Neue Gaming-Monitore: Sind 8K-Auflösung & Ultrawide die Zukunft?

Anlässlich der Vorstellung neuer AMD-Grafikkarten gerät der DisplayPort 2.1 in den Fokus und damit die Zukunft der Gaming-Monitore. Samsung, Asus, Acer & Co. werden zu den Herstellern gehören, die auf den Trend aufspringen - mit 8K-Auflösung, Mini-LEDs und Ultrawide-Format.
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Samsung
Neue Grafikkarten, wie der Nvidia GeForce RTX 4090 und die erst gestern Abend vorgestellte AMD Radeon RX 7900 XTX, können in Kombination mit Super-Sampling-Technologien (z.B. DLSS und FSR) die bisherigen Grenzen des 4K-Gamings theoretisch sprengen und 8K-Auflösungen in den Mittelpunkt rücken. Um diese allerdings auch mit hohen Bildwiederholraten zu bespielen, benötigt es einen neuen Schnittstellen-Standard - DisplayPort 2.1. AMD Radeon RX 7000

Ohne Kompression und Super-Sampling geht es nicht

AMD gehört zu den ersten Grafikkarten-Herstellern, die die neue Spezifikation unterstützen und somit den Weg frei machen, 8K-Bildschirme unkomprimiert mit 92 Hz (8 Bit) bzw. 74 Hz (10 Bit) zu versorgen. In Verbindung mit einem Chroma-Subsampling (z.B. 4:2:0) und der sogenannten Display Stream Compression (DSC) liegt das Maximum bei Auflösung von 7680 x 4320 Pixeln derzeit bei 240 Hz. Zu Beginn des nächsten Jahres beabsichtigen diverse Hersteller auf den 8K-Zug aufspringen, wie AMD bestätigt.

Unter anderem sollen Dell, Asus, LG, Acer und Samsung an Bord sein. Konkret bestätigte letzterer sogar bereits den weltweit ersten 8K-Ultrawide-Monitor in Form einer Neuauflage des Odyssey Neo G9. Eine echte 8K-Auflösung will man hier allerdings nur in der Horizontalen bieten, womit zum Beispiel 7680 x 2160 Pixel denkbar wären. Aktuell ist der 49-Zöller mit Mini-LED-Beleuchtung und 5120 x 1440 Pixel bereits im "5K"-Bereich angekommen, mit einem Preis von mindestens 1300 Euro allerdings auch kein Schnäppchen.

8K: Eine sehr kleine Zielgruppe

Die Hersteller dürften damit die Nische in der Nische besetzen, wie die zurückliegende Steam Hardware-Umfrage im Oktober 2022 zeigt. Etwa 65 Prozent der PC-Spieler setzen noch immer auf die klassische Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, gefolgt vom WQHD-Format mit 2560 x 1440 Pixeln (13 Prozent). Weniger als drei Prozent der Steam-Nutzer sind im 4K-Bereich angekommen. Mehr noch nutzen sogar die vergleichsweise altertümliche HD-Auflösung von 1366 x 768 Pixeln (5,26 Prozent).

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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