Microsoft: US-Behörde will Activision-Übernahme vor Gericht stoppen
Die Deals mit verschiedenen Konkurrenten reichen nicht aus, um Microsoft eine reibungslose Übernahme des Spiele-Publishers Activision-Blizzard zu ermöglichen. Die US-Handelsbehörde FTC hat jetzt offiziell Klage gegen die Akquisition eingereicht.
In der Klageschrift kommt die FTC zu der Einschätzung, dass das ohnehin bereits sehr mächtige Microsoft durch die 69-Milliarden-Dollar-Übernahme auch noch zum drittgrößten Videospiel-Verlag der Welt würde. Dies würde dem Unternehmen "sowohl die Mittel als auch das Motiv geben, den Wettbewerb zu schädigen", hieß es weiter. Hinzu komme, dass negative Auswirkungen auf die Preise von Games und ihre Qualität die Folge dieses Schrittes sein können.
In einer E-Mail an die Mitarbeiter, die dem US-Sender CNN vorliegt, erklärte Activision-Chef Bobby Kotick, dass die Klage der FTC zwar "alarmierend" klinge, er aber weiterhin zuversichtlich sei, dass das Geschäft zustande komme. "Die Behauptung, dass dieser Deal wettbewerbswidrig ist, entspricht nicht den Tatsachen, und wir glauben, dass wir diese Anfechtung gewinnen werden", führte er aus.
Ähnliches kam auch aus der Führungsriege Microsofts: "Wir sind nach wie vor der Meinung, dass diese Vereinbarung den Wettbewerb stärken und mehr Möglichkeiten für Spieler und Spieleentwickler schaffen wird", sagte President Brad Smith. "Wir haben uns vom ersten Tag an verpflichtet, wettbewerbsrechtliche Bedenken auszuräumen - auch indem wir Anfang dieser Woche gegenüber der FTC Zugeständnisse gemacht haben." Er zeigte sich sehr zuversichtlich, dass man vor Gericht Erfolg haben werde.
"Wir wollen Microsoft daran hindern, die Kontrolle über ein führendes unabhängiges Spielestudio zu erlangen und damit dem Wettbewerb in mehreren dynamischen und schnell wachsenden Spielemärkten zu schaden", erklärte Holly Vedova, Direktorin des FTC-Büros für Wettbewerb. Behörden im Vereinigten Königreich und in der Europäischen Union haben den Deal ebenfalls als potenziell wettbewerbsschädigend unter die Lupe genommen. Die FTC-Klage stellt jedoch den ersten Versuch einer Kartellbehörde dar, den Deal gänzlich zu verhindern.
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In einer E-Mail an die Mitarbeiter, die dem US-Sender CNN vorliegt, erklärte Activision-Chef Bobby Kotick, dass die Klage der FTC zwar "alarmierend" klinge, er aber weiterhin zuversichtlich sei, dass das Geschäft zustande komme. "Die Behauptung, dass dieser Deal wettbewerbswidrig ist, entspricht nicht den Tatsachen, und wir glauben, dass wir diese Anfechtung gewinnen werden", führte er aus.
Ähnliches kam auch aus der Führungsriege Microsofts: "Wir sind nach wie vor der Meinung, dass diese Vereinbarung den Wettbewerb stärken und mehr Möglichkeiten für Spieler und Spieleentwickler schaffen wird", sagte President Brad Smith. "Wir haben uns vom ersten Tag an verpflichtet, wettbewerbsrechtliche Bedenken auszuräumen - auch indem wir Anfang dieser Woche gegenüber der FTC Zugeständnisse gemacht haben." Er zeigte sich sehr zuversichtlich, dass man vor Gericht Erfolg haben werde.
Gebranntes Kind
Allerdings sind die Bedenken auch nicht zu vernachlässigen. Denn Microsoft gehört bereits in verschiedenen Bereichen der Technologie-Branche zu den Marktführern. Und es wäre auch nicht das erste Mal, dass das Unternehmen diese Stellung ausnutzt, um sich im Wettbewerb in anderen Segmenten, in denen man noch nicht unangefochten an der Spitze steht. Vorteile zu verschaffen."Wir wollen Microsoft daran hindern, die Kontrolle über ein führendes unabhängiges Spielestudio zu erlangen und damit dem Wettbewerb in mehreren dynamischen und schnell wachsenden Spielemärkten zu schaden", erklärte Holly Vedova, Direktorin des FTC-Büros für Wettbewerb. Behörden im Vereinigten Königreich und in der Europäischen Union haben den Deal ebenfalls als potenziell wettbewerbsschädigend unter die Lupe genommen. Die FTC-Klage stellt jedoch den ersten Versuch einer Kartellbehörde dar, den Deal gänzlich zu verhindern.
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