NASA-Satellit schickt erste Bilder zur Umweltverschmutzung in den USA
Seit wenigen Wochen laufen die ersten Tests mit einem neuen System der NASA, das in der Troposphäre Daten über Umweltverschmutzung sammelt. Bevor das Projekt "Tempo" im Oktober dann voll einsatzbereit ist, gibt es jetzt schon die ersten Bilder.
Dieses Instrument soll Wissenschaftlern helfen, die Luftqualität in Nordamerika auf genauer zu untersuchen, unter anderem durch stündliche Auswertungen von Veränderungen in der Troposphäre. "Nachbarschaften und Gemeinden im ganzen Land werden in den kommenden Jahrzehnten von den bahnbrechenden Daten von Tempo profitieren", erklärte NASA-Administrator Bill Nelson in der ersten großen Veröffentlichung des Projekts.
Das Instrument wurde bereits im April gestartet und befindet sich jetzt in einer Umlaufbahn in einer Höhe von rund 35.000 Kilometer über dem Äquator.
Es kann stündliche Messungen vornehmen, die Aufschluss über die Auswirkungen des Berufsverkehrs, Rauch und Asche von Waldbränden und die Auswirkungen von Düngemitteln auf die Landwirtschaft geben. Das Gerät misst dafür das von der Erdoberfläche, der Atmosphäre und den Wolken zurückgeworfene Sonnenlicht.
Tempo liefert seit dem 2. August erste Bilder, die den sogenannten I-95-Korridor im Nordosten (New York, Philadelphia und Washington, DC), einen Teil des Südens (Zentral- und Osttexas bis New Orleans) und einen Abschnitt des Südwestens (Los Angeles bis Las Vegas) zeigen. Wie erwartet, zeigen die Karten eine hohe Stickstoffdioxiddichte über Städten und deren Vorstädten.
"Detaillierte Ansichten von drei Regionen zeigen hohe Stickstoffdioxidwerte über Städten am Morgen und erhöhte Stickstoffdioxidwerte über großen Autobahnen", so die NASA. "Im Laufe des Tages löst sich die morgendliche Verschmutzung oft auf. Später am Nachmittag wird sie wieder ansteigen, wenn die Städte in die zweite Rushhour des Tages eintreten."
Mithilfe solcher Auswertung will man künftig auch bei anderen Ereignissen, wie zum Beispiel Waldbränden, genauer vor schädlichen Wirkungen auf die Gesundheit warnen können.
Siehe auch:
Überwachung der Schadstoffbelastung
Die NASA hat die ersten interaktiven Karten des neuen weltraumgestützten Forschungsprojekts namens Tempo veröffentlicht. Tempo steht für "Tropospheric Emissions: Monitoring of Pollution".Dieses Instrument soll Wissenschaftlern helfen, die Luftqualität in Nordamerika auf genauer zu untersuchen, unter anderem durch stündliche Auswertungen von Veränderungen in der Troposphäre. "Nachbarschaften und Gemeinden im ganzen Land werden in den kommenden Jahrzehnten von den bahnbrechenden Daten von Tempo profitieren", erklärte NASA-Administrator Bill Nelson in der ersten großen Veröffentlichung des Projekts.
Tempo-Kartierung: Stickstoffdioxid-Luftverschmutzung Nordamerika
Das Instrument wurde bereits im April gestartet und befindet sich jetzt in einer Umlaufbahn in einer Höhe von rund 35.000 Kilometer über dem Äquator.
Es kann stündliche Messungen vornehmen, die Aufschluss über die Auswirkungen des Berufsverkehrs, Rauch und Asche von Waldbränden und die Auswirkungen von Düngemitteln auf die Landwirtschaft geben. Das Gerät misst dafür das von der Erdoberfläche, der Atmosphäre und den Wolken zurückgeworfene Sonnenlicht.
Hohe Stickstoffdioxiddichte
"Gase in der Atmosphäre absorbieren das Sonnenlicht, und die daraus resultierenden Spektren werden dann verwendet, um die Konzentrationen verschiedener Gase in der Luft, einschließlich Stickstoffdioxid, zu bestimmen", erklärte die NASA.Tempo liefert seit dem 2. August erste Bilder, die den sogenannten I-95-Korridor im Nordosten (New York, Philadelphia und Washington, DC), einen Teil des Südens (Zentral- und Osttexas bis New Orleans) und einen Abschnitt des Südwestens (Los Angeles bis Las Vegas) zeigen. Wie erwartet, zeigen die Karten eine hohe Stickstoffdioxiddichte über Städten und deren Vorstädten.
"Detaillierte Ansichten von drei Regionen zeigen hohe Stickstoffdioxidwerte über Städten am Morgen und erhöhte Stickstoffdioxidwerte über großen Autobahnen", so die NASA. "Im Laufe des Tages löst sich die morgendliche Verschmutzung oft auf. Später am Nachmittag wird sie wieder ansteigen, wenn die Städte in die zweite Rushhour des Tages eintreten."
Mithilfe solcher Auswertung will man künftig auch bei anderen Ereignissen, wie zum Beispiel Waldbränden, genauer vor schädlichen Wirkungen auf die Gesundheit warnen können.
Zusammenfassung
- NASA testet neues System zur Sammlung von Daten in der Troposphäre
- Forschungsprojekt "Tempo" soll Luftqualität detailliert analysieren
- Erste interaktive Karten zeigen hohe Stickstoffdioxidwerte über Städten
- Tempo befindet sich in Umlaufbahn über Äquator, misst stündlich
- Messungen geben Aufschluss über Auswirkungen von Berufsverkehr, Waldbränden, Landwirtschaft
- Tempo nutzt reflektiertes Sonnenlicht zur Bestimmung von Gas-Konzentrationen
- Auswertungen sollen vor schädlichen Wirkungen von Umweltereignissen warnen
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