Schlechte Leistung: AMD untersucht Ryzen 7000-Probleme in Spielen
Mit den neuen Ryzen 7000-Prozessoren verspricht AMD Leistung satt. Doch vor allem den High-End-CPUs mit zwei Chiplets fehlt es in vielen Spielen an konstanter Performance. Nun geht der Chiphersteller den Problemen auf den Grund - Software-Updates sollen helfen.
Nicht nur Windows 11 macht AMD-Prozessoren in letzter Zeit zu schaffen, auch viele Entwickler scheinen ihre Spiele nicht für die neuen Ryzen 7000-Chips des US-amerikanischen Unternehmens optimiert zu haben. Bekannte Titel wie F1 2021, Total War: Warhammer 3 und Cyberpunk 2077 zeigen, dass die günstigeren Zen-4-CPUs mit nur einem Chiplet in Benchmarks (via Tom's Hardware) teilweise besser abschneiden als ihre großen Brüder mit zwei Chiplets.
"Viele Faktoren beeinflussen die Spielleistung, darunter die Spiel-Engine, die CPU-Architektur, die Auswahl der GPU und die Wahl des Speichers. Wenn neue Architekturen auf den Markt kommen, beobachten wir oft Leistungsanomalien, die vom Hersteller der Komponenten oder vom Spieleverlag behoben werden müssen. Das ist weder ein neues Phänomen noch unerwartet."
AMD will mit den Studios eng zusammenarbeiten, um die "Leistungsanomalien" der neuen Ryzen-Prozessoren, im Speziellen des Ryzen 9 7950X und Ryzen 7 7900X mit jeweils zwei Chiplets, zu beseitigen. Da diese sowohl unter Windows 11 als auch Windows 10 auftreten, werden zeitnah diverse Software-Updates für oben genannte und weitere Spiele erwartet, die dafür sorgen, dass die Rechenlast der jeweiligen Titel besser auf beide CPU-Chiplets verteilt wird. Wann genau und welche Spiele aktualisiert werden, steht noch nicht fest.
Siehe auch:
Chiplet-Problematik: Nun sind die Spieleentwickler gefragt
Werden die Probleme oft mit Microsofts Betriebssystemen in Verbindung gebracht, liegt die Behebung der Leistungsabweichungen nun scheinbar bei den jeweiligen Spieleentwicklern, wie AMD in einem offiziellen Statement verlauten lässt."Viele Faktoren beeinflussen die Spielleistung, darunter die Spiel-Engine, die CPU-Architektur, die Auswahl der GPU und die Wahl des Speichers. Wenn neue Architekturen auf den Markt kommen, beobachten wir oft Leistungsanomalien, die vom Hersteller der Komponenten oder vom Spieleverlag behoben werden müssen. Das ist weder ein neues Phänomen noch unerwartet."
AMD will mit den Studios eng zusammenarbeiten, um die "Leistungsanomalien" der neuen Ryzen-Prozessoren, im Speziellen des Ryzen 9 7950X und Ryzen 7 7900X mit jeweils zwei Chiplets, zu beseitigen. Da diese sowohl unter Windows 11 als auch Windows 10 auftreten, werden zeitnah diverse Software-Updates für oben genannte und weitere Spiele erwartet, die dafür sorgen, dass die Rechenlast der jeweiligen Titel besser auf beide CPU-Chiplets verteilt wird. Wann genau und welche Spiele aktualisiert werden, steht noch nicht fest.
Siehe auch:
- AMD senkt Produktion: Neue Ryzen 7000-CPUs schlagen nicht ein
- AMD vs. Intel: Neue Benchmarks des Ryzen 9 7950X & Ryzen 7 7700X
- Neue Ryzen 7000-CPUs sind da, AMD startet Unterstützung per Update
- AMD bringt Ryzen 7000 für günstige Laptops - mehr Power als Intel?
- AMD Ryzen 9 7950X: Hat Intel am Ende doch die Nase (leicht) vorn?
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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