Turbine mit 128 Meter langen Blättern angekündigt.
Die Größe der Anlage lässt sich auf diesem Bild nur erahnen
140 Meter lange Rotorblätter
MingYang hat nun reagiert und seinerseits eine noch größere Anlage angekündigt. Diese hat laut einem Bericht von New Atlas eine Fläche von mehr als zehn Fußball-Feldern pro Umdrehung, dafür sorgen gigantische 140 Meter lange Rotorblätter. Die MySE 18.X-28X genannte Turbine kommt auf eine Leistung von mehr als 18 Megawatt.Laut dem chinesischen Hersteller ist die Rekord-Turbine in der Lage, "den extremsten Meeresbedingungen" zu widerstehen, darunter Taifunen der Stufe 17 mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h. MingYang gibt an, dass man bei einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von rund 30 km/h etwa 80 GWh Energie pro Jahr erzeugen kann, was für die Versorgung von 96.000 Einwohnern ausreiche.
Die "Ernte"-Fläche der Turbine ist übrigens nicht der einzige Grund, warum solche Anlagen immer größer werden. Eine große Rolle spielen auch die Kosten für das Fundament auf dem Meeresboden. Denn dieses macht einen großen Kostenfaktor aus, die Größe der Anlage selbst spielt aber eine vergleichsweise geringe Rolle.
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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