Im Namen der Umwelt: Epson gibt Laserdrucker bald komplett auf

Laserdrucker liefern in der Regel bessere Ergebnisse ab als Tintenstrahlgeräte, dennoch hat der bekannte japanische Hersteller Epson nun beschlossen, künftig auf Produktion von Laserdruckern zu verzichten. Inkjets haben laut Epson "größeres Potenzial" in Bezug auf die Umwelt. Wer sich heute einen Drucker kauft, der hat im Wesentlichen die Wahl zwischen Laser- und Tintenstrahldrucker alias Inkjet. Letztere sind zwar zumeist günstiger, tendieren aber zu einer spürbar schlechteren Qualität - vor allem, wenn es sich um ein Einsteigergerät handelt.

Epson hat Laserdrucker in mehreren Märkten bereits angezählt und sie aus dem Verkauf genommen, in Europa und Asien konnte und kann man sie aber auch nach wie vor noch kaufen. Doch nicht mehr allzu lange. Denn wie The Register (via Caschy) berichtet, hat das Unternehmen, das zu den weltweit größten Herstellern von Druckern und Scannern zählt, bekannt gegeben, dass man bis 2026 den Verkauf und Vertrieb von Laserdruckern aufgeben wird. Von diesem Schritt sind lediglich der Support sowie Bereitstellung von Ersatzteilen nicht betroffen.


Laserdrucker sind schlecht für die Umwelt

Epson gibt als Grund die Nachhaltigkeit an. "Als Unternehmen setzen wir uns voll und ganz für nachhaltige Innovationen und Maßnahmen ein, und Tintenstrahldrucker verbrauchen einfach weniger Energie und haben weniger Verschleißteile", sagte Epson-Manager Koichi Kubota in einem Statement. "Während bei Laserdruckern der Toner erhitzt und auf der Seite fixiert wird, verbraucht die Heat-Free-Tintenstrahltechnologie von Epson weniger Strom, da die Tinte mit mechanischer Energie auf die Seite aufgebracht wird."

Kubota verweist auf einen Blogbeitrag von bereits 2019, in dem Epson darauf hinweist, dass Tintenstrahldrucker etwa 85 Prozent weniger Energie verbrauchen und auch in der Produktion um 85 Prozent weniger Kohlendioxid produzieren. Epson sieht sich gut vorbereitet, denn man hat vor Kurzem Modelle vorgestellt, die eine Schwachstelle von Tintenstrahldruckern ansprechen, nämlich die Druckgeschwindigkeit. Denn aktuelle Business-Modelle können zwischen 40 und 60 Seiten pro Minute leisten.

Siehe auch:

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