ReadyPrint: Einige Epson-Drucker wegen eines Fehlers abgeschaltet

Der Drucker-Hersteller Epson bietet ein monatliches Abonnement an, mit dem die Kunden neue Tintenpatronen erhalten können. Ein Fehler beim Zahlungsdienstleister hat nun dafür gesorgt, dass die Drucker mancher Kunden abgeschaltet wurden. Epson kann den Bug nicht beheben.
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Sollte eine monatliche Rate mehrfach nicht vom Konto abgebucht werden können, sperrt Epson nicht nur die bereitgestellten Tintenpatronen, sondern den Zugriff auf den gesamten Drucker. Wie The Register schreibt, sollen die Drucker einiger Kunden wegen fehlenden Überweisungen gesperrt worden sein. Ein Leser des Online-Magazins soll sein ReadyPrint-Abo im vergangenen Jahr abgeschlossen haben. Nachdem der Service bis Februar ohne Probleme funktioniert hatte, wurde er informiert, dass die Zahlung nicht eingezogen werden konnte. Obwohl die Kontodaten aktualisiert wurden, wurde der Betrag nicht abgebucht.

ReadyPrint wohl ohne SCA-Support

Dem Kundendienst des Herstellers zufolge wurde das Problem nicht von Epson, sondern vom Zahlungsdienstleister des Kunden verursacht. Das System der Bank soll nicht mit dem Epson-Backend kompatibel sein. ReadyPrint scheint keine Unterstützung für Strong Customer Authentication (SCA) zu bieten. Hierbei handelt es sich um eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, mit der Transaktionen verifiziert werden können. Weshalb Epson die Probleme mit dem Verfahren nicht im Vorfeld mit den Kunden kommuniziert hat, ist unklar.

Außerdem bleibt offen, weshalb Epson die jeweiligen Drucker deaktiviert hat, obwohl der Fehler bereits bekannt war. Damit die betroffenen Kunden wieder drucken können, versendet Epson Standard-Patronen an die Nutzer, die das Problem gemeldet haben. Außerdem soll der Hersteller den Zahlungsdienstleister informiert haben, sodass der Bug behoben werden kann.

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